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September 2009

Neuen Gartenbesucher entdeckt

Foto: Igelfliege in Chrysanthemenblüte

Bei der Staudenpflege fiel mir neulich in einer Chrysantheme eine Fliege auf, die ich zuvor noch nie gesehen hatte, und ich dachte spontan: “Wie schön, die ist ja farblich wie gemacht für diese Blüte.” Glücklicherweise hatte ich meine Digicam gerade griffbereit und lichtete sie ab. Ein paar Tage darauf sah ich sie wieder, dieses Mal auf einer hohen Fetthenne (die ihr nicht ganz so gut stand wie die Chrysantheme), und machte noch ein paar Aufnahmen von ihr. Doch ich hatte immer noch keine Ahnung, was das für eine Fliege war. Und auch mein Lieblingsgärtnergehilfe konnte mir bei ihrer Bestimmung nicht weiterhelfen. Also war mal wieder Netzrecherche angesagt.

Foto: Igelfliege auf Sedum

Aber sucht mal im Internet nach einer bestimmten Fliegenart, wenn Ihr nichts weiter wisst, als dass es sich um eine Fliege handelt – man ahnt ja gar nicht, wie viele verschiedene es in unseren Gefilden gibt. Nichtsdestotrotz hab ich ‘meine’ nun endlich gefunden: Offenbar handelt es sich bei unserem neuen Blütenbesucher um eine Igelfliege (Okay, wieso man sie so genannt hat, bedarf keiner Erklärung; hätt ich auch drauf kommen können). Da ihre Larven Raupen befallen und töten, gilt sie als Nützling.

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Iris | 30.09.2009 | 19:17 Uhr | Tiere im Garten | 8 Kommentare

Leuchtende Sonnenbräute im Spätsommergarten

Fotocollage: Sonnenbrautblüten mit Honigbienen

Auf die Bienen wirkten ihre knallgelben und feurig roten Blütenberge im August und September geradezu wie ein Magnet. Doch nicht nur sie finden meine Helenium-Stauden offenbar unwiderstehlich. Während der vergangenen Wochen zogen sie auch die Blicke vieler Passanten auf sich. Wen wundert’s, bringen sie doch die Staudenbeete den ganzen Spätsommer hindurch regelrecht zum Glühen. Und auf unserem guten Gartenboden in sonniger Lage sind sie obendrein total unkompliziert und gesund.

Helenium-Hybriden gibt es in unzähligen Sorten und vielen Farbvariationen zwischen Hellgelb und Dunkelrot. In meinen Staudenbeeten stehen derzeit drei verschiedene: ‘Rubinzwerg’, die kleinste und frühestblühende, ‘Rotgold’, mehrfarbig blühend, sowie eine spät und einfarbig gelb blühende Sorte, die auch meine höchste ist. Von Letzterer weiß ich allerdings den Namen nicht, da ich sie (als meine erste Sonnenbraut) einst von einem Verwandten abstaubte, den es nicht sonderlich interessiert, wie die Blumen in seinem Garten heißen. Bei mir beginnt ihre Blütezeit allerdings deshalb so spät, weil ich sie im Juni immer um zwei Drittel zurückschneide, damit sie sich stärker verzweigt und nicht so hoch wird. So ist sie standfester und nimmt ihren Nachbarn nicht das ganze Licht. Weitere positive Nebenwirkung: Durch die vielen neuen Seitentriebe, die beim Remontieren entstehen, kriegt sie noch mehr Blüten.

Weiterführende Links zum Thema Sonnenbraut:

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Iris | 29.09.2009 | 10:25 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 1 Kommentar

Elke Heidenreich und ihr widerspenstiger Garten

Die Kodderschnauze von Elke Heidenreich hab ich schon gemocht, als sie noch als Quasselstrippe Else Stratmann aus dem Radio kam. Obwohl ich nicht immer einig mit ihr war, bewunderte ich doch stets den Schneid, mit dem sie geradeheraus sagt, was sie denkt. Und nachdem ich vor kurzem Elke Heidenreichs Liebeserklärung an ihren Garten gelesen hatte, war sie mir noch ein bisschen sympathischer.

Beim Lesen der folgenden Passage musste ich unwillkürlich schmunzeln:

Abends starrte ich sehnsüchtig auf die Fotos englischer Landhausgärten und las in unseren schönen Gartenbüchern, dass der Garten etwas über den Gärtner aussagt. “Der äußere Garten”, stand da, “ist der Spiegel des inneren Gartens”, und so kunterbunt wollte ich doch nie sein!

Und ich dachte: “Eigenwillig, widerspenstig, stur – und ob dieser Garten zur Gärtnerin passt!” ;o)

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Iris | 28.09.2009 | 17:55 Uhr | Surftipps | 3 Kommentare
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