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Mein Sommergarten 2009

Foto: Reihenhausgarten mit Staudenbeeten, Bank und Rosenschirm

Zwischen diesen aktuellen Aufnahmen von unserem Garten und dem Foto, was mein Lieblingsgärtnergehilfe kurz nach der Umgestaltung aufgenommen hat, liegen noch nicht einmal 4 Monate. Kaum zu glauben, oder?

Foto: Reihenhausgarten mit Sommerblumenrondell, blühenden Staudenbeeten und Rindenmulchwegen

Auch in den vergangenen Jahren hab ich während des Frühsommers oft darüber gestaunt, wie aus winzigen Setzlingen und eingezogenen Stauden, binnen weniger Wochen, unübersehbare Blütenberge werden; doch dieses Jahr erschien mir die Verwandlung unseres Gartens sogar noch spektakulärer. Seitdem wir keinen Rasen mehr haben, ist mehr Platz für blühende Verwandlungskünstler.

Foto: Reihenhausgarten mit clematisberankten Obelisken, zentralem Blumenrondell, umrahmt von Rindenmulchwegen

Und jeden Morgen, wenn ich in den Garten gehe, bestätigt mir der überwältigende Anblick dieser bunten Pracht und das Summen und Flattern der vielen Gartenbewohner, dass uns die Neugestaltung vollauf gelungen ist. Denn es ist genau so noch schöner geworden, wie als ich es mir erträumt hatte.

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Iris | 17.07.2009 | 19:22 Uhr | Garteneindrücke

11 Kommentare

  1. Ich habe noch gar nicht gesagt, wie zauberhaft das Gärtchen aussieht. Nur die Bank hätte ich vielleicht woanders platziert, mit ‘Rückendeckung’.

    Kommentar von Ingrid am 23.07.2009 um 12:54
  2. Ich dachte schon, mein Garten gefällt Dir nicht und Du hättest Dich deswegen mit dem Kommentieren vornehm zurückgehalten ;o).

    Nun ja, die Bank hab ich da eigentlich nicht zum längeren Sitzen platziert, sondern in erster Linie damit die Gesamtaufteilung stimmig ist. Vom (bereits vorhandenen) zentralen Blumenrondell sollten in gleichen Abständen drei Wege abgehen – zur Terrasse, zum Gartentor und zum …? Der dritte Weg brauchte also noch ein Ziel. Also hab’ ich da den Bankplatz mit Rosenschirm geschaffen. Mein Lieblingsgärtnergehilfe sitzt da sogar desöfteren abends, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen (wenn auf die Terrasse schon keine Sonne mehr kommt) und sich meine Edel- und Strauchrosen gegenüber im Beet aus der Nähe anzugucken. Und wenn im nächsten Jahr meine frisch gepflanzte Strauchrose Westerland und die Clematis Arctic Queen erst mal den Rosenschirm stärker berankt haben, ist das Plätzchen vom Weg aus auch ziemlich sichtgeschützt (weil hinter dem Rosenschirm am Gartenzaun auch noch eine Hecke mit Blütensträuchern ist). Und die Nachbarin, an deren Gartenzaun die Bank steht, ist ganz nett. Mit ihr kann man da gemütlich ein Schwätzchen halten.

    Kommentar von Iris am 23.07.2009 um 13:20
  3. Iris, Dein Garten sieht ja richtig gemütlich aus. Macht bestimmt eine Menge Arbeit…
    Kennst Du Winni?
    http://www.w-rusch.de/
    Tschüss
    Rolf

    Kommentar von Rolf am 23.07.2009 um 14:56
  4. Nein Rolf, Winni kenn’ ich nicht, aber seine Homepage. Ich bin bei meiner Suche nach schön gestalteten rasenlosen Gärten darauf gestoßen.

    Kommentar von Iris am 23.07.2009 um 15:11
  5. Oooops, hatte ich mich zurückgehalten? Nein, gar nicht: es gab für mich bei dir mehrere Postings auf einmal und dann habe ich vielleicht nicht überall gleichzeitig kommentiert.

    Ich bin mehr als angetan von deinem wunderschönen Gärtchen. Ich habe sogar den Meinigen gerufen: Komm mal gucken. Dein Gärtchen ist ein Gedicht und hat bei mir viel Gedankenarbeit in Gang gesetzt, nur, dass kein Garten und kein Grundstück wie das andere ist.

