direkt zum Seiteninhalt springen »

Hobbygärtner im Web wurden kürzlich analysiert

Heute regnet’s hier schon den ganzen Tag Bindfäden. An Gartenarbeit ist daher nicht zu denken. Also hatte ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit, einfach mal so im Internet rumzusurfen. Dabei stieß ich u.a. auf eine von Bosch Lawn and Garden beauftragte Studie mit dem Titel „The Virtual Art of Gardening – Einblicke in das Europäische Gartenweb“. Deren Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Etwa 700 Websites (davon 80% Blogs) bilden das sogenannte europäische Gartenweb. Gartenblogger sind mehrheitlich weiblich und über 40, berichten gern ausführlich von ihrer Gartenarbeit, fotografieren am liebsten Blumen, tauschen sich aber nicht so gern online übers Gärtnern aus.

Tags:,
Iris | 03.07.2011 | 14:54 Uhr | Verschiedenes

13 Kommentare

  1. Hallo Iris,
    interessant – woher wissen die denn so genau, wie alt wir sind?
    VG
    Elke

    Kommentar von Elke am 04.07.2011 um 11:00
  2. Nur 700? Das erscheint mir recht wenig. Ich werde deinem Link mal folgen.
    Lieben Gruß
    Elke

    Kommentar von Elke am 05.07.2011 um 11:12
  3. Hallo Iris,
    danke für den Link. Der Text ist interessant, denn uns hatte man damals zu dieser Mitmach-Bosch-Blogidee eingeladen, die wohl aus dieser Studie entstanden ist. Dementsprechend hat Wolfgang heute mittags einen leicht kritischen Kommentar zu dem von Dir verlinkten Post hinterlassen. Und der ist nun weg. Das sagt doch einiges aus, was man von dieser Studie halten sollte …
    LG Silke

    Kommentar von SchneiderHein am 10.07.2011 um 16:41
  4. Oh, der Kommentar ist nun doch veröffentlicht!
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude bei der Gartenplanung!
    LG Silke

    Kommentar von SchneiderHein am 11.07.2011 um 08:16
  5. @Silke:
    Wo denn? Ich seh nach wie vor keinen Kommentar unter dem verlinkten Artikel.

    Kommentar von Iris am 11.07.2011 um 10:56
  6. Komisch, bei uns war er gestern weg und nun ist er für uns zu sehen. Aber dann mache ich es doch einfach jetzt so:

    1.Im ersten Moment scheint es eine interessante Studie zu sein, wie Bosch am Ende mehr Geräte verkaufen will. In der hier publizierten Form bleiben aber eigentlich nur Fragezeichen:

    1. Wo sind Gartenländer Schweiz und Österreich, mitr denen sicher die intensivsten Kontakte zu Deutschland bestehen? Ein große Gartentradition gibt es auch in England, die aber scheinbar keine Webauftritte erstellt?

    2. Wenn Blogs über 70 % der untersuchten Seiten ausmachen, wird die intensiv genutzte Kommentarfunktion nicht als Community angesehen oder wieso gibt es angeblich keinen Austausch? Oder fehlten die Erfahrungsberichte über Gartengeräte?

    3. Die Beschränkung auf reine Gartenblogs ist eigentlich das größte Defizit, denn natürlich sitzen die wenigsten Beteiligten nur im Garten und haben keine anderen Interessen oder leisten sich mehrere Blogs um zwischen Garten und Hobbys, Reisen, Kochen, Deko, Leben etc. zu trennen. Wenn man den Ursprung des Blogs als Tagebuch betrachtet, dann ist der reine Gartenblog eher die Ausnahme.

    Insofern muss man die Aussage der Boschverantwortlichen als sehr höflich betrachten, da Ihnen diese Untersuchung überhaupt nicht nutzt, wahrscheinlich nicht nutzen kann, und es somit der nächste Fehlschlag für Social Marketing nach einer Mitmach-Community für Bosch-Heimgerätefans ist.

    W. Hein 10.7.2011

    Ich wünsche Dir einen schönen Sommertag!
    LG Silke

    Kommentar von SchneiderHein am 11.07.2011 um 11:11
  7. @Silke:
    Prima, dass Du Wolfgangs Überlegungen jetzt hier gepostet hast. So kann man sich wenigstens über seine Meinung dazu austauschen ;o).

