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	<title>Kommentare zu: 2010 &#8211; Internationales Jahr der Biodiversität</title>
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	<description>Weblog rund um einen Landhausgarten: Gartenfotos, Gartenlinks und Artikel über Gartengestaltung, Zier- und Nutzpflanzen, Tiere im Garten und naturnahes Gärtnern.</description>
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		<item>
		<title>Von: Iris</title>
		<link>http://lebensglueck-garten.de/2010/02/2010-internationales-jahr-der-biodiversitat/comment-page-1/#comment-865</link>
		<dc:creator>Iris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:55:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Silke:
Zunächst mal vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine Gedanken und Erfahrungen bzgl. Biodiversität in Eurem &#039;Wildwuchs unter Aufsicht&#039;. Es freut mich, dass Du Dich so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Auf einen Deiner Denkanstöße möchte ich hier noch kurz eingehen:

&lt;blockquote&gt;Aber das, was wir in einem schön gestalteten abwechselungsreichen Garten da normalerweise dicht an dicht pflanzen, damit möglichst das ganze Jahr durchgeblüht wird, das hat eigentlich auch nicht viel mit naturnähe zu tun.&lt;/blockquote&gt;

Sicherlich hast Du Recht damit, dass sich in unserem kleinen Garten, ohne regulierende Eingriffe, keine solche Pflanzenvielfalt erreichen lässt, wie wir sie uns wünschen und schön finden. Stattdessen würden wenige ausbreitungsstarke, robuste Pflanzen die schwächeren dominieren und sie wohl mit der Zeit verdrängen (wie Du es ja auch aus Euren Erfahrungen beschreibst).
Allerdings ist ein Garten ja auch keine unberührte Wildnis, sondern eine kultivierte Landschaft. Demnach ist naturnahe Gartengestaltung nach meinem Verständnis nicht gleich ursprüngliche Natur. Es ist für mich vielmehr der Versuch, bei der Befriedigung meiner Bedürfnisse im Garten, auch die der anderen Lebewesen darum und darin zu berücksichtigen. Und das kann ich nur, wenn ich sie und ihre Lebensbedingungen kenne.
btw: Diesem NABU-Artikel über naturnahe Gartengestaltung kann ich viel abgewinnen:
&lt;a href=&quot;http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/gartengrundlagen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Schritt für Schritt zum Naturgarten&lt;/a&gt;

