25. Nov Gestaltungstipps für reizvolle Gärten auch im Winter
Ergänzend zu meinem vorherigen Blogposting veröffentliche ich hier mal meine Linkssammlung zum Thema winterliche Gartengestaltung:
- Behrens-Blatt: Winterzauber im Garten
- Hausbautipps24.de: Von wegen Ruhe: ein Garten wirkt auch in der kalten Jahreszeit
- homesolute.com: Der Garten im Winter
- Gartenzeitung.com: Der Garten im Winter
- Gärtner Blog: Immergrüne Pflanzen
- Mein schöner Garten: Der perfekte Wintergarten
- suite101.de: Der schöne Wintergarten
Iris | 25.11.2009 | 09:16 Uhr | Surftipps | Kommentieren
24. Nov Der Garten in der unblumigen Jahreszeit

Die Zeit üppig blühender Beete ist lange vorbei. Und ich hab eine Weile gebraucht, mich innerlich mit dem abrupten Ende der bunten Pracht abzufinden und mich wieder an den Anblick eines weitgehend auf seine Grundstrukturen reduzierten Gartens zu gewöhnen.
Die größtenteils eingezogenen Prachtstauden geben nun den Blick frei auf die im Sommer eher unauffälligen Gehölze im Hintergrund und die immergrünen Pflanzen in Bodennähe. Unsere Aufmerksamkeit ist wieder stärker auf die Vielfalt der Laubformen und -farben sowie den Wuchscharakter der noch sichtbaren Pflanzen gerichtet. Daher wird nun die Bedeutung strukturgebender Zierpflanzen für ein ganzjährig interessantes Erscheinungsbild auch des kleinsten Gartens besonders augenfällig.

Iris | 24.11.2009 | 10:22 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare
22. Nov Blüten im Novembergarten
“Es wird durchgeblüht!” So lautete eine Devise des berühmten Staudenzüchters und Gartenphilosophen Karl Foerster. Wie Frau Landgeflüster versuche auch ich diesen Anspruch zu verwirklichen und das ganze Jahr über etwas Blühendes im Garten zu haben. Zwar hatte die üppige Blütenpracht des Sommerflors hier in diesem Jahr ein frühes Ende, doch ein paar Blumen sind auch jetzt im November noch in meinem Garten zu finden. Anders als im Sommer fallen sie allerdings nicht mehr massenhaft schon von Weitem ins Auge, sondern man muss bei den meisten schon genauer hingucken, um sie zu entdecken. So sieht man z.B. bei uns noch an vielen Stellen zarte Blüten und Knospen der Glockenblume Blauranke aus dem Herbstlaub hervorlugen.

Auch an manchen Rosenbüschen findet man noch vereinzelte Blüten. Doch die Chrysanthemen stehlen ihnen schon seit Längerem die Show. Fast verblüht hingegen ist die letzte Herbstaster. Meine Fuchsien aus dem Vorgarten hatte ich vor den ersten Nachtfrösten im Oktober schon mal für zwei Wochen in den Keller verfrachtet. Doch da die Temperaturen danach noch mal deutlich wieder anstiegen, holte ich sie wieder rauf, damit sie nicht ganz so lange im unkomfortablen Winterquartier durchhalten müssen. Jetzt stehen sie auf der Terrasse, zusammen mit der Strauchmargerite, die auch noch mal reichlich Blüten angesetzt hat. Außer denen, die hier abgebildet sind, blühen derzeit bei uns noch ein paar Alpen- und Duftveilchen, Primeln, Lampenputzergras und Heide.

Ein Spätblüher ist allerdings auch beim flüchtigen Blick in unseren Garten kaum zu übersehen: Das Pampasgras. Winterlich verschnürt, mit einer wärmenden Laubschicht zu Füßen thront es über allem.

