Tiere im Garten
Eine Wespe. Aber welche?

Ich finde sie sehr hübsch. Doch ich kann sie keiner Wespenart eindeutig zuordnen. Ich finde, die diversen Faltenwespen sehen sich untereinander teilweise sehr ähnlich.
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Nachtrag:
Hmm, ich glaube gerade eine Erklärung dafür gefunden zu haben, dass ich mein Exemplar unter den Web-Wespen nicht ausmachen konnte. Könnte es vielleicht sein, dass es sich hier um eine Wespenbiene handelt?
Iris | 21.06.2010 | 13:04 Uhr | Tiere im Garten | 4 Kommentare
Ein rauschendes Fest mit kugelrunden Schönheiten
In den letzten Tagen bin ich nicht sehr oft zum Fotografieren gekommen, obwohl es an schönen Motiven derzeit nun wirklich nicht mangelt. Denn das alljährliche Freudenfest des Lebens befindet sich auf seinem Höhepunkt. Die Natur hat wieder ihr spektakuläres Frühlingsfeuerwerk gezündet. Täglich gibt es im Garten frisch gesprießtes Grün und neue Blüten zu entdecken. Und in ihrem Gefolge treffen auch immer mehr krabbelnde, schwebende und summende Gartengäste ein.
Indessen ist der Festschmaus für alle angerichtet: Direkt nach dem Ausbringen des letzten Mulchkomposts, kam wie bestellt der Regen und tränkte den Boden ausgiebig. Das wurde auch Zeit, denn sein Durst war groß. Nun kann man ihn genüsslich schmatzen hören. Mahlzeit, wohl bekomm’s!
Ein paar Bilder hab ich aber zwischenzeitlich doch gemacht. Und zwei davon möchte ich hier heute zeigen. Auf dem ersten ist meine momentane Lieblingsblume im Vorgarten zu sehen – eine karminrote Kugelprimel. Diese Farbe ist doch der Wahnsinn, oder?

Zum zweiten Bild inspirierte mich ein Blog-Stammgast, der hier kürzlich kommentierte, erst der Insektenbesuch würde eine Blüte so richtig zum Leben erwecken. Voilà, lieber Rolf, belebte Vergissmeinnicht für Dich ;o).

Iris | 04.05.2010 | 09:22 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 8 Kommentare
Königinnen in Not

Kurz nach Beginn der Krokusblüte fanden sich auch die lange vermissten Hummeln wieder in unserem Garten ein. Doch etlichen der Hummelköniginnen geht es sichtlich schlecht. Der außergewöhnlich hartnäckige Winter hat ihnen offenbar schwer zu schaffen gemacht. Viele von ihnen wurden nicht nur durch den langen Nahrungsmangel sehr geschwächt, sondern obendrein durch starken Milbenbefall.

Gestern Abend sah ich eine dunkle Erdhummel völlig entkräftet über unsere Terrasse kriechen. Glücklicherweise hatte ich erst vor kurzem auf der Website des NABU gelesen, wie man derart geschwächten Tieren zumindest ein bisschen helfen kann – nämlich indem man ihnen etwas Zuckerlösung auf einem Teelöffel anbietet. Wie man hier sehen kann, hat ‘meine’ matte Königin den Energietrank dankbar angenommen. Sie tat sich etwa zehn Minuten daran gütlich und nahm ungefähr ein Viertel der Flüssigkeit auf. Und weil es schon kurz vorm Dunkelwerden war, ließ ich sie in eine von meinen Topfprimeln krabbeln und stellte diese dann ins Anzuchtgewächshaus, wo sie etwas geschützter übernachten konnte.
Heute Morgen nach dem Aufwachen schaute ich gleich nach, ob sie noch da war. Ich fand sie so, wie ich sie gestern zurückgelassen hatte, ließ sie auf ein Blatt Papier krabbeln und gab ihr im Haus (wo sie sich nebenbei auch noch etwas aufwärmen konnte) noch mal etwas Zuckerlösung. Anschließend setzte ich sie draußen auf einen der großen Natursteine in einem Blumenbeet, das schon von der Morgensonne beschienen wurde. Danach machte sie schon einen viel vitaleren Eindruck, bewegte sich schneller und benutzte auch schon mal ihre Flügel. Jetzt ist sie fort. Ich hoffe, sie hält weiter durch und gründet ein großes Volk.
Schlagworte: Hummel, Makro, NützlingsförderungIris | 30.03.2010 | 09:55 Uhr | Tiere im Garten | 7 Kommentare
Neuen Gartenbesucher entdeckt