Nachtrag zu Deinem Schlusssatz: Ich denke mir, dass man mit dem Schutz der Biodiversität auch im Kleinen anfangen kann, z.B. auch in einem Siedlungsgarten. Denn viele kleine Flächen summieren sich zu großen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Silke:<br />
Zunächst mal vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine Gedanken und Erfahrungen bzgl. Biodiversität in Eurem &#8216;Wildwuchs unter Aufsicht&#8217;. Es freut mich, dass Du Dich so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Auf einen Deiner Denkanstöße möchte ich hier noch kurz eingehen:</p>
<blockquote><p>Aber das, was wir in einem schön gestalteten abwechselungsreichen Garten da normalerweise dicht an dicht pflanzen, damit möglichst das ganze Jahr durchgeblüht wird, das hat eigentlich auch nicht viel mit naturnähe zu tun.</p></blockquote>
<p>Sicherlich hast Du Recht damit, dass sich in unserem kleinen Garten, ohne regulierende Eingriffe, keine solche Pflanzenvielfalt erreichen lässt, wie wir sie uns wünschen und schön finden. Stattdessen würden wenige ausbreitungsstarke, robuste Pflanzen die schwächeren dominieren und sie wohl mit der Zeit verdrängen (wie Du es ja auch aus Euren Erfahrungen beschreibst).<br />
Allerdings ist ein Garten ja auch keine unberührte Wildnis, sondern eine kultivierte Landschaft. Demnach ist naturnahe Gartengestaltung nach meinem Verständnis nicht gleich ursprüngliche Natur. Es ist für mich vielmehr der Versuch, bei der Befriedigung meiner Bedürfnisse im Garten, auch die der anderen Lebewesen darum und darin zu berücksichtigen. Und das kann ich nur, wenn ich sie und ihre Lebensbedingungen kenne.<br />
btw: Diesem NABU-Artikel über naturnahe Gartengestaltung kann ich viel abgewinnen:<br />
<a href="http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/gartengrundlagen/" rel="nofollow">Schritt für Schritt zum Naturgarten</a></p>
<p>Nachtrag zu Deinem Schlusssatz: Ich denke mir, dass man mit dem Schutz der Biodiversität auch im Kleinen anfangen kann, z.B. auch in einem Siedlungsgarten. Denn viele kleine Flächen summieren sich zu großen&#8230;</p>
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		<title>Von: SchneiderHein</title>
		<link>http://lebensglueck-garten.de/2010/02/2010-internationales-jahr-der-biodiversitat/comment-page-1/#comment-863</link>
		<dc:creator>SchneiderHein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 15:12:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ein spannendes Thema.
Doch, seitdem wir unseren Garten nun dank Blog seit mehr als 3 Jahren genauer unter die Lupe nehmen, müssen wir immer häufiger feststellen, dass ohne unser Zutun die Artenvielfalt in unserem Garten allmählich abnimmt. Gut, im Anfang war der Garten freier. In den ersten Jahren  bot er von daher viel Platz für unterschiedliche Pflanzen und entsprechende Entfaltungsmöglichkeiten. Trotzdem kamen einige Stauden und Sträucher mit dem Klima nicht zurecht, andere konnte die Schnecken-Attacken nicht überleben und manche Standorte waren falsch gewählt, oder die Standortbedingungen haben sich im Laufe der 14 Jahre so verändert, dass dort so manche Pflanze nicht mehr gedeihen kann. 
Das, was Wolfgang vor einigen Jahren noch scherzhaft als &#039;auf der Flucht&#039; bezeichnet hat, ist nun Garten-Alltag geworden: Bestimmte Arten sind so ausbreitungswütig (Waldmeister &amp; Efeu)), dass sie andere verdrängen (Walderdbeere, Gedenkemein, Immergrün &amp; Günsel). Im Idealfall finden die Schwächeren noch ein freies Plätzchen in den freien Steinfugen oder schaffen es gerade noch rechtzeitig sich in die Nachbarsgärten zu versamen oder durch den Zaun hinüber zu wachsen. Auch stellen wir fest, dass sich in unserem dicht bewachsenen Boden kaum noch eingeschleppte oder hereingewehte Samen etablieren können. Und selbst die im Garten vorhandenen Pflänzchen, und auch die teilweise gern gesehenen &#039;Unkräuter&#039; schaffen es nur selten sich durch Saat zu vermehren.
Sicherlich hätten sie es in einem Garten aus Tuja-Hecken und Rasen da einfacher sich ein Plätzchen zu erobern. Nur da werden sie ja sogleich als unerwünschte Pflänzchen eleminiert.
Im Vergleich zu anderen Siedlungsgärten bietet unser Garten noch immer viel Lebensraum auf recht wenig Quadratmetern. Aber das, was wir in einem schön gestalteten abwechselungsreichen Garten da normalerweise dicht an dicht pflanzen, damit möglichst das ganze Jahr durchgeblüht wird, das hat eigentlich auch nicht viel mit naturnähe zu tun. Da scheinen ganz andere Regeln zu gelten - und auch weniger Pflanzenvielfalt pro Quadratmeter ...
Aber ich denke mir, dass es bei der Biodiversität eigentlich auch um größere Flächen als um einen Siedlungsgarten geht.
LG Silke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein spannendes Thema.<br />
Doch, seitdem wir unseren Garten nun dank Blog seit mehr als 3 Jahren genauer unter die Lupe nehmen, müssen wir immer häufiger feststellen, dass ohne unser Zutun die Artenvielfalt in unserem Garten allmählich abnimmt. Gut, im Anfang war der Garten freier. In den ersten Jahren  bot er von daher viel Platz für unterschiedliche Pflanzen und entsprechende Entfaltungsmöglichkeiten. Trotzdem kamen einige Stauden und Sträucher mit dem Klima nicht zurecht, andere konnte die Schnecken-Attacken nicht überleben und manche Standorte waren falsch gewählt, oder die Standortbedingungen haben sich im Laufe der 14 Jahre so verändert, dass dort so manche Pflanze nicht mehr gedeihen kann.<br />
Das, was Wolfgang vor einigen Jahren noch scherzhaft als &#8216;auf der Flucht&#8217; bezeichnet hat, ist nun Garten-Alltag geworden: Bestimmte Arten sind so ausbreitungswütig (Waldmeister &amp; Efeu)), dass sie andere verdrängen (Walderdbeere, Gedenkemein, Immergrün &amp; Günsel). Im Idealfall finden die Schwächeren noch ein freies Plätzchen in den freien Steinfugen oder schaffen es gerade noch rechtzeitig sich in die Nachbarsgärten zu versamen oder durch den Zaun hinüber zu wachsen. Auch stellen wir fest, dass sich in unserem dicht bewachsenen Boden kaum noch eingeschleppte oder hereingewehte Samen etablieren können. Und selbst die im Garten vorhandenen Pflänzchen, und auch die teilweise gern gesehenen &#8216;Unkräuter&#8217; schaffen es nur selten sich durch Saat zu vermehren.<br />
Sicherlich hätten sie es in einem Garten aus Tuja-Hecken und Rasen da einfacher sich ein Plätzchen zu erobern. Nur da werden sie ja sogleich als unerwünschte Pflänzchen eleminiert.<br />
Im Vergleich zu anderen Siedlungsgärten bietet unser Garten noch immer viel Lebensraum auf recht wenig Quadratmetern. Aber das, was wir in einem schön gestalteten abwechselungsreichen Garten da normalerweise dicht an dicht pflanzen, damit möglichst das ganze Jahr durchgeblüht wird, das hat eigentlich auch nicht viel mit naturnähe zu tun. Da scheinen ganz andere Regeln zu gelten &#8211; und auch weniger Pflanzenvielfalt pro Quadratmeter &#8230;<br />
Aber ich denke mir, dass es bei der Biodiversität eigentlich auch um größere Flächen als um einen Siedlungsgarten geht.<br />
LG Silke</p>
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	<item>
		<title>Von: Elke</title>
		<link>http://lebensglueck-garten.de/2010/02/2010-internationales-jahr-der-biodiversitat/comment-page-1/#comment-773</link>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:41:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lebensglueck-garten.de/?p=2321#comment-773</guid>
		<description>Gerade vorhin habe ich mich mit meinem Mann wieder über die Verarmung auf dem Gemüsesektor unterhalten. Was da in den letzten 30 Jahren passiert ist, das ist kaum wieder gut zu machen. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir nicht irgendwann von jeder Art nur noch ein genetisch festbetoniertes Exemplar besitzen. Danke dass du auf das Jahr der Biodiversität hinweist und hoffentlich werden die Menschen achtsamer.
Lieben Gruß
Elke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade vorhin habe ich mich mit meinem Mann wieder über die Verarmung auf dem Gemüsesektor unterhalten. Was da in den letzten 30 Jahren passiert ist, das ist kaum wieder gut zu machen. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir nicht irgendwann von jeder Art nur noch ein genetisch festbetoniertes Exemplar besitzen. Danke dass du auf das Jahr der Biodiversität hinweist und hoffentlich werden die Menschen achtsamer.<br />
Lieben Gruß<br />
Elke</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Ulinne</title>
		<link>http://lebensglueck-garten.de/2010/02/2010-internationales-jahr-der-biodiversitat/comment-page-1/#comment-764</link>
		<dc:creator>Ulinne</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:29:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lebensglueck-garten.de/?p=2321#comment-764</guid>
		<description>Also ich bin ja auch nicht die große &quot;Gartenputzerin&quot;, war ich nie - von daher lebt auch bei mir der Unterschied. Bei uns wird immer nur das Nötigste gerichtet - ansonsten kann alles so gedeihen und sich einrichten, wie es mag.
Viele ältere Damen, auch meine Schwiegermutter z.B., fühlen sich allerdings nur wohl, wenn die Nachbarn ihren Fleiß im Garten und fein geputzte Beete, auf denen es viele erdbraune, kahle Stellen gibt, besonders loben. Nur dann fühlen sie sich &quot;richtig&quot;. Da kann man noch so viel von den Gegebenheiten in der Natur reden, z.B. von Böden, die am besten immer bedeckt sein sollen, das ist einfach &quot;unordentlich&quot;, und das gehört sich für anständige, fleißige Menschen nun mal nicht. Schließlich darf im Garten nicht die reine Natur herrschen, wo kämen wir denn da hin? ... *seufz*

