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Artikel mit dem Schlagwort ‘Bauerngarten’

November 2012 – Vorfreude auf den Winter

Foto: Blick in den Bauerngarten im November
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich den Winter jemals so sehnsüchtig erwartet hätte wie in diesem Jahr. Denn ich brauche jetzt einfach mal ein paar Monate Pause von der Gartenarbeit, so!
In den vergangenen Wochen habe ich noch unseren Vorgarten gestaltet (Fotos zeig ich davon aber noch nicht; da würde man jetzt eh nicht viel drauf erkennen, weil die Pflanzen noch zu klein sind) sowie ein paar Hundert Bodendecker und Frühlingsblüher gepflanzt. Jetzt reicht’s! Ich habe Rücken!

Zwar ist der Garten derzeit noch nicht in dem von mir angestrebten Idealzustand, aber zumindest sind jetzt erst mal alle Gartenräume angelegt und fast alle vorgezogenen oder aus dem alten Garten mitgenommenen Pflanzen in der Erde. Und die weiteren Feinarbeiten haben auch Zeit bis nächstes Jahr. Was ich mir jetzt wünsche, ist ein richtiger Winter mit mäßigen Minustemperaturen und viel Schnee, damit ich erst gar nicht in Versuchung komme, draußen weiterzuarbeiten. ;o)

In diesem Sinne: Ich wünsche allen treu gebliebenen Lesern dieses Blogs eine schöne, geruhsame Zeit in der mollig warmen Stube und viel Spaß und Ideen beim Gartenpläne Schmieden fürs nächste Jahr.

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Iris | 15.11.2012 | 14:24 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Vom Brachland zum Landhausgarten VI

Gestern ist mir aufgefallen, dass es nun schon wieder über zwei Monate her ist, seit ich Euch hier zum letzten Mal von den Fortschritten in unserem Neubaugarten berichtet hab. Die Zeit rennt! Am 1. Juli wollen wir in unser neues Zuhause einziehen und bis dahin sind noch tausend Dinge zu erledigen. Aber ich schätze das geht wohl so ziemlich allen in der Schlussphase eines Hausbaus so – jedenfalls nach den Erfahrungsberichten aus unserem Bekanntenkreis zu schließen.
Nichtsdestotrotz (ich liebe dieses Wort ;o) will ich es nicht versäumen, Euch hier noch meine letzten Gartenfotos zu zeigen. Zwar stammen sie noch aus dem Wonnemonat Mai, aber ich hoffe, das verspätete Erscheinen hier stört Euch nicht allzu sehr.
Foto: Blick auf das Bauerngartenbeet vom Gartenhaus aus
Das erste Bild zeigt einen Blick von der Böschung am Gartenhaus hinunter zum Gewächshaus und zur Gartenschaukel im Bauerngartenbeet. Wie Ihr seht, ist meine Scharlachdornhecke vor der Böschung dieses Jahr schon ein ganzes Stück gewachsen. Doch leider hab ich es verpasst, die Polsterstauden im April zu fotografieren. Während der Steinkrautblüte sah mein inzwischen fast lückenloser Böschungsteppich nämlich noch viel schöner aus. Na ja, auf dem Foto stand die Blüte des Immergrünchens kurz bevor, die zwischenzeitlich das leuchtende Gelb zurückbrachte.
Foto: Weiße Gartenschaukel mit Natursteinvorplatz im Bauerngartenbeet
Vor der Schaukel im Bauerngartenbeet, mit Blick auf den umzäunten Gemüsegarten, hab ich noch einen kleinen Vorplatz aus Natursteinen gelegt. So kann man die Schaukel jederzeit bequem und sauberen Fußes erreichen. Außerdem geben die Steine diesem Sitzplatz das gewisse Etwas, finde ich. Die Lücken hab ich übrigens, wie die Wege im Rosengarten, wieder mit Sternmoos „geimpft“. Ich mag sein frisches Grün inzwischen sehr. Und es gedeiht auf unserem nahrhaften Lehmboden auch richtig gut. Wie man auf dem Foto außerdem sieht, hat auch meine bereits im letzten Herbst umgepflanzte Strauchpfingstrose ihren Umzug bestens überstanden, was mich sehr gefreut hat.
Foto: Obere Steingartenterrassen mit Bepflanzung mit Rosengarten im Hintergrund
Nachdem das Bauerngartenbeet in Schuss gebracht war, widmete ich mich der Vervollständigung der oberen Böschungsbepflanzung im Steingarten. Alle Pflanzen, die ich in die Lücken einsetzte, sind selbstgezogene Ableger aus meinem Noch-Garten. Die untere Böschung ist leider immer noch nicht voll „besteint“. Ich bin derzeit dabei, aber eine solche Menge Steine zu einer natürlich anmutenden Steinterrasse zu legen, dauert eben seine Zeit. Und nebenbei muss ich ja auch noch unseren Umzug vorbereiten.
Foto: Blick aus dem Bauerngarten auf den oberen Gartenteil mit Alu-Gusslaterne an der Weggabelung am Gartenhaus
Inzwischen haben wir auch Licht im Garten. Bereits im letzten Jahr hatte ich mir zwei dreiflammige Alu-Gusslaternen gekauft, die mein Stiefvater (Elektriker im Ruhestand) kürzlich angeschlossen hat. Damit wir und unsere Gäste die diversen Sitzplätze in den verschiedenen Gartenteilen auch abends komfortabel nutzen können, erschien uns (neben der Terrassenbeleuchtung) die Anschaffung von Lampen für die obere Gartenhälfte sinnvoll. Und diese beiden fanden wir für unseren Landhausgarten schön und passend. Eine stellten wir an der Weggabelung des Hauptweges zwischen Stein- und Bauerngarten auf und die andere mitten in im kleinsten Beet des Rosengartens an der Grenze zum Waldgarten.
Foto: Die zweite Alu-Gusslaterne im Rosengarten
Als Leuchtmittel haben wir uns für warmweiße LED-Birnen entschieden – erstens weil sie langlebig und energiesparend sind, zweitens weil warmweißes LED-Licht unter Experten als relativ insektenfreundlich gilt. Den Nachteil der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten haben wir dafür gern in Kauf genommen.
Foto: Ahornhain im Mai 2012
Zum Schluss meiner heutigen Berichterstattung zeig ich Euch noch mein Lieblingsfoto aus unserem diesjährigen Maigarten. Es zeigt den sich entwickelnden Waldgarten. Nicht nur, dass dort in den vergangenen Wochen eine Blütenpracht sondergleichen zu sehen war (und immer noch ist), ich musste dafür auch dieses Jahr noch gar nichts tun. Dieser Gartenteil entwickelt sich seit seiner Erstbepflanzung weitgehend unter der Regie der Natur. Und das macht sie doch phantastisch, nicht wahr?

