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30. Sep Septemberimpressionen aus dem Landhausgarten

Foto: Blick in den herbstlichen Heidegarten mit Terracotta-Büste im Vordergrund
Im Herbst ist Hauptsaison im Heidegarten. Die Blütezeit der Sommerheide geht gerade dem Ende zu, dafür leuchten nun die Knospenheiden mit den Lampenputzergräsern in der Herbstsonne um die Wette.
Foto: Sicht auf den herbstlichen Heidegarten von der Nordseite des Hauses aus
Diese Aussicht bestätigt uns jeden Tag aufs Neue, dass es eine gute Idee war, einen Heidegarten anzulegen, obschon es wohl noch ein paar Jahre dauert, bis die Heide zu dem von mir erträumten bunten Flickenteppich zusammengewachsen ist.
Foto: Gartenschaukel im Herbst
Im Bauerngartenbeet hab ich die verblühten Sommerstauden bereits gestutzt und so ist es auch rund um unsere Gartenschaukel wieder lichter geworden. Bis zum Ausklang der Gartensaison sorgen hier nur noch Löwenmäulchen, Astern und hohe Fetthennen für etwas Farbe und Bienenfutter.
Foto: Blick auf obere die Steingartenterrasse und den Teich
Zum Schluss meines heutigen Blog-Artikels zeig ich Euch noch zwei aktuelle Aufnahmen aus dem Steingarten – momentan mein Lieblingsgartenteil, weil er mir derzeit gar keine Arbeit, sondern nur Freude macht.
Foto: Nahaufnahme auf den Storchschnabel 'Ballerina' und rosa Blutstorchschnabel
Besonders begeistern mich da momentan der graue Storchschnabel ‘Ballerina’ sowie der zartrosa Blutstorchschnabel ‘Geranium sanguineum var. striatum’ – zwei zauberhafte, unermüdliche Dauerblüher.

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Iris | 30.09.2012 | 22:00 Uhr | Garteneindrücke | 3 Kommentare

29. Aug Vom Brachland zum Landhausgarten VII – Steingarten

Zwar sind wir immer noch ziemlich beschäftigt damit, uns nach unserem Einzug im neuen Haus wohnlich einzurichten, doch ich will hier nicht noch einen Monat verstreichen lassen, ohne Euch von den Fortschritten im Garten zu berichten. Viel ist in den letzten Wochen darin zwar nicht passiert, weil wir wie gesagt vorrangig mit den Feinarbeiten im Haus zu tun hatten, aber ein bisschen was Neues gibt’s doch zu sehen. In meinem heutigen Bericht soll es vor allem um unseren Steingarten gehen, dessen Anlage nun endlich vollendet ist.
Vorher will ich Euch aber noch eben unseren derzeit romantischsten Sitzplatz zeigen – die völlig eingewachsene Gartenschaukel im Bauernstaudenbeet.
Foto: Holzschaukel im Bauerngartenbeet
Jetzt aber gleich weiter zum Steingarten.
Foto: Bruchsteinmauer vor rotem Gartenhaus
Wie Ihr seht, hab ich es endlich geschafft, die untere Aufschüttung vollständig zu „besteinen“ und die eingebauten Pflanzlöcher mit meinen selbst gezogenen Steingartenpflanzen zu bestücken. Was lange währt, wird endlich gut. :o)
Foto: Steingarten vom Weg bergauf fotografiert
Auf dem Foto oben scheint es zwar, als wären die Steinterrassen durchgehend, aber auf dem folgenden kann man schon erkennen, dass von rechts noch ein Weg zum Teich führt.
Foto: Obere Aufschüttung im Steingarten mit Teich im Vordergrund
Und in umgekehrter Richtung führt er zum gegenüberliegenden, gerade erst frisch bepflanzten Präriestaudenbeet. Das wiederum konnte ich erst jetzt anlegen, weil wir dort zuvor die Steine zum Aufbau des Steingartens gelagert hatten. Ehe ich da die Ableger von meinen hohen Sonnenanbeterinnen einpflanzen konnte (u.a. Sonnenbräute, Sonnenhüte, Brennende Liebe, Taglilien, Hohe Fetthennen, Wiesenmargeriten, Türkenmohn, Duftnesseln und natürlich Gräser), mussten wir allerdings den verdichteten Boden erst mal gründlich fräsen und umgraben.
Foto: Blick vom Steingarten aufs Präriestaudenbeet mit Wildbienenhaus
Das kleine Häuschen auf Stelzen, das man auf einigen Fotos im Präriestaudenbeet sieht, soll übrigens ein Wildbienenstand werden. Das zeig ich Euch dann noch mal genauer, wenn es fertig eingerichtet ist. Vorerst war’s das an dieser Stelle aber erst mal wieder von mir. Auf den nächsten Bericht aus unserem Traumgarten lass ich Euch aber dieses Mal nicht so lange warten – versprochen!

