Vom Brachland zum Landhausgarten
Ich hab’s Euch ja gesagt, dass das Blog hier aufgrund unseres Bauprojektes vorerst auf Sparflamme weiterläuft. Allerdings ist die letzte lange Funkstille nicht ausschließlich unserem Neubau und dem damit verbundenen chronischen Zeitmangel geschuldet, muss ich zugeben. Sie hat auch damit zu tun, dass ich so ungern Unfertiges vorzeige. Doch da es nach meinem Gefühl nun doch allmählich Zeit für ein Blog-Lebenszeichen wurde, hab ich mich dazu durchgerungen, hier zumindest mal wieder ein paar Eindrücke von unseren zwischenzeitlichen Fortschritten zu zeigen.

Also zunächst mal gibt es hier inzwischen einen vielfältig bepflanzten Naturgartenteil, der einmal ein Waldgärtchen werden soll, wenn er groß ist.

Wie man sieht, waren mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich außerdem sehr beschäftigt mit der Anlage des Steingartens, dessen Einfassung in Form einer Trockenmauer wir nun endlich vollendet haben.

Ferner wurde dieser Gartenraum mit einem kleinen Folienteich ausgestattet, in den ich auch schon einige Schwertlilien gepflanzt habe – passend zum Bartirisbeet darunter.

Den größten Teil der ca. 30 Bartiris (14 Sorten) hab ich mir übrigens, durch Teilung der Rhizome im Frühjahr, selbst herangezogen. Im Hintergrund sieht man den Rankpavillon im Rosengarten, welcher ebenfalls bereits voll eingerichtet ist. 26 Rosen aller Arten haben dort ihren Platz gefunden, und die meisten davon sind sogar schon erkennbar angewachsen. Begleitet werden sie von 5 großblumigen Clematis-Hybriden, einem Rotdorn-Stämmchen sowie zahlreichen selbstgezogenen Stauden.

Im Bauerngartenteil steht bislang nicht nur das Gewächshaus, auch das Blumenbeet dahinter ist schon vollständig mit typischen Bauerngartenpflanzen bestellt. Allerdings macht das bis dato noch keinen großen Eindruck – wie das halt bei Stauden-Neuanlagen so ist. Frühestens im nächsten Jahr kann ich Euch zeigen, wie ich mir das vorgestellt hab.

Apropos Anlaufzeit von Staudenpflanzungen: Die Böschung vor dem Gartenhaus hat sich in den letzten Monaten seit der Erstbepflanzung schon erstaunlich üppig entwickelt, findet Ihr nicht? Ich freu mich jetzt schon drauf, wenn die Polsterstauden im nächsten Frühjahr zu ihrer ersten Hauptblüte auftrumpfen. Um meine Vorfreude auf den Frühling noch etwas zu steigern, hab ich in die fertigen Gartenbereiche auch schon mehrere Hundert Blumenzwiebeln eingebuddelt.

Fast hätt ich’s vergessen: Nicht ganz unwichtig ist natürlich auch der Baufortschritt an unserem Wohnhaus ;o). In aller Kürze (immerhin ist das hier ein Garten- und kein Baublog): Unser Rohbau steht und ist regendicht. Somit haben wir unser primäres Etappenziel für dieses Jahr erreicht.
Fortsetzung folgt…
Schlagworte: Bauerngarten, Gartengestaltung, Gartenneuanlage, Gewächshaus, Landhausgarten, Rosengarten, Steingarten, Trockenmauer, WaldgartenIris | 25.10.2011 | 23:25 Uhr | Garteneindrücke
4 Kommentare
Kommentar-Feed zu diesem Blog-Eintrag |
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Hallo Iris,
Kommentar von Elke am 26.10.2011 um 07:37das kann sich ja schon sehen lassen.
Beeindruckend, was ihr alles geschafft habt.
Ich bin gespannt auf Frühjahrsbilder, vor allem von der Böschung.
Viele Grüße
Elke
Wirklich toll, diese Fortschritte zu sehen. Die Trockensteinmauer ist klasse und ich bin echt gespannt, wie es noch weiter geht. Wegen mir dürftest du ruhig noch mehr Unfertiges zeigen :D
Kommentar von Llewella am 31.10.2011 um 22:08Hallo Iris,
mache gerade eine kleine Bloggerrunde, schade dass du nicht in der Nähe wohnst ich habe gerade soviele Iris geteilt und finde keine Gärtner mit sonnigen Plätzchen die sie haben wollen.
Kommentar von Sibylle Pietrek am 07.11.2011 um 21:43So geht es aber bestimmt vielen, die wunderschönen Pflanzen landen dann auf dem Kompost.
Da ich seit einiger Zeit Mitglied in der Staudengesellschaft bin, konnte ich im Oktober allerdings profitieren und bei einem Staudentausch ordentliuch etwas abstauben.
Deine Gartenanlage macht einen ziemlich perfekten Eindruck.
Viele Grüsse Sibylle
Riesige Fortschritte habt ihr gemacht, in allem. Unglaublich, wie du das alles geplant hast und wie ihr das jetzt alles umsetzt. Ich finde es gerade interessant, wenn etwas noch nicht fertig ist. Manches im Garten wird sowieso nie fertig und wird ständigen Veränderungen unterworfen sein. Und auch wenn du nicht gerne Unfertiges zeigst, für euch selber hast du hoffentlich alles dokumentiert. Im Nachhinein wird das mal sehr interessant sein.
Kommentar von Ingrid am 14.11.2011 um 10:45Herzliche Grüße, Ingrid