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Pflanzenportraits

Endlich wieder Sonne!

Und bald wird sie hoffentlich auch den letzten Schnee dieses langen dunklen Winters geschmolzen haben. Anfang Februar hoffte ich ja noch, dass ich dieses Jahr nicht ganz so lange auf das Erscheinen der ersten Frühjahrsblüher warten muss – Pustekuchen! Doch heute und am vergangenen Samstag konnte ich seit einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder bei Plusgraden über 10°C und strahlendem Sonnenschein ein paar Stunden im Garten arbeiten.

Foto: Knospende Schneeglöckchen im Schnee

Diese Gelegenheit packte ich sofort beim Schopfe, um ein paar Anfang Februar für den Vorgarten erworbene Schneeglöckchen und Winterlinge auszupflanzen. Auch meine Lieblingsgartenschere kam erstmals dieses Jahr zum Einsatz, denn es wurde höchste Zeit für den Rückschnitt der sommerblühenden Sträucher. Zumindest bis morgen Abend soll hier laut Wettervorhersage das schöne Gartenwetter anhalten. Sollte es so kommen, werde ich es nutzen, um schon mal ein paar über den Winter stehengelassene Staudenreste abzuräumen, die ohne Schneehäubchen nun nicht mehr besonders ansehnlich sind. Meine Gartengeister sind geweckt, sonnenhungrig und voller Tatendrang. :o)

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Iris | 05.03.2013 | 21:05 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 8 Kommentare

Start der Gartensaison 2011

Foto: Gelbe Krokusknospen

Obgleich mir wohl bewusst ist, dass wir erst Februar haben und der eindeutig ein Wintermonat ist, kann ich mich nun über erste Vorboten des Frühlings freuen, die seit Kurzem an immer mehr Stellen im Garten auftauchen. Zu dieser Jahreszeit, in der draußen fast überall noch spätwinterliches Graubraun vorherrscht, wird mir beim Anblick sonnengelber Blüten besonders warm ums Herz.

Foto: Blühende gelbe Zaubernuss

Die sonnigen Nachmittage der vergangenen Woche verlockten mich sogar schon zu ersten gärtnerischen Aktivitäten. Viel ist derzeit noch nicht zu tun. Der Boden beispielsweise ist noch viel zu nass, um ihn sinnvoll zu bearbeiten. Doch die weitgehend frostfreie Witterung verleitete mich bereits zum Rückschnitt der sommerblühenden Sträucher  (Schmetterlingsflieder, Rispenhortensien, Zwergspieren, Fingersträucher) sowie zum Stutzen der Lampenputzergräser. Außerdem befreite ich die immergrünen Polsterstauden von halb verrottetem Herbstlaub, damit sie wieder Licht und Luft bekommen und entfernte die vertrockneten Blütenstände der Bauernhortensien. Und da nun auch jeden Tag wieder etwas mehr Licht ins Hausinnere fällt, hab ich am Wochenende auch mit dem Vortreiben meiner Knollenbegonien begonnen sowie etliche Geranienstecklinge neu eingetopft und vor die hellen Südwestfenster gestellt. Mit der Aussaat der einjährigen Sommerblüher warte ich allerdings noch bis März, denn die Erfahrung der vergangenen Jahre hat mich gelehrt, dass die zarten Keimlinge bei etwas mehr Licht deutlich besser durchstarten.

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Iris | 14.02.2011 | 14:54 Uhr | Pflanzenportraits, Verschiedenes | 7 Kommentare

Oktoberimpressionen

Kalt und neblig ist es draußen zur Zeit. Seit etwa einer Woche bewegen sich die Temperaturen morgens bei uns nur noch im unteren einstelligen Bereich und man muss davon ausgehen, dass sich bald auch hier schon die ersten Nachtfröste einstellen – wie letztes Jahr eigentlich viel zu früh für unsere Gegend. Was ist aus der Klimaerwärmung geworden?

Foto: Herbstlich bepflanztes Körbchen mit Keramikeule auf dem Gartenschrank

An den Nachmittagen waren uns allerdings letztens noch etliche sonnige Stunden vergönnt. Und gestern verlockte mich die Herbsonne dazu, mit der Digicam noch mal ein paar Eindrücke aus unserem diesjährigen Oktobergarten einzufangen.

Foto: Mittelrondell mit gedrehtem Weißregenstämmchen und Tagetes vor tiefblauem Himmel

Weil ich auch dem diesjährigen Herbst nicht über den Weg traute, begann ich heuer schon ziemlich zeitig damit, in den Staudenbeeten ein letztes Mal aufzuräumen. Wenn die Kälte eisig wird, hab ich nämlich wenig Lust dazu, noch großartig in der Erde rumzubuddeln. Anfang letzter Woche schnitt ich die unansehnlich gewordenen, abgeblühten Stauden und Einjährigen herunter, harkte den Boden und breitete anschließend den gehäckselten Staudenschnitt als Wintermulch wieder darauf aus. Einen Teil der Tagetes lasse ich allerdings noch stehen, bis der Frost sie erschlaffen lässt, damit ihre leuchtenden Farben nicht allzu abrupt aus den Beeten verschwinden. Außerdem finde ich, ihre Rot-, Orange- und Gelbtöne harmonieren auch ganz gut mit der Herbstfärbung der Gehölze.

Foto: In der Sonne leuchtendes Lampenputzergras mit blühender rosaroter Fetthenne und Ziersalbei im Vordergrund

Mein Pampasgras hat mir leider in diesem Jahr die Blüte versagt. Es wird am letzten strengen Winter gelegen haben, in dem es doch einiges seiner ‘Haarpracht’ einbüßen musste. Wie zur Entschädigung zeigen sich meine Lampenputzergräser dieses Jahr jedoch erstaunlicherweise in Bestform und begeistern mich immer wieder aufs Neue mit ihren zahlreichen weichen Puschelähren. Wie sie in der Herbstsonne leuchten – einfach herrlich! Aus den Gärten meiner Kindheit kannte ich die Kombination gar nicht, doch mittlerweile würde mir im Staudengarten ohne die Gräser etwas Wesentliches fehlen.

Foto: Leuchtende Lampenputzerähren am Rindenmulchweg neben rostroten und organgenen Tagetes sowie panaschiertem Goldfelberich im Vordergrund

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Iris | 14.10.2010 | 12:08 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 11 Kommentare
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