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Ein Landhausgarten im Hochsommer

Heute nehm ich Euch mal auf einen kleinen Fotospaziergang durch unseren Juligarten mit:
Foto: Blick über den Gehölzgarten
Ich starte am Weg links von der Terrasse und schaue als Erstes auf den Gehölzgarten, in dem meine Hortensien zwar schon vielversprechende Knospen aber noch keine Blüten tragen.
Foto: Blick zum Sitzplatz im Heidegarten
Auf dem Hauptgartenweg nach oben werfe ich einen Blick in den Heidegarten, wo sich die Heidepflanzen um diese Jahreszeit gemächlich und unspektakulär auf die Herbstblüte vorbereiten.
Foto: Gemüsegarten linke Seite
Ein Stück weiter oben erwarten mich meine bestellten Gemüsebeete im Bauerngarten. Zwar kam alles ziemlich spät in Gang dieses Jahr, aber jetzt wächst und gedeiht mein erstes selbstgezogenes Gemüse so zügig, dass man ihm fast beim Wachsen zugucken kann.
Foto: Gemüsegarten rechte Seite
Auch auf der rechten Seite zeigt sich alles in schönster Ordnung. Kräftige, gesunde Kartoffel-, Kohl- und Zwiebelpflanzen verheißen reiche Ernte. Von der Böschung hinterm Gerätehaus leuchtet mir ein Goldfelberichfeld entgegen. Mein Lieblingsgärtnergehilfe nennt ihn manchmal respektlos Unkraut, aber ich liebe ihn trotzdem – den Lieblingsgärtnergehilfen und den Felberich. ;o)
Foto: Üppig mit Geißblatt berankte weiße Gartenschaukel, rechts daneben ein großer Rittersporn
Prächtig blühender Rittersporn verleitet mich zu einem kleinen Schlenker auf den Seitenweg rechts vom Gemüsegarten. Auch das Wald-Geißblatt an der Gartenschaukel hat sich heuer wieder mächtig ins Zeug gelegt.
Foto: Blick über den Steingarten mit Rosengarten im Hintergrund
Auf dem Hauptweg gehe ich weiter nach oben in den Steingarten, der sich der Jahreszeit entsprechend momentan etwas zurückhaltender präsentiert als noch vor zwei Monaten. Doch im Hintergrund kann man schon deutlich erkennen, welcher Gartenteil sich hier derzeit in Bestform zeigt.
Foto: Blick vom zentralen Hauptweg aus in den Rosengarten
Im Rosengarten hat nun unübersehbar die Königin die Regie übernommen und überstrahlt von oben mit ihrer üppigen Blütenpracht den gesamten Garten. Mit ihrer Fernwirkung lockt sie meinen Lieblingsgärtnergehilfen und mich derzeit mehrmals täglich ans obere Gartenende.
Foto: Kletterrose Amadeus in voller Blüte am Rosenbogen
In voller Blüte empfängt uns dort gegenwärtig die blutrote Kordes-Kletterrose Amadeus, die ich nicht nur dort, sondern vorletzten Herbst auch an zwei Plätze am Rosenpavillon pflanzte. Und wie man sieht, war das keine schlechte Wahl. Für sie sprach nicht nur die mehrmalige, überreiche, blutrote Blüte, sondern auch ihre in mehrjähriger Kletterrosensichtung erwiesene, außergewöhnliche Frosthärte und Blattgesundheit.

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Iris | 08.07.2013 | 21:08 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits

14 Kommentare

  1. Hallo Iris,

    es ist Labsal für meine Seele, in meiner Arbeitspause virtuell durch diesen wunderschönen Traumgarten zu spazieren…

    vielen dank für die schönen Bilder

    liebe Grüße
    Klaus

    Kommentar von klaus Schröder am 11.07.2013 um 10:09
  2. Wunderschön, besonders deine Rosen! Dieses Jahr ist ein echtes Rosenjahr.

    Kommentar von Bille am 14.07.2013 um 17:23
  3. Ein wirklich sehr gelungener Garten :-)
    Auf den letzten Bildern sieht man eine Art Hecke, um was handelt es sich da genau? Ist es vielleicht sogar ein Feld ?