    Ich finde es übrigens auch seltsam, dass ausgerechnet England offenbar überhaupt nicht miterfasst wurde. Oder gehört das neuerdings nicht mehr zu Europa? Und ja, ich weiß auch von einer nicht geringen Anzahl schweizer und österreichischer Gartenblogs. Was ich persönlich an dieser Studie allerdings am zweifelhaftesten finde, ist, dass Blogs die virtuelle Gartenszene so stark dominieren sollen. Was ist mit den Communities der Gartenmagazine, die meines Wissens gigantische Mitgliederzahlen haben und sich dort teilweise sehr rege übers Gärtnern austauschen (z.B. MsG). Fürs Bloggen müssen ja zumindest schon mal drei Interessen zusammenfallen: Gärtnern, Fotografieren und das regelmäßige Publizieren auf einer eigenen Website – wobei das Interesse auch so ausgeprägt sein muss, sich das dazu nötige Basis-Knowhow anzueignen.

    Kommentar von Iris am 11.07.2011 um 11:59
  8. Hallo, sehr interssant, eure Meinungen zu lesen. Ich möchte nur kurz über meine Erfahrungen innerhalb 8 Jahren bei msg berichten. Sicher hat man dort eine gigantische Anzahl an Usern, die registriert sind. Jedoch schreibt nur ein Bruchteil aktiv und regelmäßig dort mit. Der Rest sind Karteileichen oder stumme Leser. Vor einigen Jahren waren dort recht viele qualifizierte Mitschreiberinnen zu finden, es sind ja fast nur Frauen. Zunehmend jedoch wandern diese ab in andere Foren oder beschränken sich auf den regionalen Teil. Man darf auch dort nicht immer auf fundiertes Wissen hoffen und muss die Beiträge sehr differenziert lesen, denn oftmals ergießt man sich in Vermutungen oder *was man mal irgendwo gehört hat*.
    Wirkliches Wissen findet man in den großen Gartengesellschaften, die man aber auch von zwei Seiten betrachten sollte und deren Foren quasi nur auf dem Papier bestehen. Aus diesen Gründen habe ich mal meinen blog eröffnet – um mich zu unterhalten mit Menschen, die wirklich Interesse haben.

    Schönen Sonntag!

    Sigrun

    Kommentar von Sigrun am 31.07.2011 um 05:58
  9. Hallo miteinander,

    ich sage gleich vorweg, dass ich für Husqvarna/Gardena arbeite. Möchte Euch auch nicht mit Werbung belästigen, aber darauf hinweisen, dass wir bereits im vergangenen Jahr eine internationale Studie zu den diskutierten Themen auf Gartenblogs veröffentlicht haben. Analysiert wurden 1,4 Mio. einzelne Posts und Kommentare in 13 Ländern. Aus Deutschland wurden 118.000 Beiträge untersucht.

    Die Inhalte sind, wie ich meine, zwar nicht wirklich überraschend, aber dennoch interessant. Insbesondere durch die weltweite Perspektive und die Unterschiede, wenn man von Land zu Land vergleicht. Und mindestens eine Erkenntnis deckt sich mit der Studie von Bosch: Es wird kaum über Gartengeräte diskutiert. Das findet sich dann eher auf den bekannten Meinungs- und Preisvergleichsportalen.

    Wen es interessiert, für den gibt gibt es hier eine Zusammenfassung auf deutsch und auf der Seite kann man die komplette Studie in englisch herunterladen:
    http://www.husqvarna.com/de/homeowner/press/husqvarna-und-gardena-prasentieren-den-global-garden-report-2010/

