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Garteneindrücke

Von der Weide zum fertigen Landhausgarten

Foto: Blick über den spätsommerlichen Bauerngarten auf unser rotes Haus
Jetzt, im September 2013, nach zweieinhalb Jahren Bau- und Pflanzzeit, habe ich endlich das Gefühl, wir haben wieder einen richtigen Garten. Alle baulichen Maßnahmen sind abgeschlossen und die geplanten Gartenräume in ihren Grundstrukturen angelegt.
Foto: Blick in den blühenden Heidegarten mit Terracotta-Büste auf Gabionensäule
Die Gartenteile, die seit ihrer Erstanlage schon mindestens eine Saison Entwicklungszeit hatten, haben sich auch bereits zu gut eingewachsenen, artenreichen Biotopen entwickelt. So genieße ich es mittlerweile sehr, bei meinen täglichen Gängen durch Heide- und Bauerngarten stets von zahllosen Hummeln und Schmetterlingen aller Art umschwirrt zu werden.
Foto: Blick über den Staketenzaun auf die üppig umrankte weiße Gartenschaukel
Und wie Elke vom Blog Günstig Gärtnern neulich treffend bemerkte, wirken manche Gartenecken jetzt schon, als wären sie immer schon so gewesen.
Foto: Blick vom Steingarten in den blühenden Präriegarten mit Wildbienenstand
Anderen Gartenräumen jedoch, die erst zum Schluss angelegt wurden, sieht man an, dass sie noch etwas Zeit brauchen, ehe sie sich in geplanter Pracht entfalten. So ist z.B. im Präriegarten zwischen den Stauden derzeit noch relativ viel Boden zu sehen. Doch in ein bis zwei Jahren wird er sich sicher zu meinem Lieblingsgartenteil in dieser Jahreszeit gemausert haben.
Foto: Ausschnitt Präriegartenbeet mit blühendem weißen und gelben Sonnhüten, Reitgras und hoher Fetthenne
Der Weg in den oberen Teil des Gartens lohnt sich allerdings auch jetzt schon. Zumindest fühle ich mich dort derzeit sehr behütet. ;o)

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Iris | 07.09.2013 | 14:19 Uhr | Garteneindrücke | 10 Kommentare

Überbordende Fülle im August 2013

Foto: Sicht auf unseren Augustgarten 2013 von der Terrasse aus
In den wenigen Wochen seit meinem letzten Blogeintrag ist der Garten geradezu explodiert. Alles um uns herum schoss so schnell ins Kraut wie nie.
Foto: Blick in den Bauerngarten vom unteren Eingang aus
Am deutlichsten ist die extreme Verwandlung durch die hochsommerliche Wärme im Bauerngarten: Fingen im Juli die Bohnen gerade erst zaghaft an, das Gerüst zu erklimmen, haben sie es zwischenzeitlich nicht nur komplett berankt, ich konnte gestern sogar schon die ersten Bohnen ernten. Und die zahlreichen einjährigen Sommerblumen, die ich zwischen meine Kräuter und Gemüse säte, verleihen dem Nutzgarten nun genau das üppig-romantische Bauerngartenambiente, das ich mir vorgestellt hatte.
Foto: Blick auf die linke Seite des Gemüsegartens mit blauem Stuhl und beranktem Bohnenzelt mit Sommerblumen im Vordergrund
Doch unser Bauerngarten sieht nicht nur toll aus, wie ich finde, er erfüllt auch seinen Zweck und lieferte uns in den vergangenen Wochen schon reichlich frisches Gemüse. Mehrfach beerntet und verzehrt haben wir mittlerweile Frühkartoffeln, Kohlrabi, Kopf- und Schnittsalate, Mairüben, Salatgurken, Spinat und Zuckererbsen. Zwiebeln brauchen wir wohl nie wieder kaufen, so viele wie hier momentan zur Ernte bereit stehen. Darüber hinaus steht mir nun ständig frischer Dill, Schnittlauch, Thymian und Petersilie zum Würzen unserer Speisen zur Verfügung. Auch meine Tomaten im Gewächshaus entwickeln sich prächtig. Die ersten haben sich bereits rot verfärbt, sodass ich meinen Lieblingsgärtnergehilfen wohl bald mit den ersten reifen Früchten überraschen kann. Und die Kürbispflanzen auf dem Kompost wuchern wie verrückt und tragen schon etliche goldgelbe Früchte. Kurzum: Ich kann mich bislang nicht beklagen über meine erste Saison als Gemüsegärtnerin.

