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Artikel mit dem Schlagwort ‘Gartengestaltung’

Mein Septembergarten 2009

Der Herbst naht mit Riesenschritten. Und bevor nun bald die meisten Gartenpflanzen anfangen zu welken und ihr Laub zu verlieren, hab ich letzte Woche noch mal ein paar Gartenaufnahmen gemacht. Wenn man von der Terrasse aus, durch den Rosenbogen, in Richtung linke untere Gartengrenze guckt, sieht das momentan so aus:

Foto: Terrassenaussicht durch den Rosenbogen auf das linke Gartenbeet

Und wenn man sich, am großen Staudenbeet vor der Terrasse vorbei, zur Bank an der rechten Gartengrenze bewegt, hat man dieses Bild vor Augen:

Foto: Blick auf Gartenbank und Rosenschirm mit blühendem Staudenbeet und Wettermädchen im Vordergrund

Einige der blühenden Rosen, die man da auf der linken Seite sieht, hab ich dann noch mal von der Bank aus, zurück in Richtung Rosenbogen, aus der Nähe fotografiert:

Foto: Blick auf das große Staudenbeet mit Rosenblüten im Vordergrund

Die gelbe Beetrose ‘Amber Queen’ ist meine persönliche Lieblingsrose und hat derzeit ihre dritte diesjährige Blütezeit. Zu ihrer Linken steht seit diesem Sommer die orange-farbene Edelrose ‘Cherry Brandy’, die auch schon einen sehr positiven ersten Eindruck auf mich gemacht hat.

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Iris | 14.09.2009 | 10:12 Uhr | Garteneindrücke | 14 Kommentare

Mein Lieblingsbeet im August 2009

Foto: Blick ins Staudenbeet (frontal)

Ich kann mich gar nicht genug sattsehen, an der Blütenfülle im großen Staudenbeet vor unserer Terrasse. Wie es sich derzeit präsentiert, kommt es meiner Wunschvorstellung von einem blühenden Sommergarten schon sehr nahe.

Foto: Blick ins Staudenbeet (von oben)

Obwohl ich es genieße, den Farbrausch dieses Blütenfeuerwerks aufzusaugen, finde ich immer noch das eine oder andere verbesserungswürdig daran – getreu einem Motto von Karl Foerster: “Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, verdient ihn nicht.”

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Iris | 25.08.2009 | 08:45 Uhr | Garteneindrücke | 15 Kommentare

Blütensträucher für mehr Leben im Garten

Bereits vor einigen Monaten veröffentlichte ich hier im Lebensglück Garten Blog eine Liste einheimischer Stauden, die von Dipl.-Biol. Markus Holt empfohlen wurde. Jener schrieb mir gestern eine Email, in der er mir seine Freude darüber mitteilte, dass ich seinem Wunsch nach Kopie und Weitergabe seiner Staudenliste nachgekommen bin.
Außerdem sandte er mir eine Liste einheimischer Sträucher, die er als ideale Nahrungsgrundlage für einheimische Tiere empfiehlt, und erlaubte mir, auch diese hier zu veröffentlichen. Dieses freundliche Angebot nehme ich natürlich ebenfalls gerne an. Hier ist sie also: Liste einheimischer Sträucher (PDF-Datei).

Allerdings muss ich gestehen, dass ich selbst keinen der empfohlenen Sträucher im Garten habe. Jedoch wachsen etliche von ihnen wild hier in unserer Umgebung.
Zwar gibt es in unserem Garten eine Blütenhecke und auch ein paar blühende Solitärgehölze (neben den immergrünen Azaleen und Rhododendren), doch dabei handelt es sich um andere Ziersträucher als die von Dipl.-Biol. Markus Holt bevorzugten, namentlich: Blutjohannisbeere, Flieder, Forsythien (die zu meinen Lieblingsgehölzen zählen, obwohl sie keinerlei Nährwert für heimische Tiere haben), Ginster, Hortensien, Mahonien, Pfeifenstrauch, Goldliguster, Schmetterlingsflieder, Stern-Magnolie, Weigelien, Zaubernuss. Die meisten von ihnen dienen, zumindest während ihrer Blütezeit, dennoch zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle.