Iris | 22.11.2009 | 10:26 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 4 Kommentare
14. Nov Welche sind Deine Lieblings-Zierpflanzen?
Da nun wieder die Jahreszeit angebrochen ist, in der sich in den Gärten nicht mehr viel Bloggenswertes ereignet, hab ich mir ein mal ein kleines Blog-Stöckchen zum Thema Lieblings-Zierpflanzen ausgedacht, mit dem ich ein paar ausgewählte Gartenblogger bewerfen will. Und zwar hab ich mir Folgendes überlegt:
Jeder, den dieses Stöckchen trifft, stellt in einem Blogposting seine Lieblingspflanzen aus 10 hier genannten Pflanzenkategorien vor und begründet kurz, warum er gerade diese Pflanzen so besonders schätzt. Anschließend wirft er das Stöckchen 3 anderen Bloggern zu. Als Anschauungsbeispiel mache ich hier mal den Anfang:
Mein(e) Lieblings-
- Frühlingszwiebelblüher: Krokusse, weil sie die ersten im Jahr sind, die wieder Buntheit in die Beete bringen.
- Prachtstaude: Brennende Liebe, weil sie in einem einmaligen Feuerrot blüht und Rot meine Lieblingsfarbe ist.
- Bodendecker: Glockenblume Blauranke, weil sie anspruchslos und sehr vital ist, aber dabei eine ordentlich kompakte Wuchsform behält, schönes dichtes Laub hat und von Ende Mai bis zum Dauerfrost unermüdlich neue Blüten in einem herrlichen Violettblau hervorbringt, das mit so ziemlich allem harmoniert.
- Blütenstrauch: Forsythie, denn wenn ihre goldgelben Blütenberge erscheinen, ist der Frühling endlich da :o).
- Rose: Amber Queen, weil sie in meinem Garten einfach die Allerschönste ist.
- Kletterpflanze: Clematis Multi Blue, weil sie die robusteste meiner Clematen ist und mindestens zweimal jährlich ihre üppige, lang andauernde Blütenpracht entfaltet.
- Baum: Trauerweide; zwar wächst keine in unserem Garten, weil der zu klein und zu trocken dafür ist, aber ihre Geborgenheit vermittelnde Krone hab ich schon seit meiner Kindheit immer von allen am meisten gemocht.
- Immergrüne: Efeu, weil ich sein klassisch-elegantes Laub einfach schön finde, er überall schnell und zuverlässig Unkrautwuchs unterdrückt und man ihn so vielseitig verwenden kann (z.B. als Beigrün in Sträußen, Gestecken und Blumenkästen).
- Einjährige: Tagetes, weil sie von allen einjährigen Sommerblühern, die ich kenne, am ausdauerndsten und üppigsten blühen und es sie inzwischen in so vielen Blütenfarben, -formen und -größen gibt, dass sie sowohl im Pflanzkasten als auch im Beet mit fast allem zu kombinieren sind.
- Kübelpflanze: Weißer Oleander, weil mir seine mediterrane Anmutung gefällt und er in einem unbeheizten Zimmer relativ leicht zu überwintern ist.
Folgenden 3 Gartenbloggern werfe ich mein Stöckchen als erstes zu:
- Ingrid in ihren Wolkenkuckucksgarten
- Claudia in das wilde Gartenblog
- Frau Landgeflüster in ihr Gartengeflüster
Wer jetzt nicht von mir getroffen wurde, auch nicht auf einen Wurf aus anderer Richtung warten aber trotzdem mitmachen will, darf sich das Stöckchen natürlich gern auch einfach so mitnehmen.
Schlagworte: Ziergarten, ZierpflanzenIris | 14.11.2009 | 16:53 Uhr | Verschiedenes | 12 Kommentare
06. Nov Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?
Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.
Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.
Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.
Schlagworte: Flächenkompostierung, Gartenboden, Gartengestaltung, Gartenszene, Herbst, Laub, ohne Rasen, Vorgarten, WinterschutzIris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare