Verschiedenes
Hobbygärtner im Web wurden kürzlich analysiert
Heute regnet’s hier schon den ganzen Tag Bindfäden. An Gartenarbeit ist daher nicht zu denken. Also hatte ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit, einfach mal so im Internet rumzusurfen. Dabei stieß ich u.a. auf eine von Bosch Lawn and Garden beauftragte Studie mit dem Titel „The Virtual Art of Gardening – Einblicke in das Europäische Gartenweb“. Deren Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Etwa 700 Websites (davon 80% Blogs) bilden das sogenannte europäische Gartenweb. Gartenblogger sind mehrheitlich weiblich und über 40, berichten gern ausführlich von ihrer Gartenarbeit, fotografieren am liebsten Blumen, tauschen sich aber nicht so gern online übers Gärtnern aus.
Iris | 03.07.2011 | 14:54 Uhr | Verschiedenes | 13 Kommentare
Start der Gartensaison 2011

Obgleich mir wohl bewusst ist, dass wir erst Februar haben und der eindeutig ein Wintermonat ist, kann ich mich nun über erste Vorboten des Frühlings freuen, die seit Kurzem an immer mehr Stellen im Garten auftauchen. Zu dieser Jahreszeit, in der draußen fast überall noch spätwinterliches Graubraun vorherrscht, wird mir beim Anblick sonnengelber Blüten besonders warm ums Herz.

Die sonnigen Nachmittage der vergangenen Woche verlockten mich sogar schon zu ersten gärtnerischen Aktivitäten. Viel ist derzeit noch nicht zu tun. Der Boden beispielsweise ist noch viel zu nass, um ihn sinnvoll zu bearbeiten. Doch die weitgehend frostfreie Witterung verleitete mich bereits zum Rückschnitt der sommerblühenden Sträucher (Schmetterlingsflieder, Rispenhortensien, Zwergspieren, Fingersträucher) sowie zum Stutzen der Lampenputzergräser. Außerdem befreite ich die immergrünen Polsterstauden von halb verrottetem Herbstlaub, damit sie wieder Licht und Luft bekommen und entfernte die vertrockneten Blütenstände der Bauernhortensien. Und da nun auch jeden Tag wieder etwas mehr Licht ins Hausinnere fällt, hab ich am Wochenende auch mit dem Vortreiben meiner Knollenbegonien begonnen sowie etliche Geranienstecklinge neu eingetopft und vor die hellen Südwestfenster gestellt. Mit der Aussaat der einjährigen Sommerblüher warte ich allerdings noch bis März, denn die Erfahrung der vergangenen Jahre hat mich gelehrt, dass die zarten Keimlinge bei etwas mehr Licht deutlich besser durchstarten.
Schlagworte: Anzucht, Gehölze, Krokus, Rückschnitt, Spätwinter, ZaubernussIris | 14.02.2011 | 14:54 Uhr | Pflanzenportraits, Verschiedenes | 7 Kommentare
Arbeiten im Novembergarten

Gerade rechtzeitig ehe der Winter zum letzten Wochenende mit eisigem Frost und Schnee auch hier in Lippe einzog, hatte ich alle anstehenden Arbeiten zum Ende der diesjährigen Gartensaison erledigt – als da waren:
- 3 neue Rosen gepflanzt und alle Rosen angehäufelt
- Pampasgras zu einem Schopf zusammengebunden
- Clematis an den Obelisken heruntergeschnitten
- Fuchsien und Oleander zurückgeschnitten und ins Winterquartier verfrachtet
- Begonienknollen aus den Töpfen genommen und in einem Bett aus trockener Blumenerde im Keller untergebracht
- Draußen überwinternde Pflanzkübel mehrlagig mit Noppenfolie umwickelt, auf Styropor in Jutesäcke eingepackt und die Pflanzen darin mit Tannengrün locker abgedeckt
- Falllaub von den Wegen und immergrünen Polsterstauden abgesammelt und auf freien Flächen im Staudenbeet oder unter frostempfindlichen Sträuchern verteilt
- Gartenmöbel, Gartenschlauch, Gießkannen und nicht frostfeste Gartendeko eingeräumt
- Gartenwerkzeuge gereinigt und im Geräteschrank verstaut
- Vogelfutterhaus aufgestellt und Meisenknödelhalter aufgehängt
Sonderlich viel Spaß gemacht haben mir die Gartenarbeiten in diesem Monat allerdings nicht mehr, denn der November war hier fast durchgehend nasskalt und düster. Aber na ja, was muss, das muss; schließlich will ich, dass möglichst alle meine Gartenschätze den Winter schadlos überstehen.
In den nächsten Monaten wird sich hier im Lebensglück-Garten-Blog voraussichtlich nicht viel tun, denn in dieser Zeit gibt es naturgemäß nicht viel Neues aus dem Garten zu berichten. Während unser kleines grünes Reich also nun unter der Schneedecke ruht, mummele ich mich in meine Kuscheldecke ein und schmökere von Zeit zu Zeit in meinen Gartenbüchern.
Iris | 30.11.2010 | 14:29 Uhr | Verschiedenes | 7 Kommentare
Resümee zum Radewiger Bauernmarkt