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Iris | 13.08.2013 | 16:29 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Ein Landhausgarten im Hochsommer

Heute nehm ich Euch mal auf einen kleinen Fotospaziergang durch unseren Juligarten mit:
Foto: Blick über den Gehölzgarten
Ich starte am Weg links von der Terrasse und schaue als Erstes auf den Gehölzgarten, in dem meine Hortensien zwar schon vielversprechende Knospen aber noch keine Blüten tragen.
Foto: Blick zum Sitzplatz im Heidegarten
Auf dem Hauptgartenweg nach oben werfe ich einen Blick in den Heidegarten, wo sich die Heidepflanzen um diese Jahreszeit gemächlich und unspektakulär auf die Herbstblüte vorbereiten.
Foto: Gemüsegarten linke Seite
Ein Stück weiter oben erwarten mich meine bestellten Gemüsebeete im Bauerngarten. Zwar kam alles ziemlich spät in Gang dieses Jahr, aber jetzt wächst und gedeiht mein erstes selbstgezogenes Gemüse so zügig, dass man ihm fast beim Wachsen zugucken kann.
Foto: Gemüsegarten rechte Seite
Auch auf der rechten Seite zeigt sich alles in schönster Ordnung. Kräftige, gesunde Kartoffel-, Kohl- und Zwiebelpflanzen verheißen reiche Ernte. Von der Böschung hinterm Gerätehaus leuchtet mir ein Goldfelberichfeld entgegen. Mein Lieblingsgärtnergehilfe nennt ihn manchmal respektlos Unkraut, aber ich liebe ihn trotzdem – den Lieblingsgärtnergehilfen und den Felberich. ;o)
Foto: Üppig mit Geißblatt berankte weiße Gartenschaukel, rechts daneben ein großer Rittersporn
Prächtig blühender Rittersporn verleitet mich zu einem kleinen Schlenker auf den Seitenweg rechts vom Gemüsegarten. Auch das Wald-Geißblatt an der Gartenschaukel hat sich heuer wieder mächtig ins Zeug gelegt.
Foto: Blick über den Steingarten mit Rosengarten im Hintergrund
Auf dem Hauptweg gehe ich weiter nach oben in den Steingarten, der sich der Jahreszeit entsprechend momentan etwas zurückhaltender präsentiert als noch vor zwei Monaten. Doch im Hintergrund kann man schon deutlich erkennen, welcher Gartenteil sich hier derzeit in Bestform zeigt.
Foto: Blick vom zentralen Hauptweg aus in den Rosengarten
Im Rosengarten hat nun unübersehbar die Königin die Regie übernommen und überstrahlt von oben mit ihrer üppigen Blütenpracht den gesamten Garten. Mit ihrer Fernwirkung lockt sie meinen Lieblingsgärtnergehilfen und mich derzeit mehrmals täglich ans obere Gartenende.
Foto: Kletterrose Amadeus in voller Blüte am Rosenbogen
In voller Blüte empfängt uns dort gegenwärtig die blutrote Kordes-Kletterrose Amadeus, die ich nicht nur dort, sondern vorletzten Herbst auch an zwei Plätze am Rosenpavillon pflanzte. Und wie man sieht, war das keine schlechte Wahl. Für sie sprach nicht nur die mehrmalige, überreiche, blutrote Blüte, sondern auch ihre in mehrjähriger Kletterrosensichtung erwiesene, außergewöhnliche Frosthärte und Blattgesundheit.

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Iris | 08.07.2013 | 21:08 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 14 Kommentare
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