23. Aug Blütensträucher für mehr Leben im Garten
Bereits vor einigen Monaten veröffentlichte ich hier im Lebensglück Garten Blog eine Liste einheimischer Stauden, die von Dipl.-Biol. Markus Holt empfohlen wurde. Jener schrieb mir gestern eine Email, in der er mir seine Freude darüber mitteilte, dass ich seinem Wunsch nach Kopie und Weitergabe seiner Staudenliste nachgekommen bin.
Außerdem sandte er mir eine Liste einheimischer Sträucher, die er als ideale Nahrungsgrundlage für einheimische Tiere empfiehlt, und erlaubte mir, auch diese hier zu veröffentlichen. Dieses freundliche Angebot nehme ich natürlich ebenfalls gerne an. Hier ist sie also: Liste einheimischer Sträucher (PDF-Datei).
Allerdings muss ich gestehen, dass ich selbst keinen der empfohlenen Sträucher im Garten habe. Jedoch wachsen etliche von ihnen wild hier in unserer Umgebung.
Zwar gibt es in unserem Garten eine Blütenhecke und auch ein paar blühende Solitärgehölze (neben den immergrünen Azaleen und Rhododendren), doch dabei handelt es sich um andere Ziersträucher als die von Dipl.-Biol. Markus Holt bevorzugten, namentlich: Blutjohannisbeere, Flieder, Forsythien (die zu meinen Lieblingsgehölzen zählen, obwohl sie keinerlei Nährwert für heimische Tiere haben), Ginster, Hortensien, Mahonien, Pfeifenstrauch, Goldliguster, Schmetterlingsflieder, Stern-Magnolie, Weigelien, Zaubernuss. Die meisten von ihnen dienen, zumindest während ihrer Blütezeit, dennoch zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle.
Iris | 23.08.2009 | 14:32 Uhr | Gewusst wie | 4 Kommentare
14. Aug Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge ist der Schmetterling des Jahres 2009.
Zwar bekommt man diesen auffälligen Edelfalter in unseren Breiten nicht gerade selten zu sehen, aber ich finde seinen besonders farbenprächtigen Anblick dennoch immer wieder beeindruckend. Und auf meinen Coreopsis wirkt er auf mich gleich noch mal so poppig wie ohnehin schon.
Seine Abschreckung von Fressfeinden, mit großen Scheinaugen auf den Flügeln, scheint besser zu funktionieren als bei anderen Faltern, denn von ihm hab ich in unserem Garten bislang noch nicht viele angeknabberte Exemplare gesehen. Und weil das Tagpfauenauge diese Strategie auch ziemlich zuverlässig anwendet, wenn ihm jemand zu Nahe kommt, kann man es relativ leicht mit geöffneten Flügeln fotografieren. So zeigt es sich auch von seiner schönsten Seite, denn im Gegensatz zum Distelfalter ist die dunkelgraue Flügelunterseite des Tagpfauenauges recht unspektakulär.
Iris | 14.08.2009 | 09:18 Uhr | Tiere im Garten | 4 Kommentare
06. Aug Bauerngartenimpressionen aus dem Freilichtmuseum

Während unseres Ausflugs ins Freilichtmuseum Detmold am vergangenen Wochenende, hatten mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich u.a. die Gelegenheit, einige traditionell angelegte Bauerngärten zu besichtigen.

Und von dem Garten, der mir dort am besten gefallen hat, will ich Euch auch hier noch ein paar meiner mitgebrachten Fotos zeigen.

Immer, wenn ich so etwas sehe, muss ich an eine Weisheit denken, die angeblich von einem der berühmtesten Blumenmaler stammen soll.
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen, zusammenstehen, kann niemals ein Bild der Disharmonie entstehen.
Vincent van Gogh (1853 – 1890)
Und dann finde ich, er hat irgendwie recht – allen Farblehren zum Trotz ;o).