    Kommentar von Ingrid am 27.07.2009 um 20:01
  6. Ingrid, das sollte kein Vorwurf in Deine Richtung sein, dass Du hier zu wenig kommentieren würdest. Sowas würde ich niemandem – und schon gar nicht Dir – vorwerfen. Ich blogge freiwillig, meine Gäste kommentieren freiwillig – jeder wann und so oft er Lust hat. Anders macht das ja keinen Spaß.
    Doch ich geb’ zu, ich hab’ mich schon gefragt, wieso Du (bei Deinem ersten Besuch im neuen Blog) einige der neuen Einträge ausgewählt hattest, diesen aber nicht – ganz harmlos und ohne einen vorwurfsvollen Gedanken. Ich vermutete, Du hättest Dich bei diesem Eintrag evt. aus Rücksicht zurückgehalten. Es freut mich natürlich (sehr :o), dass Dir unser Garten doch gefällt. Aber ich wäre Dir auch nicht böse, wenn er nicht nach Deinem Geschmack wär’. Du hast Recht, kein Garten ist wie der andere. Ich finde, in jedem mit Liebe und Leidenschaft gestalteten Garten spiegelt sich der Gärtner. Und kein Gärtner gleicht dem anderen ;o). Daher bin ich sehr gespannt zu sehen, wie sich Euer Garten entwickeln wird.

    Kommentar von Iris am 27.07.2009 um 21:55
  7. Iris, das ist ja kein Thema zwischen uns mehr ;-) Es kann übrigens sein, dass ich einen Kommentar geschrieben, aber nicht abgeschickt habe. Ich bin sicher, dass ich was über Stauden geschrieben habe, dass sie auch Arbeit machen, weil sie auch gepflegt werden müssen, z.B. nach einiger Zeit geteilt.

    Und jetzt überlege ich, ob ich auch ein Gartenblog aufmachen soll …

    Kommentar von Ingrid am 28.07.2009 um 13:53
  8. Ingrid, klar brauchen Stauden auch ein wenig Pflege, damit sie sich in ihrer ganzen Pracht entfalten. Geteilt werden müssen sie aber höchstens einmal im Jahr (schwachwüchsige nicht unbedingt jedes Jahr). Doch die meisten danken es einem natürlich mit gesünderem Wuchs und üppigerer Blüte, wenn man regelmäßig das Welke herausschneidet, wozu man sich im Hochsommer schon ein paar Minuten täglich Zeit nehmen muss (was für mich persönlich aber keine Arbeit ist, weil ich das so nebenbei im Vorbeigehen mache, während ich mir das bunte Treiben in meinen Beeten angucke).

    Allerdings hätte ein reiner Staudengarten einen anderen Nachteil, der für mich viel schwerer wiegt und weswegen ich meinen auch nicht als reinen Staudengarten angelegt habe – er sieht im Winter ziemlich kahl aus und hat seine Glanzzeit erst im Hochsommer. Daher habe ich in meinen Beeten einen Mix aus strukturgebenden Immergrünen, Blütensträuchern und Ziergräsern sowie Stauden, Rosen, Clematis, Einjährigen und Zwiebelblühern zusammengestellt. So bepflanzt bietet der Garten nun (hoffentlich) das ganze Jahr über einen schönen Anblick.
    Doch ein gut eingewachsener Blumengarten lässt Unkraut kaum eine Chance und hält die Feuchtigkeit lange im Boden (weil er von den Pflanzen beschattet wird).

    Wer es besonders pflegeleicht und modern haben will, dem würde ich einen Japangarten empfehlen – Kiesbeete, bepflanzt mit pflegeleichten Pflanzen wie Azaleen, Rhododendren, Hortensien, Magnolien, Zaubernuss, Fächerahorn. Die Gemeinsamkeit dieser für Japangärten typischen Ziergehölze ist, dass sie wenig bis gar nicht geschnitten werden müssen. Dazu dann vielleicht noch ein paar Ziergräser, ein Wasserbassin, asiatisch anmutende Skulpturen, Steinlaternen und Blumenkübel mit Saisonblühern, und fertig ist die Laube.

    Kommentar von Iris am 28.07.2009 um 15:58
  9. Das ist schon klar: NUR Stauden wäre nicht das Wahre, obwohl es auch da früher Blühende gibt (ich habe Päonien, Tränendes Herz, Gemswurz z.B.). Aber die Mischung macht’s.

    Japangärten finde ich zum Angucken wunderschön; aber ich empfinde sie als fremd, wenn man sie hier anlegt. Letzten Endes sind es – glaub’ ich – die heimischen Pflanzen, die am besten gedeihen.

    Kommentar von Ingrid am 30.07.2009 um 13:38
  10. [...] rasenlosen Garten kann man dann im Bild bewundern: schöne blühende Staudenarrangements zwischen [...]

    Pingback von Abgesang auf den Zierrasen am 31.07.2009 um 00:46
  11. [...] Gartenumstaltung angeschafft, damit sie zusammen mit der Clematis ‘Arctic Queen’ den Rosenschirm am neu eingerichteten Bankplatz berankt. Allzu viel kann ich also über sie noch nicht berichten – außer, dass sie, wie die [...]

    Pingback von Lebensglück Garten » » Rosenportrait ‘Westerland’ am 06.07.2010 um 18:10

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