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01. Feb 2010 – Internationales Jahr der Biodiversität

Häh Biodiwas? Biodiversität. Noch nie was von gehört? So ging’s mir bis vor kurzem auch. Dann stieß ich beim Surfen zufällig auf die Schweizer Website zum internationalen Jahr der Biodiversität, und dort hat Nik Hartmann diesen wissenschaftlichen Terminus in einen Begriff übersetzt, den auch Normalsterbliche wie ich verstehen:

Biodiversität ist einfach ein scheusslich kompliziertes Wort für etwas ganz Schönes: Die Vielfalt des Lebens.

Bei meiner anschließenden weiteren Recherche zum Thema stellte ich fest, dass Biodiversität oft auch schlicht mit Artenvielfalt übersetzt wird. Doch das trifft es m.E. nicht ganz, denn Biodiversität meint mehr als das: Nicht nur die Menge an Arten und Variationsbreite innerhalb dieser Arten, sondern auch die Vielfalt von Lebensräumen.

Folgende Definition, die ich auf dem österreichischen Info-Portal fand …

Diversität ist die Eigenschaft voneinander verschieden zu sein und stellt eine wesentliches Merkmal eines jeden biologischen Systems dar. Biodiversität, auch biologische Vielfalt genannt, bezeichnet ganz allgemein die Vielfalt des Lebens und ist eine Funktion von Raum und Zeit.

… bringe ich für mich mit dieser Parole auf den Punkt: Ewig lebe der Unterschied!

Biodiversität ist also eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Lebensformen und -räumen, für die unser Planet eigentlich ideale Voraussetzungen bietet. Doch wir haben etliche davon so beeinflusst, dass die Biodiversität weltweit drastisch abnimmt (z.B. durch Überfischung und Verschmutzung der Meere, Treibhauseffekt, Monokulturen, Waldrodungen, Massentierhaltung, Urbanisierung und und und). Vermutlich würde uns das immer noch nicht sonderlich belasten, wenn nicht immer mehr von uns langsam anfingen zu begreifen, dass Biodiversität existenziell für unsere eigene Art ist (Ja ja ich weiß, die menschliche Vernunft wird nach wie vor maßlos überschätzt ;o).

So, da ja nun geklärt ist, womit wir es zu tun haben, bleibt an dieser Stelle noch die Frage: Welchen Beitrag kann eigentlich eine Gärtnerin wie ich zur Förderung der Biodiversität leisten?

Nun, eine Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach und mit keinerlei Mühen verbunden: Leben und leben lassen! Mit anderen Worten: Nicht immer gleich alles ausrupfen oder totspritzen, was nicht um Erlaubnis gefragt hat, bevor es den eigenen Garten mit seiner Anwesenheit beehrt. Erkennen, dass auch der kleinste Garten ein Ökosystem ist, in dem eins vom anderen abhängig ist und den Handlungsspielraum, der sich daraus ergibt, akzeptieren lernen. Soll heißen: Wer seine Blattläuse vergiftet, entzieht gleichzeitig auch den glückbringenden Marienkäfern die Lebensgrundlage. Und wer statt nektarspendender Blumen nur klinisch reinen Zierrasen und Thujenhecken pflanzt, wird auch kaum je einen Schmetterling im Garten zu sehen kriegen; wer keine Raupen in seinem Wirkungskreis dulden kann allerdings ebenso wenig. Das heißt ja nun nicht gleich, dass man jeden ungeliebten Garteneindringling widerstandslos gewähren lassen muss. Häufig reicht es aber schon aus, sich Verbündete zu suchen, um ihn wieder loszuwerden. Ergo macht der Wahlspruch: “Der Feind meines Feindes ist mein Freund” im Garten durchaus Sinn ;o).

Weitere Gelegenheiten, mehr Arten im eigenen Garten anzusiedeln, bietet die Schaffung möglichst vieler unterschiedlicher Lebensräume. Das muss aber gar nicht unbedingt immer ein aufwendig angelegter, pflegeintensiver Gartenteich sein; auch ein Haufen Natursteine oder Totholz, eine Wildblumenwiese, ein Staudenbeet oder eine Hecke aus einheimischen Sträuchern wird von zahlreichen Gartenlebewesen gerne als Behausung und Nahrungsquelle angenommen. Wer darüber hinaus noch zusätzliche Nist- und Futterplätze, wie z.B. Insektenhotels oder Vogelhäuser in die Gartengestaltung einfließen lässt, kann sich sicher bald über einen vielfältig belebten, natürlich schönen Garten freuen.

Mein vorerst letzter Vorschlag zur Förderung der Biodiversität im eigenen Garten bildet im wahrsten Sinne die Basis allen Gartenlebens, denn er betrifft den Boden. Habt Ihr gewusst, dass schon eine Handvoll guter Humusboden mehr Bodenorganismen enthält als Menschen auf unserem Planeten leben? Und diese Wahnsinnsmenge an Leben zu erhalten oder sogar noch zu vermehren ist ganz leicht: Man muss seinen Gartenboden nur regelmäßig mit Kompost füttern.