    Kommentar von Domenic am 15.07.2013 um 06:58
  4. Hallo Domenic,
    vielen Dank für Dein Lob über unseren Garten. Nein, eine Hecke ist es nicht, was hinter dem Rosengarten zu sehen ist (jedenfalls nicht ganz im Hintergrund). Es ist ein Kornfeld. Allerdings habe ich rings um unser Grundstück (auch vor dem angrenzenden Feld) verschiedene Blütensträucher gepflanzt, die mal eine Hecke bilden werden, wenn sie ausgewachsen sind.
    Herzliche Grüße,
    Iris

    Kommentar von Iris am 15.07.2013 um 09:46
  5. Hallo Iris,
    nach den letzten sehr sonnig heißen Tagen, in denen ich froh bin, dass ich in einem Schattengarten hocke, würde mich mal interessieren, wie Dein Garten diese Art von Sommer bis jetzt überstanden hat. Denn beim Anblick Deiner Bilder fange ich inzwischen gedanklich schon an zu schwitzen ;-)
    Ich drücke mich noch immer fast vorm Gießen (bis auf ein paar Rosen & sonnig stehende Lenzrosen), aber inzwischen erholt sich unser Schneefelberich nachts kaum noch von der Hitze, und die Farne vertrocknen …
    Kommen Deine Rosen und Stauden wirklich mit so viel Sonne klar, oder musst Du jetzt täglich wässern und kommst trotzdem nicht mehr dagegen an?
    Mein heißer Südhof bekommt jetzt 1 bis 2x pro Woche Wasser, aber lange hält der wohl nicht mehr durch.
    LG Silke

    Kommentar von SchneiderHein am 23.07.2013 um 06:07
  6. Liebe Iris, wie immer bin ich begeistert, was Ihr in so kurzer Zeit geleistet habt. Bei der sonnigen Lage seid Ihr doch gewiss zur Zeit nur mit dem Schlauch unterwegs, oder? Ich bin so froh, dass wir einen eigenen Brunnen am Haus haben – sonst sähe alles schon ganz schlimm aus, da bin ich mir sicher. Liebe Grüße, Anja

    Kommentar von Gartenliesel am 23.07.2013 um 11:55
  7. Hallo Silke,

    Hier hat es seit 3 Wochen nicht geregnet und ich muss momentan jeden Abend gießen – allerdings vorwiegend die Salate, Gurken, Kürbisse und Knollensellerie im Gemüsegarten. Aber dafür haben wir ja auch unsere große unterirdische Regenwasserzisterne gebaut und sie mit einer Zapfstelle oberhalb des Gemüsegartens verbunden. Trotzdem wäre ich mittlerweile dankbar, wenn mir den einen oder anderen Abend mal ein Gewitterschauer die Mühe ersparen würde. Darüber hinaus bekommen die frisch bepflanzte Böschung an der Südseite des Hauses sowie einige kürzlich erst mit Bodendeckern bepflanzte Flächen zwischen den Heckensträuchern allabendlich Wasser.

    Den Rosengarten (der hier die steilste Hanglage hat) sprengen wir bei solcher Hitze wie jetzt 1 – 2 mal pro Woche. Damit kommen die Pflanzen ganz gut über die Runden. Schade ist halt nur, dass die meisten Rosenblüten bei den derzeitigen Temperaturen natürlich ratzfatz welken – außer die von Amadeus und Angela, die sind auch bei Wüstenklima nicht kaputt zu kriegen.

    Den Ahornhain und den Steingarten gieße ich diesen Sommer gar nicht mehr. Auch die Farne im Ahornhain sehen noch ganz frisch aus – selbst die großen Trichterfarne, die ich erst letztes Jahr ganz oben auf die Böschung am Gartenende gepfanzt hatte. Auch Heidegarten und Gehölzgarten zeigen erstaunlicherweise noch keine Trockenschäden, obwohl wir auch diese beiden Gartenteile dieses Jahr nicht mehr gießen – und das, obwohl die Heide auf Hügelbeeten wächst. Die Abdeckung mit Holzhäckseln hält unseren lehmigen Boden auch bei großer Hitze wirklich lange feucht. Jetzt bin ich sehr froh, dass wir das im Frühjahr gemacht haben, denn letzten Sommer mussten wir die Sommerheide dauernd gießen und dennoch musste ich einige ersetzen, weil sie vertrocknet waren.