Wir zwei - du und ich - sind da jedoch völlig einer Meinung. ;-))

LG - Ulrike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich bin ja auch nicht die große &#8220;Gartenputzerin&#8221;, war ich nie &#8211; von daher lebt auch bei mir der Unterschied. Bei uns wird immer nur das Nötigste gerichtet &#8211; ansonsten kann alles so gedeihen und sich einrichten, wie es mag.<br />
Viele ältere Damen, auch meine Schwiegermutter z.B., fühlen sich allerdings nur wohl, wenn die Nachbarn ihren Fleiß im Garten und fein geputzte Beete, auf denen es viele erdbraune, kahle Stellen gibt, besonders loben. Nur dann fühlen sie sich &#8220;richtig&#8221;. Da kann man noch so viel von den Gegebenheiten in der Natur reden, z.B. von Böden, die am besten immer bedeckt sein sollen, das ist einfach &#8220;unordentlich&#8221;, und das gehört sich für anständige, fleißige Menschen nun mal nicht. Schließlich darf im Garten nicht die reine Natur herrschen, wo kämen wir denn da hin? &#8230; *seufz*</p>
<p>Wir zwei &#8211; du und ich &#8211; sind da jedoch völlig einer Meinung. ;-))</p>
<p>LG &#8211; Ulrike</p>
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