Bei der Staudenpflege fiel mir neulich in einer Chrysantheme eine Fliege auf, die ich zuvor noch nie gesehen hatte, und ich dachte spontan: “Wie schön, die ist ja farblich wie gemacht für diese Blüte.” Glücklicherweise hatte ich meine Digicam gerade griffbereit und lichtete sie ab. Ein paar Tage darauf sah ich sie wieder, dieses Mal auf einer hohen Fetthenne (die ihr nicht ganz so gut stand wie die Chrysantheme), und machte noch ein paar Aufnahmen von ihr. Doch ich hatte immer noch keine Ahnung, was das für eine Fliege war. Und auch mein Lieblingsgärtnergehilfe konnte mir bei ihrer Bestimmung nicht weiterhelfen. Also war mal wieder Netzrecherche angesagt.

Aber sucht mal im Internet nach einer bestimmten Fliegenart, wenn Ihr nichts weiter wisst, als dass es sich um eine Fliege handelt – man ahnt ja gar nicht, wie viele verschiedene es in unseren Gefilden gibt. Nichtsdestotrotz hab ich ‘meine’ nun endlich gefunden: Offenbar handelt es sich bei unserem neuen Blütenbesucher um eine Igelfliege (Okay, wieso man sie so genannt hat, bedarf keiner Erklärung; hätt ich auch drauf kommen können). Da ihre Larven Raupen befallen und töten, gilt sie als Nützling.
Schlagworte: Igelfliege, Insekten, Makro, Nützlinge, RaupenfliegeIris | 30.09.2009 | 19:17 Uhr | Tiere im Garten | 8 Kommentare
Leuchtende Sonnenbräute im Spätsommergarten

Auf die Bienen wirkten ihre knallgelben und feurig roten Blütenberge im August und September geradezu wie ein Magnet. Doch nicht nur sie finden meine Helenium-Stauden offenbar unwiderstehlich. Während der vergangenen Wochen zogen sie auch die Blicke vieler Passanten auf sich. Wen wundert’s, bringen sie doch die Staudenbeete den ganzen Spätsommer hindurch regelrecht zum Glühen. Und auf unserem guten Gartenboden in sonniger Lage sind sie obendrein total unkompliziert und gesund.
Helenium-Hybriden gibt es in unzähligen Sorten und vielen Farbvariationen zwischen Hellgelb und Dunkelrot. In meinen Staudenbeeten stehen derzeit drei verschiedene: ‘Rubinzwerg’, die kleinste und frühestblühende, ‘Rotgold’, mehrfarbig blühend, sowie eine spät und einfarbig gelb blühende Sorte, die auch meine höchste ist. Von Letzterer weiß ich allerdings den Namen nicht, da ich sie (als meine erste Sonnenbraut) einst von einem Verwandten abstaubte, den es nicht sonderlich interessiert, wie die Blumen in seinem Garten heißen. Bei mir beginnt ihre Blütezeit allerdings deshalb so spät, weil ich sie im Juni immer um zwei Drittel zurückschneide, damit sie sich stärker verzweigt und nicht so hoch wird. So ist sie standfester und nimmt ihren Nachbarn nicht das ganze Licht. Weitere positive Nebenwirkung: Durch die vielen neuen Seitentriebe, die beim Remontieren entstehen, kriegt sie noch mehr Blüten.
Weiterführende Links zum Thema Sonnenbraut:
- Die Staude des Jahres 2008 beim Bund deutscher Staudengärtner.
- Helenium – Staude des Jahres 2008 im Staudenzeit-Blog.
- Foto-Portraits zahlreicher Helenium-Hybriden von Hartmut Rieger.
Iris | 29.09.2009 | 10:25 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 1 Kommentar