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Iris | 14.06.2012 | 13:45 Uhr | Garteneindrücke, Gewusst wie | 10 Kommentare

Vom Brachland zum Landhausgarten IV – Bauerngarten

Nachdem mein Lieblingsgärtnergehilfe im letzten Herbst ja bereits das Wegekreuz für unseren Bauerngarten ausgehoben, eingefasst sowie mit Schotter und einer Schicht Rindenmulch verfüllt hatte, machte er sich Anfang letzten Monats daran, sein Werk in diesem zentralen Teil unseres Gartens zu vollenden: Er ebnete die Gemüsebeete, säuberte sie von Wurzelunkräutern, fasste das leicht erhöhte Kräuterrondell im Zentrum ordentlich mit Natursteinen ein und verlieh dem Bauerngarten schließlich den genau zu ihm passenden Rahmen – so einen herrlich urigen Staketenzaun, wie ich ihn erstmals im Blog von Frau Landgeflüster entdeckt hatte.
Foto: Blick in den Bauerngarten von oben
Isser nich wunderwunderschön? Solch ein Staketenzaun ist nicht nur stilecht, sondern auch praktisch, denn er braucht nie gestrichen zu werden. Unserer ist aus Robinienholz, das noch langlebiger sein soll als Kastanie. Noch besser wird er aussehen, wenn er erst seine graue Patina hat. Aber nach Aussagen von Frau Landgeflüster werden wir darauf nicht allzu lange warten müssen.
Ach so, eins hätte ich fast vergessen zu erwähnen: Für die deckende Füllschicht der Wege erbeutete mein Lieblingsgärtnergehilfe kürzlich frisch gehäckselten Gehölzschnitt aus der umliegenden Wildnis. Und diesen Belag finde ich sogar noch schöner als Rindenmulch, weil er perfekt zum Zaun passt.
Foto: Blick auf das Bauerngartenzentrum von unten
Das Kräuterrondell im Zentrum wurde dann von mir noch mal in ein Kräuterrad verwandelt, indem ich von den Ecken der Gabionensäule ausgehend mit je einer Reihe kleiner Natursteine das runde Beet viertelte. Anschließend wurde die Säule dann noch mit einer eisernen Sonnenuhr gekrönt. Somit ist der flächenmäßig größte Teil des Gartens fertig zum Bepflanzen.
Foto: Blick auf die Gabionensäule mit Sonnenuhr von unten
Ich werde allerdings in dieser Saison noch kein Gemüse anbauen, sondern zunächst Phacelia als Gründüngung aussäen, da mir jetzt in der Endphase des Hausbaus und während des bevorstehenden Umzugs im Sommer die Zeit für die Pflege von Gemüsebeeten fehlt. Dennoch bin ich schon jetzt sehr zufrieden mit dem neu entstandenen Gartenraum und freue mich immer wieder sehr über seinen Anblick.

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Iris | 03.04.2012 | 16:03 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke | 5 Kommentare
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