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Iris | 01.02.2010 | 10:16 Uhr | Gewusst wie | 4 Kommentare

26. Jan Mein kleiner Gartenbuch-Shop

Gartenarbeit im Freien lässt der steinhart gefrorene Boden unter dem Schnee hier dieser Tage leider immer noch nicht zu. Um mir die Wartezeit auf den Frühling etwas zu verkürzen und den Gästen meines Lebensglück Garten-Blogs einen zusätzlichen Service anzubieten, richte ich mir hier (in Kooperation mit Amazon) momentan einen kleinen Gartenbuch-Shop ein; das heißt, eigentlich bin ich damit gerade fertig geworden. Fortan können also von mir ausgesuchte Gartenbücher direkt von diesem Blog aus online bei Amazon bestellt werden. Praktisch oder? Wollt ich nur mal eben melden. Vielleicht hat ja der eine oder die andere von Euch gerade Langeweile und lässt sich dazu verlocken, ein bisschen in meinem neuen Gartenbuch-Shop zu stöbern *flöt* ;o).
Die Buchauswahl hab ich vorerst in 8 Rubriken gegliedert (erreichbar über das Shop-Menü in der Sitebar), welche m.E. thematisch gut zum Lebensglück Garten-Blog passen. Für Verbesserungsvorschläge oder Fehlermeldungen ist übrigens auch mein Postfach immer offen.

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Iris | 26.01.2010 | 22:31 Uhr | Verschiedenes | 5 Kommentare

19. Jan Gartenfotos gegen Wintertristesse

Unser Garten bietet momentan keinen wirklich erfreulichen Anblick. Es ist Tauwetter; alles ist trübe, triefnass und matschig. Um mich über diese triste Übergangszeit vom Winter zum Vorfrühling hinwegzutrösten, betrachte ich derzeit häufiger Fotos aus anderen Gärten bei besseren Wetterverhältnissen. So rückt wenigstens schon mal in meiner Phantasie der Frühling ein wenig näher, und nebenbei stoße ich immer wieder auf neue Ideen und Anregungen für die kommende Gartensaison. Für diejenigen Blogleser, die nun ebenfalls Lust bekommen haben, der Ödnis des dahinschmelzenden Winters für ein paar anregende Stunden zu entfliehen, hinterlege ich hier mal meine Gartenfoto-Lesezeichen (empfehle allerdings zum Surfen einen Werbeblocker, da besonders die kommerziellen Anbieter es mit der Bannerwerbung bisweilen übertreiben und so den visuellen Genuss der Gartenbilder schmälern):

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Iris | 19.01.2010 | 14:49 Uhr | Surftipps | 1 Kommentar

05. Jan Das Gartenjahr 2010 startet tief verschneit

Foto: Eingeschneite Gartenbank im Januar 2010

So viel Schnee wie in den ersten Tagen dieses neuen Jahres lag in unserem Garten noch nie, seit wir das dazugehörige Reihenhaus bewohnen. Und das soll noch längst nicht alles gewesen sein. Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle für unsere Region angekündigt. In Anbetracht der ebenfalls vorhergesagten Tiefsttemperaturen von bis zu -16 °C, bin ich über die dicke Schneedecke allerdings ganz froh, denn einen besseren Frostschutz kann ich mir für meine Gartenschätze kaum vorstellen.

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Iris | 05.01.2010 | 10:08 Uhr | Garteneindrücke | 9 Kommentare

19. Dez Schnee + Sonne aus der Vogelperspektive

Foto: Unser verschneiter Reihenhausgarten von oben

Heute hab ich das schöne Winterwetter mal genutzt, um unseren kleinen Garten von oben zu fotografieren (das geht in dem Umfang nämlich nur in der kalten Jahreshälfte, wenn das Terrassendach ‘oben ohne’ ist). Aus der Perspektive kann man am besten erkennen, wie viel von der Struktur ohne die nun fehlenden Stauden und Einjährigen noch übrig bleibt. Bis auf den Thermokomposter, den man sich links unten vor dem Rosenbogen dazudenken muss, ist die Gartenansicht vor der Terrasse vollständig (trapezförmig, längste Seite rechts). Unsere Gartenbank kann man hier allerdings auch nicht sehen, weil sie von den Blütenständen des Pampasgrases verdeckt wird. Aber dafür kann man hier gut erkennen, wie brav und wohlerzogen unsere Gartenwächterin ist: Sogar im nun völlig schneebedeckten Garten weicht sie nicht vom Weg ab ;o).

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Iris | 19.12.2009 | 16:26 Uhr | Garteneindrücke | 5 Kommentare
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