Das sonnige Herbstwetter am vergangenen Sonntag lockte zwar zahlreiche Besucher auf den diesjährigen Bauern- und Kreativmarkt in Herford, dennoch war es für meinen Lieblingsgärtnergehilfen und mich das erste und letzte Mal, dass wir uns an solch einer Veranstaltung als Aussteller beteiligten. Denn leider mussten wir die Erfahrung machen, dass Materialkosten, Standgebühren, der zeitliche Aufwand und die Mühen der Warenanfertigung für uns in keinem befriedigenden Verhältnis zum erzielten Gewinn standen. Und mit dieser Erkenntnis standen wir am Ende des Tages nicht alleine da. Andere kreative Aussteller, mit denen wir uns austauschten oder deren Stände wir zwischenzeitlich beobachteten, konnten dort ebenfalls nur wenige ihrer Erzeugnisse verkaufen. Auch sahen wir kaum Marktbesucher mit Tüten oder Taschen in den Händen unseren Stand passieren. Augenscheinlich waren die meisten nur zum gemütlichen Bummeln und Gucken da. Ich vermute, die einzigen Stände, die tatsächlich an diesem Tag nennenswerte Profite abwarfen, waren die Fressbuden.
Über einen Mangel an interessierten Begutachtern unseres Angebots konnten wir uns allerdings nicht beklagen. Und die vielfach gehörten „Oh guck mal wie schön!“-Ausrufe waren anfangs auch durchaus schmeichelhaft, aber letztendlich kann ich mir dafür nichts kaufen. Für die flüchtigen Komplimente von schaulustigen Sonntagsbummlern hat sich der ganze Aufriss für mich nicht gelohnt. Die kann ich mir auch weit weniger mühevoll verdienen, indem ich meine Kreationen wie bisher als Unikate an Freunde und Verwandte verschenke oder unseren Eingangsbereich und Garten damit verziere. Und dann genügt mir auch ein „Oh wie schön!“ als Wertschätzung.
Schlagworte: Bauernmarkt, Gänsemarkt, Herbst, Herford, RadewigIris | 06.10.2010 | 13:37 Uhr | Verschiedenes | 3 Kommentare
Endspurt für den Radewiger Bauernmarkt
Zum Bloggen oder für ausgiebige Surftouren hatte ich in den letzten Tagen kaum Zeit. Auch im Garten komme ich momentan zu nichts. Und auf unserer Terrasse sieht’s gegenwärtig aus wie in einem Blumenladen.

Der Grund für all das? Am kommenden Sonntag findet in Herford der Radewiger Bauern- und Kreativmarkt statt, an dem ich mich heuer erstmals mit einem eigenen Marktstand beteilige. Zu diesem Zweck hatte ich während der Sommermonate bereits ca. 200 Stauden herangezogen, sowie einige Vogelfutterhäuser und Meisenknödelhalter aus Holz angefertigt. Des weiteren möchte ich dort herbstlich bepflanzte Körbe und Türkränze anbieten, die ich der Frische wegen natürlich erst in den letzten Tagen herstellen konnte. Erstere sind heute fertig geworden, Letztere sind noch in Arbeit.
Mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich sind schon sehr gespannt auf den Radewiger Bauernmarkt. Auch wenn ich Euren Gartenblogs derzeit nicht so viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann wie sonst, wär’s trotzdem nett, wenn Ihr uns am Sonntag die Daumen drücken würdet für schönes Marktwetter. Noch toller wäre natürlich, wenn Ihr es persönlich mitbringt ;o). Und nächste Woche berichte ich dann hier, wie’s gelaufen ist.
Schlagworte: Bauernmarkt, Herbst, Herford, Pflanzkörbe, Radewig, StaudenIris | 30.09.2010 | 22:10 Uhr | Verschiedenes | 4 Kommentare