Garteneindrücke
Das Gartenjahr 2010 startet tief verschneit

So viel Schnee wie in den ersten Tagen dieses neuen Jahres lag in unserem Garten noch nie, seit wir das dazugehörige Reihenhaus bewohnen. Und das soll noch längst nicht alles gewesen sein. Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle für unsere Region angekündigt. In Anbetracht der ebenfalls vorhergesagten Tiefsttemperaturen von bis zu -16 °C, bin ich über die dicke Schneedecke allerdings ganz froh, denn einen besseren Frostschutz kann ich mir für meine Gartenschätze kaum vorstellen.
Schlagworte: Frostschutz, Schnee, WinterIris | 05.01.2010 | 10:08 Uhr | Garteneindrücke | 9 Kommentare
Schnee + Sonne aus der Vogelperspektive

Heute hab ich das schöne Winterwetter mal genutzt, um unseren kleinen Garten von oben zu fotografieren (das geht in dem Umfang nämlich nur in der kalten Jahreshälfte, wenn das Terrassendach ‘oben ohne’ ist). Aus der Perspektive kann man am besten erkennen, wie viel von der Struktur ohne die nun fehlenden Stauden und Einjährigen noch übrig bleibt. Bis auf den Thermokomposter, den man sich links unten vor dem Rosenbogen dazudenken muss, ist die Gartenansicht vor der Terrasse vollständig (trapezförmig, längste Seite rechts). Unsere Gartenbank kann man hier allerdings auch nicht sehen, weil sie von den Blütenständen des Pampasgrases verdeckt wird. Aber dafür kann man hier gut erkennen, wie brav und wohlerzogen unsere Gartenwächterin ist: Sogar im nun völlig schneebedeckten Garten weicht sie nicht vom Weg ab ;o).
Schlagworte: Gartengestaltung, kleiner Garten, Reihenhausgarten, Schnee, WinterIris | 19.12.2009 | 16:26 Uhr | Garteneindrücke | 5 Kommentare
Der erste Schnee dieses Winters
Nun hat es auch hier in Lippe endlich geschneit. Darauf hatte ich in den letzten Wochen schon ungeduldig gewartet, denn ich war gespannt, wie sich unser Garten, nach unserer diesjährigen Umgestaltungsaktion, im Winterkleid macht. Als ich heute Mittag dick eingemummelt, mit der Digicam bewaffnet aus der Terrassentür trat und in Richtung rechte untere Gartengrenze schaute, bot sich mir dieser Anblick:

So sah es auf der linken Seite aus:

Und so von der gegenüberliegenden Seite in Richtung Terrasse:

Na, was sagt Ihr? Also ich finde, unser rasenloser Garten sieht sogar im verschneiten Zustand interessanter aus als vorher.
Btw: Gut, dass ich meine Adventsdeko auf der Terrasse vorgestern schon fotografiert hatte, um sie hier vorzuzeigen. Seit heute ist sie nämlich teilweise unsichtbar; fügt sich aber dafür nahtlos in die verschneite Gartenlandschaft ein ;o).

Iris | 18.12.2009 | 16:10 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke | 5 Kommentare
Der Garten in der unblumigen Jahreszeit

Die Zeit üppig blühender Beete ist lange vorbei. Und ich hab eine Weile gebraucht, mich innerlich mit dem abrupten Ende der bunten Pracht abzufinden und mich wieder an den Anblick eines weitgehend auf seine Grundstrukturen reduzierten Gartens zu gewöhnen.
Die größtenteils eingezogenen Prachtstauden geben nun den Blick frei auf die im Sommer eher unauffälligen Gehölze im Hintergrund und die immergrünen Pflanzen in Bodennähe. Unsere Aufmerksamkeit ist wieder stärker auf die Vielfalt der Laubformen und -farben sowie den Wuchscharakter der noch sichtbaren Pflanzen gerichtet. Daher wird nun die Bedeutung strukturgebender Zierpflanzen für ein ganzjährig interessantes Erscheinungsbild auch des kleinsten Gartens besonders augenfällig.

Iris | 24.11.2009 | 10:22 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare
Blüten im Novembergarten
“Es wird durchgeblüht!” So lautete eine Devise des berühmten Staudenzüchters und Gartenphilosophen Karl Foerster. Wie Frau Landgeflüster versuche auch ich diesen Anspruch zu verwirklichen und das ganze Jahr über etwas Blühendes im Garten zu haben. Zwar hatte die üppige Blütenpracht des Sommerflors hier in diesem Jahr ein frühes Ende, doch ein paar Blumen sind auch jetzt im November noch in meinem Garten zu finden. Anders als im Sommer fallen sie allerdings nicht mehr massenhaft schon von Weitem ins Auge, sondern man muss bei den meisten schon genauer hingucken, um sie zu entdecken. So sieht man z.B. bei uns noch an vielen Stellen zarte Blüten und Knospen der Glockenblume Blauranke aus dem Herbstlaub hervorlugen.

Auch an manchen Rosenbüschen findet man noch vereinzelte Blüten. Doch die Chrysanthemen stehlen ihnen schon seit Längerem die Show. Fast verblüht hingegen ist die letzte Herbstaster. Meine Fuchsien aus dem Vorgarten hatte ich vor den ersten Nachtfrösten im Oktober schon mal für zwei Wochen in den Keller verfrachtet. Doch da die Temperaturen danach noch mal deutlich wieder anstiegen, holte ich sie wieder rauf, damit sie nicht ganz so lange im unkomfortablen Winterquartier durchhalten müssen. Jetzt stehen sie auf der Terrasse, zusammen mit der Strauchmargerite, die auch noch mal reichlich Blüten angesetzt hat. Außer denen, die hier abgebildet sind, blühen derzeit bei uns noch ein paar Alpen- und Duftveilchen, Primeln, Lampenputzergras und Heide.

Ein Spätblüher ist allerdings auch beim flüchtigen Blick in unseren Garten kaum zu übersehen: Das Pampasgras. Winterlich verschnürt, mit einer wärmenden Laubschicht zu Füßen thront es über allem.

Iris | 22.11.2009 | 10:26 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 4 Kommentare