direkt zum Seiteninhalt springen »

Artikel mit dem Schlagwort ‘Blütensträucher’

Pflanzplanung für den Gehölzgarten

Grafik: Grundstücksentwurf 2

In unserem neuen Garten wird es hinter dem Carport und links vor der Terrasse einen pflegeleichten Gartenraum geben, der überwiegend mit Gehölzen bepflanzt wird. Daher lautet sein Arbeitstitel ‘der Gehölzgarten’ (Nr. 5 auf dem Gartenplan). Dort werden viele meiner bisherigen Wunschsträucher einziehen, für die ich in unserem Gästehandtuchgarten keinen Platz hatte. Namentlich sind das Edel-Goldregen ‘Vossii’, Zierapfel ‘Evereste’, Blutpflaume ‘Nigra’, Winterkirsche subhirtella ‘Autumnalis’, Rotdorn ‘Paul’s Scarlett’, Kupfer-Felsenbirne ‘Lamarckii’. Diese Großstrauchgruppe soll uns nicht nur zu Beginn der Gartensaison mit ihrem Blütenreichtum und zum Ausklang mit farbenprächtigem Herbstlaub erfreuen, sondern auch meinen Bauern-, Rispen- und Teller-Hortensien den nötigen Halbschatten spenden. In der Unterpflanzung dieses Teilbereichs will ich außerdem meine inzwischen recht umfangreiche Heuchera-Sammlung unterbringen. Aufgelockert werden die Heuchera-Gruppierungen dann wahrscheinlich noch mit ein paar Farnen und Schattengräsern.

Im vorderen Gehölzgarten finden meine Mahonien Platz, die ich als niedrige Hecke an den Weg entlang des Hauses pflanzen will, eine geschenkte Harlekinweide am efeuberankten Mülltonnenquartier hinterm Carport sowie zwei Zwerg-Federbuschsträucher am Weg dorthin.

Nach oben zum Bauerngarten wird das Ganze schließlich durch eine Reihe Zwerg-Obststämmchen abgegrenzt, die mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich auch mit zunehmenden Alter noch selbst abernten können. Was im Gehölzgarten zwischen der Unterpflanzung noch an nacktem Boden übrig bleibt, wird zur Unterdrückung von Wildkrautbewuchs großzügig mit Holzhäckseln abgedeckt.

Übrigens, die Lücke an der Ecke zwischen den Federbuschsträuchern und der Harlekinweide wird natürlich auch nicht leer bleiben. An dieser Stelle ist jedoch keine fixe Bepflanzung geplant, sondern dort wird voraussichtlich meine Pflanzenwiege stehen, die dann stets zur Jahreszeit passend bepflanzt wird.

Tags:, , , , , ,
Iris | 30.06.2011 | 14:07 Uhr | Gewusst wie | 6 Kommentare

Blütensträucher zur Einfriedung unseres Neubaugrundstücks

In meinem letzten Blog-Artikel hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich die Gehölze, die eine herausragende Rolle bei der Strukturierung unseres künftigen Gartens spielen werden, bereits alle ausgewählt und auch schon teilweise aus Steckhölzern oder Sämlingen vorgezogen habe. Heute möchte ich Euch zunächst etwas über die Sträucher erzählen, aus denen sich die Blütenhecke zusammensetzt, die unser Grundstück von drei Seiten einfassen und den einzelnen Gartenräumen später Wind- und Sichtschutz geben soll:

Bauernjasmin, Bluthasel, Blutjohannisbeere, Büschelrose, Edelflieder ‘Andenken an Ludwig Späth’, Edelflieder ‘Charles Joly’, Edelflieder ‘Michel Buchner’, Edelflieder ‘Mme Lemoine’, Edelflieder ‘Mrs Edward Harding’, Forsythie, Gelbholz-Hartriegel, Goldjohannisbeere, Goldliguster, Gefüllter Schneeball, Gemeiner Flieder, Gemeiner Schneeball, Kolkwitzie, Maiblumenstrauch, Pfaffenhütchen, Prachtspiere, Roter Hartriegel, Tatarische Heckenkirsche, Teufelsstrauch, Waldhasel, Weigelie ‘Brigela’, Weigelie ‘Bristol Ruby’, Weigelie ‘Red Prince’, Weigelie ‘Snowflake’, Weißbunter Hartriegel, Winterschneeball ‘Dawn’

Die meisten von diesen Sträuchern werde ich mehrfach pflanzen und sie so kombinieren, dass die Hecke von der Wuchsform, Laubfärbung, Höhenstaffelung, Blütezeit und -farbe her möglichst abwechslungsreich wird, aber dennoch zu einem harmonischen Ganzen zusammenwächst.