Was uns aus gärtnerischer Sicht auch sehr gefallen hat, waren die Einfriedungen der Gärten und Höfe, die ebenfalls auf althergebrachte Weise angefertigt wurden, wie bspw. diese geflochtenen Weidenzäune.
Und wer jetzt wissen will, was es sonst noch zu sehen gab im Freilichtmuseum Detmold, der kann ja mal in meinem anderen Blog nachschauen ;o).
Schlagworte: Bauerngarten, Gartengestaltung, Sommer, StaudengartenIris | 06.08.2009 | 09:50 Uhr | Öffentliche Gärten | 6 Kommentare
05. Aug Anleitungen zum Pflanzenschnitt
Vor einigen Tagen hat mich eine Bloggerin, die erst seit kurzem einen eigenen Garten hat, angemailt und gefragt, ob ich ihr nicht eine Web-Adresse nennen könne, auf der beschrieben wird, wie man Gartenpflanzen richtig schneidet. Eine URL für alle Fälle Schnitte? Nein, die konnte ich ihr spontan nicht nennen – zumal sie nicht geschrieben hat, um was für Pflanzen genau es geht. Doch ich hab’ dann ad hoc eine kleine Linkliste zu diesem Thema zusammengestellt. Und weil das ja vielleicht auch andere interessiert, veröffentliche ich die jetzt auch hier im Blog:
- Gehölzschnitt (+ Hecken, Rosen, Kletterpflanzen, Stauden) auf gartendatenbank.de
- Schnitt- und Pflegeanleitungen für viele Gartenpflanzen auf gartenbaumschulen.com
- Bäume beschneiden – Warum? Wann? Wie? auf hauptsachegarten.de
- Der richtige Schnitt (bei Bäumen und Sträuchern) auf hausbautipps24.de
- Ziergehölze richtig schneiden auf gartenfreunde.de
- Ziergehölze richtig schneiden im ARD Ratgeber Garten
- Rosen richtig schneiden – Bildanleitung im Gärtner-Blog
- Rosen schneiden im Frühjahr, Herbst und Sommer auf gartenpflege-tipps.de
- Stauden richtig pflanzen und pflegen – ein Service der Staudengärtnerei Gaissmayer
- Staudenschnitt im Spätsommer auf hausbautipps24.de
- Mein schöner Garten rät: Nicht alle Stauden zurückschneiden
Iris | 05.08.2009 | 22:35 Uhr | Gewusst wie, Surftipps | 3 Kommentare
03. Aug Der Kurpark Bad Pyrmont

Da unser Garten nicht groß genug ist, um darin spazieren zu gehen, machen mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich auch hin und wieder Ausflüge in öffentliche Grünanlagen, wie zum Beispiel den Kurpark im nur wenige Autominuten entfernten Bad Pyrmont. Zuletzt hielten wir uns Anfang Juli dort auf, während in der Kurstadt der historische Fürstentreff stattfand.

Der geschichtsträchtige Kurpark in Bad Pyrmont ist der schönste öffentliche Park, den ich kenne. Doch nicht nur in meinen Augen ist er eine ganz besondere Grünanlage; Briggs & Stratton kürten ihn 2005 zum schönsten Park Deutschlands.

Eigentlich mag ich persönlich ja in diesem weitläufigen Landschaftspark am liebsten die vielen alten Bäume, unter deren ausladenden Blätterkronen es auch an den heißesten Sommertagen angenehm kühl bleibt. Doch die baumgesäumten Alleen und die kleinen schattigen Nischen, die sie in Gemeinschaft mit Sträuchern bilden, kommen auf Fotos nicht annähernd so gut zur Geltung wie die leuchtendbunten Blumenbeete des Palmengartens im Herzen des Bad Pyrmonter Kurparks.

Der Palmengarten ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts Teil des Kurparks und gilt als nördlichste Palmenfreianlage Europas. Rund 330 Großpalmen und mehr als 400 subtropische Gewächse werden jedes Jahr dort aufgestellt.
Das i-Tüpfelchen: Die Farbkomposition der aktuellen Beetbepflanzungen im Park trifft voll meinen persönlichen Geschmack, denn ich finde, bunte Blumenbeete in feurigen Rot-, Orange- und Gelbtönen stehen dem Sommer doch immer noch am besten.
Iris | 03.08.2009 | 09:27 Uhr | Öffentliche Gärten | 7 Kommentare