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Iris | 29.08.2012 | 13:25 Uhr | Garteneindrücke, Gewusst wie | 5 Kommentare

14. Jun Vom Brachland zum Landhausgarten VI

Gestern ist mir aufgefallen, dass es nun schon wieder über zwei Monate her ist, seit ich Euch hier zum letzten Mal von den Fortschritten in unserem Neubaugarten berichtet hab. Die Zeit rennt! Am 1. Juli wollen wir in unser neues Zuhause einziehen und bis dahin sind noch tausend Dinge zu erledigen. Aber ich schätze das geht wohl so ziemlich allen in der Schlussphase eines Hausbaus so – jedenfalls nach den Erfahrungsberichten aus unserem Bekanntenkreis zu schließen.
Nichtsdestotrotz (ich liebe dieses Wort ;o) will ich es nicht versäumen, Euch hier noch meine letzten Gartenfotos zu zeigen. Zwar stammen sie noch aus dem Wonnemonat Mai, aber ich hoffe, das verspätete Erscheinen hier stört Euch nicht allzu sehr.
Foto: Blick auf das Bauerngartenbeet vom Gartenhaus aus
Das erste Bild zeigt einen Blick von der Böschung am Gartenhaus hinunter zum Gewächshaus und zur Gartenschaukel im Bauerngartenbeet. Wie Ihr seht, ist meine Scharlachdornhecke vor der Böschung dieses Jahr schon ein ganzes Stück gewachsen. Doch leider hab ich es verpasst, die Polsterstauden im April zu fotografieren. Während der Steinkrautblüte sah mein inzwischen fast lückenloser Böschungsteppich nämlich noch viel schöner aus. Na ja, auf dem Foto stand die Blüte des Immergrünchens kurz bevor, die zwischenzeitlich das leuchtende Gelb zurückbrachte.
Foto: Weiße Gartenschaukel mit Natursteinvorplatz im Bauerngartenbeet
Vor der Schaukel im Bauerngartenbeet, mit Blick auf den umzäunten Gemüsegarten, hab ich noch einen kleinen Vorplatz aus Natursteinen gelegt. So kann man die Schaukel jederzeit bequem und sauberen Fußes erreichen. Außerdem geben die Steine diesem Sitzplatz das gewisse Etwas, finde ich. Die Lücken hab ich übrigens, wie die Wege im Rosengarten, wieder mit Sternmoos „geimpft“. Ich mag sein frisches Grün inzwischen sehr. Und es gedeiht auf unserem nahrhaften Lehmboden auch richtig gut. Wie man auf dem Foto außerdem sieht, hat auch meine bereits im letzten Herbst umgepflanzte Strauchpfingstrose ihren Umzug bestens überstanden, was mich sehr gefreut hat.
Foto: Obere Steingartenterrassen mit Bepflanzung mit Rosengarten im Hintergrund
Nachdem das Bauerngartenbeet in Schuss gebracht war, widmete ich mich der Vervollständigung der oberen Böschungsbepflanzung im Steingarten. Alle Pflanzen, die ich in die Lücken einsetzte, sind selbstgezogene Ableger aus meinem Noch-Garten. Die untere Böschung ist leider immer noch nicht voll „besteint“. Ich bin derzeit dabei, aber eine solche Menge Steine zu einer natürlich anmutenden Steinterrasse zu legen, dauert eben seine Zeit. Und nebenbei muss ich ja auch noch unseren Umzug vorbereiten.
Foto: Blick aus dem Bauerngarten auf den oberen Gartenteil mit Alu-Gusslaterne an der Weggabelung am Gartenhaus
Inzwischen haben wir auch Licht im Garten. Bereits im letzten Jahr hatte ich mir zwei dreiflammige Alu-Gusslaternen gekauft, die mein Stiefvater (Elektriker im Ruhestand) kürzlich angeschlossen hat. Damit wir und unsere Gäste die diversen Sitzplätze in den verschiedenen Gartenteilen auch abends komfortabel nutzen können, erschien uns (neben der Terrassenbeleuchtung) die Anschaffung von Lampen für die obere Gartenhälfte sinnvoll. Und diese beiden fanden wir für unseren Landhausgarten schön und passend. Eine stellten wir an der Weggabelung des Hauptweges zwischen Stein- und Bauerngarten auf und die andere mitten in im kleinsten Beet des Rosengartens an der Grenze zum Waldgarten.
Foto: Die zweite Alu-Gusslaterne im Rosengarten
Als Leuchtmittel haben wir uns für warmweiße LED-Birnen entschieden – erstens weil sie langlebig und energiesparend sind, zweitens weil warmweißes LED-Licht unter Experten als relativ insektenfreundlich gilt. Den Nachteil der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten haben wir dafür gern in Kauf genommen.
Foto: Ahornhain im Mai 2012
Zum Schluss meiner heutigen Berichterstattung zeig ich Euch noch mein Lieblingsfoto aus unserem diesjährigen Maigarten. Es zeigt den sich entwickelnden Waldgarten. Nicht nur, dass dort in den vergangenen Wochen eine Blütenpracht sondergleichen zu sehen war (und immer noch ist), ich musste dafür auch dieses Jahr noch gar nichts tun. Dieser Gartenteil entwickelt sich seit seiner Erstbepflanzung weitgehend unter der Regie der Natur. Und das macht sie doch phantastisch, nicht wahr?

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Iris | 14.06.2012 | 13:45 Uhr | Garteneindrücke, Gewusst wie | 10 Kommentare
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