Nach meinen Erfahrungen am leichtesten aus Steckhölzern zu vermehren waren Bauernjasmin, Blutjohannisbeere, Deutzie, Forsythie, Hartriegel und Pfaffenhütchen. Andere, wie z.B. die Haseln kann man ganz einfach bei Nachbarn oder Bekannten mit großem Garten abstauben, weil sie sich häufig (oft durch die Hilfe vergesslicher Eichhörnchen ;o) versamen. So hab ich z.B. in unserem neuen Garten 4 schon recht stattliche Bluthaseln gefunden, die ihren Ursprung wohl im Garten meiner neuen Nachbarin haben, wo zwei große Exemplare stehen. Die Waldhaseln sind Sämlinge aus meiner Noch-Nachbarschaft.
Die Flieder sind bis auf zwei neu dazugekauft – allerdings sehr preiswert, weil noch recht klein. Aber bis wir einziehen wachsen sie ja noch :o). Die Sorte ‘Andenken an Ludwig Späth’ werde ich aus meinem jetzigen Garten mitnehmen und den gemeinen Flieder hab ich (neben einigen weiteren Gehölzen und Stauden) von meiner Mutter geschenkt bekommen, die erst kürzlich ihren Garten aufgegeben hat. Flieder gehören wie die Weigelien zu meinen absoluten Lieblings-Blütensträuchern. Ich finde, man kann gar nicht genug davon haben. Auch 10 Goldliguster habe ich neulich günstig online ‘geschossen’. Bei ihnen ist mir die Steckholzvermehrung leider nicht gelungen. Sie waren mir aber wichtig, weil sie durch ihr leuchtendes Laub die Hecke beleben.

Wichtig war mir bei meiner Gehölzauswahl – sowohl in der Blütenhecke, als auch im Unterholz des Ahornhains – auch die Aufnahme einiger heimischer Sträucher, welche Insekten und Vögeln optimalen Schutz und Nahrung bieten. Verzichten musste ich dabei leider auf schwarzen Holunder, obwohl ich den sehr schön finde. Jedoch reagiere ich auf seine Blüten allergisch.
Um meinen Blütensträuchern genügend Platz zu lassen, ihre individuelle Wuchsform zu entfalten und sich gegenseitig nicht allzu sehr zu bedrängen, habe ich mich für einen Pflanzabstand von 1,50 m entschieden.

Tags:, , , , , ,
Iris | 28.04.2011 | 14:39 Uhr | Gewusst wie | 6 Kommentare

Blütensträucher für mehr Leben im Garten

Bereits vor einigen Monaten veröffentlichte ich hier im Lebensglück Garten Blog eine Liste einheimischer Stauden, die von Dipl.-Biol. Markus Holt empfohlen wurde. Jener schrieb mir gestern eine Email, in der er mir seine Freude darüber mitteilte, dass ich seinem Wunsch nach Kopie und Weitergabe seiner Staudenliste nachgekommen bin.
Außerdem sandte er mir eine Liste einheimischer Sträucher, die er als ideale Nahrungsgrundlage für einheimische Tiere empfiehlt, und erlaubte mir, auch diese hier zu veröffentlichen. Dieses freundliche Angebot nehme ich natürlich ebenfalls gerne an. Hier ist sie also: Liste einheimischer Sträucher (PDF-Datei).

Allerdings muss ich gestehen, dass ich selbst keinen der empfohlenen Sträucher im Garten habe. Jedoch wachsen etliche von ihnen wild hier in unserer Umgebung.
Zwar gibt es in unserem Garten eine Blütenhecke und auch ein paar blühende Solitärgehölze (neben den immergrünen Azaleen und Rhododendren), doch dabei handelt es sich um andere Ziersträucher als die von Dipl.-Biol. Markus Holt bevorzugten, namentlich: Blutjohannisbeere, Flieder, Forsythien (die zu meinen Lieblingsgehölzen zählen, obwohl sie keinerlei Nährwert für heimische Tiere haben), Ginster, Hortensien, Mahonien, Pfeifenstrauch, Goldliguster, Schmetterlingsflieder, Stern-Magnolie, Weigelien, Zaubernuss. Die meisten von ihnen dienen, zumindest während ihrer Blütezeit, dennoch zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle.

Tags:, , , ,
Iris | 23.08.2009 | 14:32 Uhr | Gewusst wie | 4 Kommentare