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Blütensträucher für mehr Leben im Garten

Bereits vor einigen Monaten veröffentlichte ich hier im Lebensglück Garten Blog eine Liste einheimischer Stauden, die von Dipl.-Biol. Markus Holt empfohlen wurde. Jener schrieb mir gestern eine Email, in der er mir seine Freude darüber mitteilte, dass ich seinem Wunsch nach Kopie und Weitergabe seiner Staudenliste nachgekommen bin.
Außerdem sandte er mir eine Liste einheimischer Sträucher, die er als ideale Nahrungsgrundlage für einheimische Tiere empfiehlt, und erlaubte mir, auch diese hier zu veröffentlichen. Dieses freundliche Angebot nehme ich natürlich ebenfalls gerne an. Hier ist sie also: Liste einheimischer Sträucher (PDF-Datei).

Allerdings muss ich gestehen, dass ich selbst keinen der empfohlenen Sträucher im Garten habe. Jedoch wachsen etliche von ihnen wild hier in unserer Umgebung.
Zwar gibt es in unserem Garten eine Blütenhecke und auch ein paar blühende Solitärgehölze (neben den immergrünen Azaleen und Rhododendren), doch dabei handelt es sich um andere Ziersträucher als die von Dipl.-Biol. Markus Holt bevorzugten, namentlich: Blutjohannisbeere, Flieder, Forsythien (die zu meinen Lieblingsgehölzen zählen, obwohl sie keinerlei Nährwert für heimische Tiere haben), Ginster, Hortensien, Mahonien, Pfeifenstrauch, Goldliguster, Schmetterlingsflieder, Stern-Magnolie, Weigelien, Zaubernuss. Die meisten von ihnen dienen, zumindest während ihrer Blütezeit, dennoch zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle.

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Iris | 23.08.2009 | 14:32 Uhr | Gewusst wie

4 Kommentare

  1. Man kann ja auch mischen. Allerdings macht man sich selbst auch eine Freude, wenn man Gehölze anpflanzt, die den Vögeln und Schmetterlinge (Raupen) als Nahrungsquelle dienen. Denn wer freut sich nicht, wenn dann der Garten mit den kleinen Sängern einerseits und den bunten Faltern andererseits bevölkert ist? Bei uns gibt es sowohl naturnahe Pflanzen als auch reine “Dekorationspflanzen”, zu denen ja meistens die mit den gefüllten Blüten gehören.
    Lieben Gruß
    Elke

    Kommentar von Elke (Mainzauber) am 28.08.2009 um 12:42
  2. @Elke:

    “Man kann ja auch mischen.”

    Na ja, in einem kleinen Garten muss man seine paar strukturgebenden Ziergehölze aber schon mit Bedacht auswählen (und dabei sind verschiedene Gesichtspunkte zu berücksichtigen), denn die meisten Blütensträucher brauchen ja auch nicht gerade wenig Platz.

    Kommentar von Iris am 28.08.2009 um 13:23
  3. 2010 – internationales Jahr der Biodiversität…

    Häh Biodiwas? Biodiversität. Noch nie was von gehört? So ging’s mir bis vor kurzem auch. Dann stieß ich beim Surfen zufällig auf die Schweizer Website zum internationalen Jahr der Biodiversität, und dort hat Nik Hartmann diesen wissenschaftlichen Termi…

    Trackback von Lebensglück Garten am 01.02.2010 um 12:25
  4. [...] sowohl in der Blütenhecke, als auch im Unterholz des Ahornhains – auch die Aufnahme einiger heimischer Sträucher, welche Insekten und Vögeln optimalen Schutz und Nahrung bieten. Verzichten musste ich dabei [...]

    Pingback von Lebensglück Garten » » Blütensträucher zur Einfriedung unseres Grundstücks am 28.04.2011 um 14:40

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