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Garteneindrücke

Garten ohne Rasen

Neu angelegter Reihenhausgarten ohne Rasen
So, geschafft! Mein im vergangenen Winter langsam aber stetig konkreter gewordene Plan, unseren kleinen Reihenhausgarten vom Rasen zu befreien und stattdessen Blumenbeete und einen zweiten Sitzplatz nebst Rosenschirm anzulegen, hat endlich Gestalt angenommen.

Dazu trugen mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich zunächst die Grasnarbe ab. Anschließend markierten wir die geplanten neuen Wege sowie den Platz für eine Bank, mit Hilfe von Bambusstäben und Schnur, und hoben sie etwa 15 cm tief aus. Die dabei anfallende Erde verteilten wir gleichmäßig auf die entstehenden drei Beete rund um das schon vorhandene Blumenrondell im Zentrum. Danach trennten wir Wege und Beete durch Rollpalisaden. Schließlich verdichteten wir die Erde in den ausgehobenen Wegen und füllten sie mit Rindenmulch auf.

Binnen vier Tagen stand unsere neue Gartenstruktur; und nach dem Umpflanzen einiger größerer Sträucher hatte mein Lieblingsgärtnergehilfe seinen verabredeten Part bei der Umgestaltung erfüllt. Zu der Aktion überredet hatte ich ihn übrigens mit der Aussicht auf die künftig rasenmähfreien Sommer ;o).

Zur vorläufigen Fertigstellung meiner erträumten üppigen Blumenbeete musste ich dann ‘nur’ noch knapp drei Wochen lang Hunderte Frühlingszwiebeln, sowie meine Rosen und Stauden neu einsetzen. Noch bin ich zwar ziemlich erschöpft von der Buddelei und mein Rücken bringt mich jeden Abend fast um, aber ich bin auch froh und ein bisschen stolz, dass wir zwei das ohne fremde Hilfe so realisieren konnten, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Demnächst wird die nackte Erde noch mit Mulchkompost abgedeckt, die provisorisch in den Beeten verteilten Betontrittplatten durch Natursteine ersetzt; und Ende April kommen dann die bereits vorgezogenen einjährigen Sommerblumen in die Pflanzlücken zwischen den Stauden. Hach, ich kann’s kaum erwarten, das alles in den kommenden Monaten wachsen und blühen zu sehen.

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Iris | 25.03.2009 | 18:29 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare

Garten im Winterschlaf

Foto: Verschneiter Reihenhausgarten
Am Freitag Abend hat sich unser Garten für dieses Jahr endgültig in den Winterschlaf verabschiedet. Und ich kann schon jetzt den nächsten Frühling kaum erwarten.

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Iris | 23.11.2008 | 22:34 Uhr | Garteneindrücke | Kommentare deaktiviert

Roter Oktober

Fotocollage: Rotes Vogelhaus, Marienkäfer, rote Beeren, Blätter und Blüten

Kürzlich haben wir erstmalig ein Vogelfutterhaus in unserem Garten aufgestellt. Und da es aus rot lasiertem Holz ist und die Farbe Rot mir in den letzten Wochen am stärksten ins Auge fiel, hab ich einige meiner Oktoberfotos mal zu dieser ‘Roter Oktober’-Collage zusammengefügt, um es hier vorzustellen.

Zwar ist mir bewusst, dass gerade die Darstellung satter Rottöne auf Computer-Bildschirmen problematisch ist und geräteabhängig stark variieren kann; doch Rot ist nun mal meine Lieblingsfarbe, also müsst Ihr hier da durch.
Apropos Lieblingsfarbe: Interessant fand ich im Hinblick darauf auch, was bei Wikipedia über die psychologische Bedeutung der Farbe Rot zu lesen ist:

Die züngelnde Flamme des Feuers ist rot, die Glut ist rot. Es bedeutet Energie und Wärme, Rot ist eine warme Farbe. Rot gilt auch als Farbe des Blutes und ist mit Leben verknüpft.

Rot steht daher für Freude und Leidenschaft und ebenfalls für Liebe und Erotik. Aber Leidenschaft ist auch Aggression und Zorn, so etwa bei dem Begriff „rot sehen“ oder beim roten Tuch. Das rote Tuch beim Stierkampf ist dabei die Reizfarbe des Menschen, den farbenblinden Stier selbst stört nur der Stierkämpfer. Traditionell wird allerdings das rote Tuch als Kampfmittel gesehen.

Zum Thema Vogelhaus an dieser Stelle noch ein Surftipp für diejenigen, die ebenfalls einen Futterplatz für Wildvögel in ihrem Garten oder auf dem Balkon einrichten wollen:
Winterfütterung auf Wildvogelhilfe.org

Zwar hatte ich gelesen, dass man schon zeitig im Herbst mit der Fütterung beginnen sollte, damit die Vögel, wenn’s ernst wird, die Futterplätze kennen und gezielt anfliegen können – also möglichst wenig ihrer bei eisigen Temperaturen überlebenswichtigen Energiereserven für die Futtersuche aufwenden müssen – doch bei den Meisen und Spatzen hier in der Gegend hat sich unser neues ‘Fly-In’ scheint’s blitzschnell rumgesprochen. Jedenfalls durfte ich mich schon nach wenigen Tagen über den Anblick Dutzender zwitschernder Futtergäste freuen, die seither mehrmals täglich unseren Garten besuchen.

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Iris | 24.10.2008 | 13:44 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke, Tiere im Garten | 5 Kommentare
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