    Beste Grüße
    Heribert Wettels

    Kommentar von Heribert Wettels am 09.08.2011 um 09:27
  10. @ Heribert
    Eigentlich ist es doch auch kein Wunder, dass auf Gartenblogs wenig über Gartengeräte diskutiert wird und noch weniger über elektrische Gartengeräte. Denn zu dem Thema lassen sich eher reichlich Posts finden, wie ruheliebende Gartenfans ihre Nachbarn verabscheuen, die alle nacheinander ihre lauten Rasenmäher anschmeißen, danach den Rasentrimmer surren lassen, stundenlang Hecken schneiden, die Kettensäge schwingen, kärchern, was die Möbel und Wegeplatten aushalten und im Herbst studenlang ordentlich viel Laub saugen.
    Ich gehöre auch zu dieser Gruppe von Menschen, die lieber zur leisen Schere greifen und stundenlang und ganz entspannt per Hand an Pflänzchen schnippeln können, bis die Form stimmt. Rasen haben wir abgeschafft, aber wenn wäre es ein Handrasenmäher. Da unterscheiden sich bestimmt auch Männer und Frauen – während Männer und kleine Jungen vom Aufsitzmäher träumen, mit dem man stundenlang über die ‘Ländereien’ sausen kann, sind die meisten Frauen wohl doch ganz froh, wenn sie gar nicht so viele elektrische Gartengeräte bedienen müssen.
    Ein ganz wichtiger Aspekt ist auch, dass Gartengeräte, die gut funktionieren, einfach benutzt werden – über die braucht man nicht weiter zu reden. Sie tun das, was sie sollen. Meist regt man sich doch nur über das auf, was nicht nicht den erhofften Zweck erfüllt. Allerdings kenne ich auch einen Post(leider weiß ich im Moment aber nicht auf welchem Blog ich ihn gelesen habe)über den Bosch Leisehächseler. Und so eine Lobeshymne werde ich auch demnächst mal verfassen, auch wenn ich noch nicht alle unsere Gartenblümchen gepostet habe.
    Aber man muss dabei auch berücksichtigen, dass die Garten-Bloggerszene z.B. in Deutschland noch relativ jung ist – etwa 5 bis 6 Jahre, davor waren es wohl meist private HP’s. Und es gibt auch viele, denen das Hobby irgendwann zu zeitintensiv wird. Sie reduzieren die Postmenge oder geben den Blog ganz auf. Dafür rücken neue Blogger nach. Doch die haben meist auch erst einmal den Wunsch ihren Garten zu zeigen, so dass für solche Spezialthemen wie Gartengeräte oftmals die Zeit bzw. Lust fehlt.
    Es sei denn man bekommt vom Hersteller kostenloses Testmaterial zur Verfügung gestellt und soll darüber in einem Post berichten. Dann scheint das Prinzip besser zu funktionieren.

    Ich habe am Beispiel meines Bosch-Leiseshredders festgestellt, dass ich nicht über das Produkt reden muss, sondern gefragt werde. Aber dann von der Nachbarschaft, wenn ich tagsüber im Vorgarten shreddere und unsere Nachbarn erstaunt sind, was da alles so leise kleingehächselt in den Taschen landet …
    LG Silke

    Kommentar von SchneiderHein am 09.08.2011 um 16:27
  11. Stimmt Silke, mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich können diese ganzen Krachmacher auch nicht ab. In unserem bisherigen Gästehandtuchgarten konnten wir auf elektrische Gartenhelfer bislang weitgehend verzichten. Für den Neubaugarten wollen wir jedoch demnächst zwei Geräte anschaffen – eine Akku-Heckenschere und einen möglichst leisen, aber dennoch leistungsstarken Häcksler. Denn den dort anfallenden Strauchschnitt kann ich dann nicht mehr ausschließlich manuell bewältigen. Um uns die Qual der Wahl zu erleichtern, werden wir vermutlich vorgehen, wie wir auch gewöhnlich vorgehen, wenn wir ein neues Haushaltsgerät anschaffen – Preis- Leistungsvergleich unter Einbeziehung von veröffentlichten Testergebnissen.

    Kommentar von Iris am 09.08.2011 um 20:02
  12. Ist es möglich irgendwo die ganze Studie zu lesen? Wenn man dem Link folgt, kriegt man eben nur die Zusammenfassung, die ganze Studie zu lesen wäre aber auch interessant. Ich habe viel herum-gegoogelt, finde aber nur die Zusammenfassung.

    Danke
    Helle

    Kommentar von Helle am 03.10.2011 um 11:04
  13. @Helle:

    Weiß ich nicht. Ich kenne auch nur ein paar der Zusammenfassungen, die Google ausspuckt. Wenn Dich das Gesamtwerk so interessiert, könntest Du ja mal direkt bei Bosch Lawn and Garden nachfragen.

    Kommentar von Iris am 03.10.2011 um 20:10

Kommentar-Feed zu diesem Blog-Eintrag |

Pardon, die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.