    Kommentar von Iris am 23.07.2013 um 12:09
  8. Hallo Iris,
    das wollte ich auch noch fragen, aber Du hast es ja schon mit der Zisterne beantwortet. Wir sind zwar in der glücklichen Lage, dass wir sogar eine Grundwasserpumpe haben. Aber ich befürchte, dass mein großzügiges Wässern in der Anfangsphase der Pflanzung und in den drauf folgenden Jahren reichlich Nebenwirkungen mit sich brachte. Daher laufe ich nur ab und an mit der Gießkanne umher. Und manches muss da jetzt durch – oder vertrocknen. Die Rosen hatte ich leider im Anfang zu sehr verwöhnt. Und bei einigen Rosen und Sträuchern werde ich wohl doch noch nachträglich Plastikrohe eingraben, damit sie direkt Wasser an die Wurzeln bekommen. Bei den kommenden Sommern lohnt sich so ein Aufwand wahrscheinlich!? Denn Wasser bleibt zeitweilig ein kostbares Gut …
    Dann wünschen wir uns morgen mal den angekündigten Gewitterguß – hoffentlich wird der dann nicht zu heftig ;-)
    LG Silke

    Kommentar von SchneiderHein am 23.07.2013 um 15:02
  9. Endlich habe ich es auch mal wieder zu Dir geschafft – ich beneide Dich um Deinen wundervollen Garten, ehrlich!!!

    Kommentar von Llewella am 30.07.2013 um 21:59
  10. Dein Garten ist ein echtes Paradies und lädt zum Wohlfühlen und Verweilen ein. Wirklich ganz toll! Ich freue mich schon auf die nächsten Bilder. Verwendest Du neben den Bodendeckern auch Mulch?

    Kommentar von kaja am 06.08.2013 um 12:14
  11. Hallo kaja,
    herzlich Willkommen und vielen Dank für Dein nettes Lob über unseren Garten. Zu Deiner Frage: Ja, ich bin ein großer Fan des Mulchens und verwende so ziemlich alles organische Material zum Mulchen, was ich kriegen kann: Holzhäcksel im Gehölz-, Heide- und Vorgarten (wie man ja auch auf meinen Fotos sehen kann), Mulchkompost, Stroh, kleingeschnittenen Staudenschnitt, gehäckselten Strauchschnitt, sämtliches Herbstlaub aus meinem und einem der Nachbargärten und sogar gejätete Wildkräuter (allerdings nur solange sie noch keine Samen tragen). Auf diese Weise haben wir erstens große Teile unseres Gartens relativ schnell unkrautfrei bekommen, zweitens hält sich dadurch die Feuchtigkeit wesentlich länger im Boden und drittens wird der Boden langfristig mit wertvollem Humus angereichert. Aus diesen Gründen vertrete ich die Ansicht, dass ein Gartenboden möglichst nie nackt sein sollte. Leider ist unserer es an einigen Stellen im Gemüsegarten aber doch manchmal kurzfristig, weil mir gegenwärtig noch nicht immer genügend organisches Material zur Verfügung steht (die Sträucher und Stauden sind halt noch recht klein und der Garten groß).

    Kommentar von Iris am 06.08.2013 um 12:40
  12. Hallo Iris,
    das sieht klasse aus!
    Wie hast / kriegst du denn die Kieswege so Unkrautfrei?
    Gruß
    Frank

    Kommentar von Frank am 06.08.2013 um 14:36
  13. @Frank:
    Hallo und herzlich Willkommen auch Dir. Ich ziehe es einfach raus. ;o) Allerdings hält sich der Bewuchs in Grenzen, weil die Schotterschicht im Wegebett ca. 20 cm hoch ist und wir darunter Unkrautvlies verlegt haben, damit keine hartnäckigen Wurzelunkräuter hochkommen.

    Kommentar von Iris am 06.08.2013 um 15:01
  14. Hallo Iris,
    ja, Mulch ist schon eine tolle und vor allem sinnvolle Sache. Ich habe letztes Jahr in unserem Garten mit dem Mulchen angefangen. In nur einer “Saison” konnte ich direkt schon die Bodenveränderung sehen und auch riechen. Der Boden war unter der Laubdecke so, wie es sein soll: feinkrümelig und lebendig.
    Die Natur macht es uns ja letztlich vor – ich habe noch keinen Wald gesehen, der von alleine “sauber” ist. Außerdem kann eine Mulchdecke auch durchaus gut aussehen.
    Liebe Grüße

    Kommentar von kaja am 07.08.2013 um 20:01

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