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Pflanzenportraits

Pfingstrosenherz

Foto: Das Innere einer Pfingstrosenblüte

Mit sechs riesigen Blüten schmückt sich meine Strauchpfingstrose in ihrem dritten Frühling in unserem Garten. Und ich hab mich schon Wochen vor ihrem Aufblühen darauf gefreut, ihnen ins Herz zu schauen.

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Iris | 24.05.2010 | 10:19 Uhr | Pflanzenportraits | 7 Kommentare

Ein rauschendes Fest mit kugelrunden Schönheiten

In den letzten Tagen bin ich nicht sehr oft zum Fotografieren gekommen, obwohl es an schönen Motiven derzeit nun wirklich nicht mangelt. Denn das alljährliche Freudenfest des Lebens befindet sich auf seinem Höhepunkt. Die Natur hat wieder ihr spektakuläres Frühlingsfeuerwerk gezündet. Täglich gibt es im Garten frisch gesprießtes Grün und neue Blüten zu entdecken. Und in ihrem Gefolge treffen auch immer mehr krabbelnde, schwebende und summende Gartengäste ein.

Indessen ist der Festschmaus für alle angerichtet: Direkt nach dem Ausbringen des letzten Mulchkomposts, kam wie bestellt der Regen und tränkte den Boden ausgiebig. Das wurde auch Zeit, denn sein Durst war groß. Nun kann man ihn genüsslich schmatzen hören. Mahlzeit, wohl bekomm’s!

Ein paar Bilder hab ich aber zwischenzeitlich doch gemacht. Und zwei davon möchte ich hier heute zeigen. Auf dem ersten ist meine momentane Lieblingsblume im Vorgarten zu sehen – eine karminrote Kugelprimel. Diese Farbe ist doch der Wahnsinn, oder?

Foto: Karminrote Kugelprimel

Zum zweiten Bild inspirierte mich ein Blog-Stammgast, der hier kürzlich kommentierte, erst der Insektenbesuch würde eine Blüte so richtig zum Leben erwecken. Voilà, lieber Rolf, belebte Vergissmeinnicht für Dich ;o).

Fotocollage: Steinhummel und Siebenpunktmarienkäfer auf Vergissmeinnicht

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Iris | 04.05.2010 | 09:22 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 8 Kommentare

Blau und Gelb sind DIE Farben des April

Fotocollage: Blaue Hornveilchen, Immergrün, Vergissmeinnicht, Schneestolz, Veilchen, Anemone Blanda, Traubenhyzinthen, Blaukissen und Gedenkemein

Zumindest dominieren diese beiden Blütenfarben die längste Zeit des Monats in meinem Garten. Erst seit ein paar Tagen blühen immer mehr rote Tulpen auf und übernehmen als Signalfarbe Nummer 1 nun den Rang der allmählich welkenden Narzissen.

Fotocollage: Gelbe Tulpen, Narzissen, Primeln, Hornveilchen, Golderdbeere, Mahonien und Forsythien

Und Jahr für Jahr werden es mehr Tulpen und Narzissen, da ich von Anfang an nur Frühlingszwiebelblüher gepflanzt habe, die gut verwildern und sich außerdem in einer mehrjährigen Sichtung von Frühlingsgeophyten (Prof. Dr. Volkmar Seyfang, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 1996 bis 2001) als besonders blühfreudig erwiesen haben. Diese zeit- und geldsparende Sortenauswahl war mir wichtig, weil ich zwar auch schon im Frühling auf üppig blühende Blumenbeete schauen, dafür aber nicht jeden Herbst neue Blumenzwiebeln einsetzen will.

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Iris | 26.04.2010 | 11:21 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 10 Kommentare

Es geht los!

Gestern war’s endlich soweit: Der letzte Schnee ist vollständig weggetaut, und der erste warme Vorfrühlingstag in diesem Jahr gab mir erstmals die Gelegenheit, im Garten gründlich aufzuräumen. Ich nutzte sie, um die Beete durchzuharken, damit der Boden Luft bekommt, alte Staudenreste zu entfernen und meine Rosen zu schneiden.

Foto: Voll erblühte Winterlinge

Nebenbei konnte ich mich am Anblick meiner neu gesetzten Winterlinge erfreuen, die in der Frühlingssonne voll erblühten. Ein unvergleichlich intensives Knallgelb, wie ich finde.

Foto: Weit geöffnete Krokusblüten in gelb, zartviolett und weiß

Und auch meine geliebten Krokusse entfalten sich nun an vielen Stellen im Garten in all ihrer Farbenpracht.

Heute versteckt sich die Sonne zwar hinter einer Wolkendecke, doch die Temperaturen sind wieder frühlingshaft mild. Also verbringe ich auch diesen Tag im Garten, solange es von oben einigermaßen trocken bleibt.

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Iris | 19.03.2010 | 11:48 Uhr | Pflanzenportraits | 5 Kommentare

Galanthus nivalis

So lautet der botanische Name unseres einheimischen Schneeglöckchens. Als ich meinen Lieblingsgärtnergehilfen zum ersten Mal darüber belehrte, meinte der:
“Das klingt eher wie ein Zauberspruch von Harry Potter.”
Ich finde, da hat er irgendwie recht; Galanthus nivalis klingt zauberhaft.

Das erste voll erblühte Schneeglöckchen an ungeschützter Stelle gilt, neben der Erlen-, Salweiden- und Haselblüte, als Zeigerpflanze für den phänologischen Vorfrühling.

Hans Christian Andersen widmete ihm ein Märchen, viele Dichter preisten es in lyrischen Versen, und Fuchsienrot verfasste kürzlich ein schönes und informatives Blogposting über das Schneeglöckchen.
Nicht nur in England, auch hierzulande gibt es inzwischen nicht wenige GärtnerInnen, die sich selbst als ‘galanthophil’ bezeichnen. In Nettetal am Niederrhein gibt’s sogar einen Schneeglöckchen-Papst. Er heißt Günter Waldorf und betreibt auch eine Website.

Von den rund 20 bekannten Schneeglöckchen-Arten finden sich in unserem Garten gerade mal zwei – nämlich das hier gezeigte einheimische Schneeglöckchen mit dem zauberhaften Namen Galanthus nivalis und Galanthus woronowii, von dem ich kurz nach der Übernahme unseres Garten einige Zwiebeln gesetzt hatte.

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Iris | 10.03.2010 | 10:04 Uhr | Pflanzenportraits | 2 Kommentare
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