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Juli 2009

Leben im Juligarten

Fotocollage: Kohlweißling, Hummel, Marienkäfer, Rothalsbock, Honigbiene, Distelfalter, Kleiner Fuchs, Bläuling, Gammaeule, Schwebfliege

Im Juli war viel los in unserem Garten – mehr wahrnehmbares Leben als je zuvor. Diese Fotocollage zeigt natürlich nicht die Vertreter aller Arten, die derzeit vor unserer Terrassentür zu finden sind, sondern nur diejenigen von ihnen, die unbedingt ins Blog wollten ;o). Auffällig häufig vertretene Insekten in unserem Juligarten 2009 waren Schwebfliegen, Bienen, Hummeln, Marienkäfer und Distelfalter.

Wie die Tiere heißen, die hier zu sehen sind, dürft Ihr ausnahmsweise raten. Ihr könnt es natürlich auch im Web recherchieren – z.B. da, wo ich selbst es auch desöfteren tue:

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Iris | 31.07.2009 | 21:31 Uhr | Surftipps, Tiere im Garten | 10 Kommentare

Vom Gartennützling zur Urlauberplage

Foto: Marienkäfer in Schmuckkörbchen

Zwar krabbeln diesen Sommer auch in unserem Garten mehr Marienkäfer herum als in den letzten Jahren, doch in solchen Massen hab’ ich die gepunkteten Glückskäfer bisher noch nicht gesehen.

Im Gegensatz zu den Urlaubern, die derzeit an den Ostseestränden von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ihre Ferien verbringen, hab ich mich Anfang Juni sehr über die Ankunft zahlreicher Marienkäfer in unserem Garten gefreut. Zu der Zeit waren nämlich beinahe alle meine Zierpflanzen – zuvorderst natürlich die Rosen – von Blattläusen in allen Farben geradezu übersät. Das empfand ich als Plage. Zunächst war ich skeptisch, ob die Marienkäfer (die hier übrigens multikulturell zum Nützlingsdienst antraten) diesen Blattlausmassen Einhalt gebieten können. Doch da hatte ich den Appetit ihrer Nachkommenschaft offenbar unterschätzt: Seit Mitte Juli muss man die überlebenden Blattläuse hier schon fast mit der Lupe suchen. Jetzt mach ich mir etwas Sorgen, dass ‘meine’ Marienkäfer demnächst Hungerleider werden.

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Iris | 30.07.2009 | 21:22 Uhr | Tiere im Garten | 4 Kommentare

Distelfalter auf Coreopsis

Foto: Distelfalter auf Coreopsis-Blüte (Seitenansicht)

Distelfalter stehen offensichtlich nicht nur auf Disteln und meinen neuen Schmetterlingsflieder (der sie allerdings in großer Zahl in unseren Garten lockt), sondern können auch schönen Mädchenaugen nicht widerstehen ;o).
Und weil ich mich bei der Auswertung meiner letzten Distelfalter-Aufnahmen nicht für ein Foto entscheiden konnte, das ich ins Blog stellen will, kommt hier noch ein zweites.

Foto: Distelfalter auf Coreopsis-Blüte (Seitenansicht mit ausgebreiteten Flügeln)

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Iris | 21.07.2009 | 18:52 Uhr | Tiere im Garten | 7 Kommentare

Kein Rasen in kleinen Gärten!

Zunächst mal möchte ich hier ein paar Gründe nennen, die mich dazu bewogen haben, den Rasen aus unserem kleinen Reihenhausgarten zu entfernen:

  • Damit ein Zierrasen wirklich eine Zierde ist, muss er während der Vegetationperiode von März bis November mindestens einmal wöchentlich gemäht werden (und die Entsorgung des anfallenden Rasenschnitts kann gerade auf kleinen Grundstücken schnell zum Problem werden).
  • Zeitgleich müssen die Kanten am Zaun und an den Beet- bzw. Terrassenrändern geschnitten werden.
  • Ein- bis zweimal jährlich muss der Rasen außerdem vertikutiert werden.
  • Dreimal im Jahr muss er gedüngt werden und zwar – sofern man kein Düngemittelexperte ist, der den (hohen) Nährstoffbedarf von Rasen genau kennt und Dünger selbst herstellen kann – mit im Handel erhältlichen Rasendüngern.
  • In sommerlichen Trockenperioden muss man ihn regelmäßig und reichlich beregnen, was nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld kostet.
  • Ständig muss man mühsam das Unkraut zwischen des Rasengräsern jäten, das nicht nur durch Flugpollen, sondern auch durch kriechende Wurzelausläufer aus den Nachbargärten unvermeidlich einwandert.
  • In den Herbst- und Wintermonaten muss die Rasenfläche immer wieder von Laub befreit werden, damit die Gräser darunter nicht vergammeln.

Zusammengefasst lässt sich also feststellen: Rasen ist nicht pflegeleicht! Im Gegenteil, er gehört nach meinen Erfahrungen zu den pflegeintensivsten Gartenanlagen überhaupt. Und dieser ganze Aufwand für ein paar kümmerliche Quadratmeter eintöniges Rasengrün (mehr ist in einem kleinen Garten ja nicht drin), das keinerlei Nahrung für Hummeln, Bienen oder Schmetterlinge bietet und auf dem man nicht mal Ball spielen kann, weil es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser in den Blumenrabatten der Nachbarn landet? Meine Antwort auf diese mir selbst gestellte Frage lautete: Nein, soviel Zeit, Geld und Mühe ist mir eine unnütze Rasenfläche nicht wert. Und es ist mir mittlerweile unverständlich, was die Besitzer kleiner Gärten in Deutschland mehrheitlich dazu motiviert, sich weiterhin einen Rasen zu halten.

Alternativen zur 0815-Rasenanlage?

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Iris | 20.07.2009 | 19:04 Uhr | Gewusst wie | 10 Kommentare

Mein Sommergarten 2009

Foto: Reihenhausgarten mit Staudenbeeten, Bank und Rosenschirm

Zwischen diesen aktuellen Aufnahmen von unserem Garten und dem Foto, was mein Lieblingsgärtnergehilfe kurz nach der Umgestaltung aufgenommen hat, liegen noch nicht einmal 4 Monate. Kaum zu glauben, oder?

Foto: Reihenhausgarten mit Sommerblumenrondell, blühenden Staudenbeeten und Rindenmulchwegen

Auch in den vergangenen Jahren hab ich während des Frühsommers oft darüber gestaunt, wie aus winzigen Setzlingen und eingezogenen Stauden, binnen weniger Wochen, unübersehbare Blütenberge werden; doch dieses Jahr erschien mir die Verwandlung unseres Gartens sogar noch spektakulärer. Seitdem wir keinen Rasen mehr haben, ist mehr Platz für blühende Verwandlungskünstler.

Foto: Reihenhausgarten mit clematisberankten Obelisken, zentralem Blumenrondell, umrahmt von Rindenmulchwegen

Und jeden Morgen, wenn ich in den Garten gehe, bestätigt mir der überwältigende Anblick dieser bunten Pracht und das Summen und Flattern der vielen Gartenbewohner, dass uns die Neugestaltung vollauf gelungen ist. Denn es ist genau so noch schöner geworden, wie als ich es mir erträumt hatte.

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Iris | 17.07.2009 | 19:22 Uhr | Garteneindrücke | 11 Kommentare