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Pflanzenportraits

Krokusse im Schnee

Foto: Krokusse neben Kriechspindel im Schnee

Krokusse sind meine Lieblingsfrühlingszwiebelblüher, weil sie als erste wieder Farben in den Garten bringen. Außerdem sind sie sehr ausbreitungsfreudig und unkompliziert in der Kultur. Sie gehören zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae), sind also mit der Iris verwandt.

Foto: Makro-Aufnahme einer gelben Krokusblüte im Schnee

Zumindest meine botanischen Krokusse haben sich inzwischen durch den nur langsam schmelzenden Schnee ans Licht gekämpft. Die gelben hatten sogar schon ein paar mal ihre Blüten geöffnet.

btw was vielleicht nicht jedem bekannt ist: Neben den weit verbreiteten Frühlings-Krokussen gibt es auch herbstblühende Arten. Ein schöner umfassender Artikel über Krokusse ist auf der NABU-Website zu finden.

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Iris | 09.03.2010 | 09:46 Uhr | Pflanzenportraits | 4 Kommentare

Blüten im Novembergarten

“Es wird durchgeblüht!” So lautete eine Devise des berühmten Staudenzüchters und Gartenphilosophen Karl Foerster. Wie Frau Landgeflüster versuche auch ich diesen Anspruch zu verwirklichen und das ganze Jahr über etwas Blühendes im Garten zu haben. Zwar hatte die üppige Blütenpracht des Sommerflors hier in diesem Jahr ein frühes Ende, doch ein paar Blumen sind auch jetzt im November noch in meinem Garten zu finden. Anders als im Sommer fallen sie allerdings nicht mehr massenhaft schon von Weitem ins Auge, sondern man muss bei den meisten schon genauer hingucken, um sie zu entdecken. So sieht man z.B. bei uns noch an vielen Stellen zarte Blüten und Knospen der Glockenblume Blauranke aus dem Herbstlaub hervorlugen.

Foto: Knospen der Glockenblume Blauranke im Herbstlaub

Auch an manchen Rosenbüschen findet man noch vereinzelte Blüten. Doch die Chrysanthemen stehlen ihnen schon seit Längerem die Show. Fast verblüht hingegen ist die letzte Herbstaster. Meine Fuchsien aus dem Vorgarten hatte ich vor den ersten Nachtfrösten im Oktober schon mal für zwei Wochen in den Keller verfrachtet. Doch da die Temperaturen danach noch mal deutlich wieder anstiegen, holte ich sie wieder rauf, damit sie nicht ganz so lange im unkomfortablen Winterquartier durchhalten müssen. Jetzt stehen sie auf der Terrasse, zusammen mit der Strauchmargerite, die auch noch mal reichlich Blüten angesetzt hat. Außer denen, die hier abgebildet sind, blühen derzeit bei uns noch ein paar Alpen- und Duftveilchen, Primeln, Lampenputzergras und Heide.

Fotocollage: Letzte Blüten im November

Ein Spätblüher ist allerdings auch beim flüchtigen Blick in unseren Garten kaum zu übersehen: Das Pampasgras. Winterlich verschnürt, mit einer wärmenden Laubschicht zu Füßen thront es über allem.

Foto: Pampasgras im Gegenlicht

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Iris | 22.11.2009 | 10:26 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 4 Kommentare

Leuchtende Sonnenbräute im Spätsommergarten

Fotocollage: Sonnenbrautblüten mit Honigbienen

Auf die Bienen wirkten ihre knallgelben und feurig roten Blütenberge im August und September geradezu wie ein Magnet. Doch nicht nur sie finden meine Helenium-Stauden offenbar unwiderstehlich. Während der vergangenen Wochen zogen sie auch die Blicke vieler Passanten auf sich. Wen wundert’s, bringen sie doch die Staudenbeete den ganzen Spätsommer hindurch regelrecht zum Glühen. Und auf unserem guten Gartenboden in sonniger Lage sind sie obendrein total unkompliziert und gesund.

Helenium-Hybriden gibt es in unzähligen Sorten und vielen Farbvariationen zwischen Hellgelb und Dunkelrot. In meinen Staudenbeeten stehen derzeit drei verschiedene: ‘Rubinzwerg’, die kleinste und frühestblühende, ‘Rotgold’, mehrfarbig blühend, sowie eine spät und einfarbig gelb blühende Sorte, die auch meine höchste ist. Von Letzterer weiß ich allerdings den Namen nicht, da ich sie (als meine erste Sonnenbraut) einst von einem Verwandten abstaubte, den es nicht sonderlich interessiert, wie die Blumen in seinem Garten heißen. Bei mir beginnt ihre Blütezeit allerdings deshalb so spät, weil ich sie im Juni immer um zwei Drittel zurückschneide, damit sie sich stärker verzweigt und nicht so hoch wird. So ist sie standfester und nimmt ihren Nachbarn nicht das ganze Licht. Weitere positive Nebenwirkung: Durch die vielen neuen Seitentriebe, die beim Remontieren entstehen, kriegt sie noch mehr Blüten.

Weiterführende Links zum Thema Sonnenbraut:

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Iris | 29.09.2009 | 10:25 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 1 Kommentar

Endlich Frühling!

Foto: Zierapfelblüten (Malus floribunda)

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Iris | 22.04.2009 | 17:41 Uhr | Pflanzenportraits | Kommentare sind deaktiviert

Erste Gartenwochen 2009

Foto: Orangegelbe Tulpenblüte

Obwohl im Garten, infolge unserer kürzlichen radikalen Umgestaltungsmaßnahmen, derzeit noch mehr zu tun ist, als letztes Jahr um diese Zeit, genieße ich die wiederkehrenden Farben und die frischen Frühlingsbrisen, die mir bei der Arbeit draußen um die Nase wehen, sehr.

Doch nicht alle meine Gartenzöglinge haben es bis hierhin geschafft. Einer meiner Rittersporne und ein gelbroter Ginster sind dem außergewöhnlich harten Winter zum Opfer gefallen. Auch aus den Nachbargärten wurden Verluste gemeldet: Einige der großen Buddleja in unserem Reihenhausblock sowie zwei Pampasgräser hat Gevatter Frost wahrscheinlich endgültig dahingerafft. Jedenfalls sind an ihnen bis dato keine Lebenszeichen mehr zu erkennen. Und die meisten Kirschlorbeersträucher hier in der Gegend sehen derzeit noch ziemlich erbärmlich aus, werden sich aber vermutlich wieder berappeln.
Doch ich habe für die diesjährigen Nektarsammler zumindest einen kleinen Ausgleich geschaffen. Es gibt nämlich in meinen neu angelegten Blumenbeeten auch einige Neuzuwächse, u.a. einen Sommerflieder (Buddleja davidii Ellen’s Blue). Und ich freu mich jetzt schon auf die vielen Schmetterlinge, die er mir hoffentlich im Sommer vor die Linse locken wird ;o).

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Iris | 16.04.2009 | 18:55 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | Kommentare sind deaktiviert
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