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Vom Brachland zum Landhausgarten IV – Bauerngarten

Nachdem mein Lieblingsgärtnergehilfe im letzten Herbst ja bereits das Wegekreuz für unseren Bauerngarten ausgehoben, eingefasst sowie mit Schotter und einer Schicht Rindenmulch verfüllt hatte, machte er sich Anfang letzten Monats daran, sein Werk in diesem zentralen Teil unseres Gartens zu vollenden: Er ebnete die Gemüsebeete, säuberte sie von Wurzelunkräutern, fasste das leicht erhöhte Kräuterrondell im Zentrum ordentlich mit Natursteinen ein und verlieh dem Bauerngarten schließlich den genau zu ihm passenden Rahmen – so einen herrlich urigen Staketenzaun, wie ich ihn erstmals im Blog von Frau Landgeflüster entdeckt hatte.
Foto: Blick in den Bauerngarten von oben
Isser nich wunderwunderschön? Solch ein Staketenzaun ist nicht nur stilecht, sondern auch praktisch, denn er braucht nie gestrichen zu werden. Unserer ist aus Robinienholz, das noch langlebiger sein soll als Kastanie. Noch besser wird er aussehen, wenn er erst seine graue Patina hat. Aber nach Aussagen von Frau Landgeflüster werden wir darauf nicht allzu lange warten müssen.
Ach so, eins hätte ich fast vergessen zu erwähnen: Für die deckende Füllschicht der Wege erbeutete mein Lieblingsgärtnergehilfe kürzlich frisch gehäckselten Gehölzschnitt aus der umliegenden Wildnis. Und diesen Belag finde ich sogar noch schöner als Rindenmulch, weil er perfekt zum Zaun passt.
Foto: Blick auf das Bauerngartenzentrum von unten
Das Kräuterrondell im Zentrum wurde dann von mir noch mal in ein Kräuterrad verwandelt, indem ich von den Ecken der Gabionensäule ausgehend mit je einer Reihe kleiner Natursteine das runde Beet viertelte. Anschließend wurde die Säule dann noch mit einer eisernen Sonnenuhr gekrönt. Somit ist der flächenmäßig größte Teil des Gartens fertig zum Bepflanzen.
Foto: Blick auf die Gabionensäule mit Sonnenuhr von unten
Ich werde allerdings in dieser Saison noch kein Gemüse anbauen, sondern zunächst Phacelia als Gründüngung aussäen, da mir jetzt in der Endphase des Hausbaus und während des bevorstehenden Umzugs im Sommer die Zeit für die Pflege von Gemüsebeeten fehlt. Dennoch bin ich schon jetzt sehr zufrieden mit dem neu entstandenen Gartenraum und freue mich immer wieder sehr über seinen Anblick.

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Iris | 03.04.2012 | 16:03 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke

5 Kommentare

  1. Im ersten Augenblick dachte ich ja “Was soll die blöde Steinsäule da im Rondell” – aber dann, mit der Sonnenuhr – WOW. Was für eine tolle Idee. Mal was ganz anderes.

    Diese Sorte robustem Staketenzaun finde ich ja eigentlich nicht so schön (wirkt so ‘unordentlich’) – aber hier paßt er wunderschön rein.

    Kommentar von Llewella am 04.04.2012 um 08:59
  2. Ein schöner klassischer Gemüsegarten. Ich bin mal sehr gespannt, wie es weiter geht.

    Kommentar von Ingrid am 10.04.2012 um 12:21
  3. Wunderschön angelegt! Der Zaun passt perfekt. Ich kann mir schon so gut vorstellen, wie da im nächsten Jahr Gemüse und ein paar Blümchen sprießen und gedeihen.
    Liebe Grüße
    Margit

    Kommentar von Margit am 11.04.2012 um 08:38
  4. Sehr schön ,ach man möchte gleich mitmachen. So eine kreative Phase, werde gespannt den Verlauf mitverfolgen.
    liebste Grüsse Stephanie

    Kommentar von Stephanie Zobrist am 21.06.2012 um 06:41
  5. So einen schönen Landhausgarten möchte ich mir vor dem kommenden Jahreswechsel auch anlegen. Eigenes Gemüse ist einfach der Hit!

    lg Onno

    Kommentar von Onno am 21.06.2012 um 10:48

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