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Iris | 23.08.2009 | 14:32 Uhr | Gewusst wie | 4 Kommentare

Bauerngartenimpressionen aus dem Freilichtmuseum

Foto: Mit Buchshecken eingefasste Beete im Bauerngarten

Während unseres Ausflugs ins Freilichtmuseum Detmold am vergangenen Wochenende, hatten mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich u.a. die Gelegenheit, einige traditionell angelegte Bauerngärten zu besichtigen.

Foto: Bunte Bauerngartenbeete vor Fachwerkhäusern

Und von dem Garten, der mir dort am besten gefallen hat, will ich Euch auch hier noch ein paar meiner mitgebrachten Fotos zeigen.

Foto: Üppig blühende bunte Bauerngartenbeete

Immer, wenn ich so etwas sehe, muss ich an eine Weisheit denken, die angeblich von einem der berühmtesten Blumenmaler stammen soll.

Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen, zusammenstehen, kann niemals ein Bild der Disharmonie entstehen.
Vincent van Gogh (1853 – 1890)

Und dann finde ich, er hat irgendwie recht – allen Farblehren zum Trotz ;o).

Foto: Fachwerkhaus mit angrenzendem Weidenzaun

Was uns aus gärtnerischer Sicht auch sehr gefallen hat, waren die Einfriedungen der Gärten und Höfe, die ebenfalls auf althergebrachte Weise angefertigt wurden, wie bspw. diese geflochtenen Weidenzäune.

Und wer jetzt wissen will, was es sonst noch zu sehen gab im Freilichtmuseum Detmold, der kann ja mal in meinem anderen Blog nachschauen ;o).

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Iris | 06.08.2009 | 09:50 Uhr | Öffentliche Gärten | 6 Kommentare

Kein Rasen in kleinen Gärten!

Zunächst mal möchte ich hier ein paar Gründe nennen, die mich dazu bewogen haben, den Rasen aus unserem kleinen Reihenhausgarten zu entfernen:

  • Damit ein Zierrasen wirklich eine Zierde ist, muss er während der Vegetationperiode von März bis November mindestens einmal wöchentlich gemäht werden (und die Entsorgung des anfallenden Rasenschnitts kann gerade auf kleinen Grundstücken schnell zum Problem werden).
  • Zeitgleich müssen die Kanten am Zaun und an den Beet- bzw. Terrassenrändern geschnitten werden.
  • Ein- bis zweimal jährlich muss der Rasen außerdem vertikutiert werden.
  • Dreimal im Jahr muss er gedüngt werden und zwar – sofern man kein Düngemittelexperte ist, der den (hohen) Nährstoffbedarf von Rasen genau kennt und Dünger selbst herstellen kann – mit im Handel erhältlichen Rasendüngern.
  • In sommerlichen Trockenperioden muss man ihn regelmäßig und reichlich beregnen, was nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld kostet.
  • Ständig muss man mühsam das Unkraut zwischen des Rasengräsern jäten, das nicht nur durch Flugpollen, sondern auch durch kriechende Wurzelausläufer aus den Nachbargärten unvermeidlich einwandert.
  • In den Herbst- und Wintermonaten muss die Rasenfläche immer wieder von Laub befreit werden, damit die Gräser darunter nicht vergammeln.

Zusammengefasst lässt sich also feststellen: Rasen ist nicht pflegeleicht! Im Gegenteil, er gehört nach meinen Erfahrungen zu den pflegeintensivsten Gartenanlagen überhaupt. Und dieser ganze Aufwand für ein paar kümmerliche Quadratmeter eintöniges Rasengrün (mehr ist in einem kleinen Garten ja nicht drin), das keinerlei Nahrung für Hummeln, Bienen oder Schmetterlinge bietet und auf dem man nicht mal Ball spielen kann, weil es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser in den Blumenrabatten der Nachbarn landet? Meine Antwort auf diese mir selbst gestellte Frage lautete: Nein, soviel Zeit, Geld und Mühe ist mir eine unnütze Rasenfläche nicht wert. Und es ist mir mittlerweile unverständlich, was die Besitzer kleiner Gärten in Deutschland mehrheitlich dazu motiviert, sich weiterhin einen Rasen zu halten.

Alternativen zur 0815-Rasenanlage?

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Iris | 20.07.2009 | 19:04 Uhr | Gewusst wie | 10 Kommentare
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