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März 2009

Zehn Gartenweisheiten

Aus derselben Ackerkrume
Wächst das Unkraut wie die Blume.
Und das Unkraut macht sich breit.
Friedrich Martin von Bodenstedt (1819 – 1892)

Nicht der Abstand bestimmt die Entfernung. In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1941)

Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden, wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.
Japanisches Sprichwort

Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen, zusammenstehen, kann niemals ein Bild der Disharmonie entstehen.
Vincent van Gogh (1853 – 1890)

Blumen sind das Lächeln der Erde.
Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882)

Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er’s verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten.
Wilhelm Busch (1832-1908)

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.
Afrikanisches Sprichwort

Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
Rabindranath Tagore (1861-1941)

Auch ein kleiner Garten ist eine endlose Aufgabe.
Karl Foerster (1874-1970)

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.
Charles Darwin (1809-1892)

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Iris | 27.03.2009 | 19:47 Uhr | Verschiedenes | Kommentare deaktiviert

Pflanzenschutz durch Nützlingsförderung

Schon nach relativ kurzer Beschäftigung mit dem Gärtnern, habe ich beschlossen, dass ich meinen Garten möglichst umweltschonend pflegen will. Das heißt, ich setze in Sachen Pflanzenschutz nicht auf Chemie, sondern vertraue in erster Linie auf die Mithilfe von Nützlingen zur Erhaltung eines natürlichen Gleichgewichts – hauptsächlich weil mir künstlich hergestellte Gifte im eigenen Garten suspekt sind, aber auch, weil ich mich an ihrer Anwesenheit erfreue und sie gerne fotografiere. Ein weiteres Argument gegen den chemischen Pflanzenschutz ist der finanzielle und zeitliche Aufwand – man ahnt ja als Gärtnerlaie noch gar nicht, wer und was es alles auf die eigenen liebevoll aufgezogenen Pflanzen abgesehen hat. Nützlinge hingegen arbeiten selbstständig, kosten nix und liefern dabei oft obendrein noch unterhaltsame Showeinlagen ;o).

Doch damit die Nützlingspopulationen ausreichen, um die Schädlinge im Zaum zu halten, musste ich mich erst mal darüber informieren, wie man die kleinen Helferlein in den Garten lockt und sie zum Bleiben anreizt. Das tat ich natürlich via Internet. Und für alle, die sich ebenfalls für Nützlingsförderung interessieren, stelle ich hier mal meine kleine aber feine Linkliste informativer Websites zum Thema vor:

  • Nützlinge.org – Natürlich in Ihrem Garten
    Schöne, übersichtliche Infoseite über Spinnen, Milben, Libellen, Ohrwürmer, Wanzen, Netzflügler, Käfer, Hautflügler, Zweiflügler und ihre Förderung.
  • Pro-Igel
    Der eingetragene Verein für integrierten Naturschutz informatiert über die Gestaltung eines igelfreundlichen Gartens.
  • Wildvogelhilfe.org
    Sehr ambitioniertes privates Webprojekt dreier Vogelfreundinnen mit wahnsinnig vielen Infomationen über unsere einheimischen Wildvögel und ihre Förderung.
  • NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.
    Hier findet man u.a. zahlreiche Artikel über ökologischen Gartenbau, sowie über einheimische Tierarten wie Amphibien, Reptilien, Spinnen, Insekten und Vögel, die sich auch im Garten nützlich machen, sofern sie dort geeignete Lebensbedingungen vorfinden.
  • Ratgeber Nisthilfen auf henniger-online.de
    Beschreibung von Nisthilfen für Insekten, Vögel und Fledermäuse.
  • Insektenhotels auf w-schlegel.de
    Variantenreiche Sammlung schöner und origineller Insektenhotels sowie weiterführende Links zum Thema.
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Iris | 27.03.2009 | 17:54 Uhr | Gewusst wie, Surftipps | 1 Kommentar

Garten ohne Rasen

Neu angelegter Reihenhausgarten ohne Rasen
So, geschafft! Mein im vergangenen Winter langsam aber stetig konkreter gewordene Plan, unseren kleinen Reihenhausgarten vom Rasen zu befreien und stattdessen Blumenbeete und einen zweiten Sitzplatz nebst Rosenschirm anzulegen, hat endlich Gestalt angenommen.

Dazu trugen mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich zunächst die Grasnarbe ab. Anschließend markierten wir die geplanten neuen Wege sowie den Platz für eine Bank, mit Hilfe von Bambusstäben und Schnur, und hoben sie etwa 15 cm tief aus. Die dabei anfallende Erde verteilten wir gleichmäßig auf die entstehenden drei Beete rund um das schon vorhandene Blumenrondell im Zentrum. Danach trennten wir Wege und Beete durch Rollpalisaden. Schließlich verdichteten wir die Erde in den ausgehobenen Wegen und füllten sie mit Rindenmulch auf.

Binnen vier Tagen stand unsere neue Gartenstruktur; und nach dem Umpflanzen einiger größerer Sträucher hatte mein Lieblingsgärtnergehilfe seinen verabredeten Part bei der Umgestaltung erfüllt. Zu der Aktion überredet hatte ich ihn übrigens mit der Aussicht auf die künftig rasenmähfreien Sommer ;o).

Zur vorläufigen Fertigstellung meiner erträumten üppigen Blumenbeete musste ich dann ‘nur’ noch knapp drei Wochen lang Hunderte Frühlingszwiebeln, sowie meine Rosen und Stauden neu einsetzen. Noch bin ich zwar ziemlich erschöpft von der Buddelei und mein Rücken bringt mich jeden Abend fast um, aber ich bin auch froh und ein bisschen stolz, dass wir zwei das ohne fremde Hilfe so realisieren konnten, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Demnächst wird die nackte Erde noch mit Mulchkompost abgedeckt, die provisorisch in den Beeten verteilten Betontrittplatten durch Natursteine ersetzt; und Ende April kommen dann die bereits vorgezogenen einjährigen Sommerblumen in die Pflanzlücken zwischen den Stauden. Hach, ich kann’s kaum erwarten, das alles in den kommenden Monaten wachsen und blühen zu sehen.

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Iris | 25.03.2009 | 18:29 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare
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