Artikel mit dem Schlagwort ‘Gartenszene’
Der erste Schnee dieses Winters
Nun hat es auch hier in Lippe endlich geschneit. Darauf hatte ich in den letzten Wochen schon ungeduldig gewartet, denn ich war gespannt, wie sich unser Garten, nach unserer diesjährigen Umgestaltungsaktion, im Winterkleid macht. Als ich heute Mittag dick eingemummelt, mit der Digicam bewaffnet aus der Terrassentür trat und in Richtung rechte untere Gartengrenze schaute, bot sich mir dieser Anblick:

So sah es auf der linken Seite aus:

Und so von der gegenüberliegenden Seite in Richtung Terrasse:

Na, was sagt Ihr? Also ich finde, unser rasenloser Garten sieht sogar im verschneiten Zustand interessanter aus als vorher.
Btw: Gut, dass ich meine Adventsdeko auf der Terrasse vorgestern schon fotografiert hatte, um sie hier vorzuzeigen. Seit heute ist sie nämlich teilweise unsichtbar; fügt sich aber dafür nahtlos in die verschneite Gartenlandschaft ein ;o).

Iris | 18.12.2009 | 16:10 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke | 5 Kommentare
Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?
Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.
Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.
Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.
Schlagworte: Flächenkompostierung, Gartenboden, Gartengestaltung, Gartenszene, Herbst, Laub, ohne Rasen, Vorgarten, WinterschutzIris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare
Abschied von der Blütenpracht
So sah es vorgestern noch in unserem Garten aus. Doch schon gestern war das Feuer der Salvien erloschen, und nach der letzten Frostnacht machen nun auch die Tagetes schlapp. Normalerweise halten gerade diese einjährigen Sommerblüher länger durch; doch die außergewöhnlich frühen Minusgrade haben ihrer leuchtenden Blütenpracht ein jähes Ende gemacht. Nachher werd ich ihre welken Reste abräumen und sie, wie zuvor bereits den herbstlichen Stauden- und Strauchschnitt, im Komposter recyceln. Danach werden dann wieder verschiedene Schattierungen von Grün und Braun sowie die Blatt- und Gehölzformen das Gartenbild bestimmen. Meine Fuchsien aus dem Vorgarten hab ich schon gestern in den Keller verfrachtet; der Oleander hält es nah am Haus noch ein wenig länger draußen aus, wenn die Nachttemperaturen nicht noch tiefer sinken. Hach ja *seufz*, etwas traurig bin ich schon, dass die leuchtend bunten Blumen sich dieses Jahr schon so früh verabschiedet haben.
Schlagworte: Frost, Gartenszene, Herbst, kleiner Garten, ReihenhausgartenIris | 15.10.2009 | 10:48 Uhr | Garteneindrücke | 9 Kommentare
Mein Septembergarten 2009
Der Herbst naht mit Riesenschritten. Und bevor nun bald die meisten Gartenpflanzen anfangen zu welken und ihr Laub zu verlieren, hab ich letzte Woche noch mal ein paar Gartenaufnahmen gemacht. Wenn man von der Terrasse aus, durch den Rosenbogen, in Richtung linke untere Gartengrenze guckt, sieht das momentan so aus:

Und wenn man sich, am großen Staudenbeet vor der Terrasse vorbei, zur Bank an der rechten Gartengrenze bewegt, hat man dieses Bild vor Augen:

Einige der blühenden Rosen, die man da auf der linken Seite sieht, hab ich dann noch mal von der Bank aus, zurück in Richtung Rosenbogen, aus der Nähe fotografiert:

Die gelbe Beetrose ‘Amber Queen’ ist meine persönliche Lieblingsrose und hat derzeit ihre dritte diesjährige Blütezeit. Zu ihrer Linken steht seit diesem Sommer die orange-farbene Edelrose ‘Cherry Brandy’, die auch schon einen sehr positiven ersten Eindruck auf mich gemacht hat.
Schlagworte: Gartengestaltung, Gartenszene, Herbst, kleiner Garten, ohne Rasen, Reihenhausgarten, RindenmulchwegeIris | 14.09.2009 | 10:12 Uhr | Garteneindrücke | 14 Kommentare
Zweijährige für die nächste Gartensaison
Wenn man wie ich einen sehr kleinen Garten hat, aber trotzdem das ganze Jahr über Beete mit geschlossener Pflanzendecke, obendrein noch möglichst üppig blühend haben möchte, ist vor allem eines unerlässlich: Vorausschauendes Gärtnern.

Aus diesem Grund kümmere ich mich seit einigen Wochen um die Anzucht von zweijährigen Frühjahrs- und Frühsommerblühern fürs nächste Jahr. Im Juni hatte ich in meiner Anzuchtecke auf der Terrasse Hornveilchen, Fingerhüte und Vergissmeinnicht ausgesät. Anfang der Woche begann ich dann, die angezogenen Pflänzchen einzeln einzutopfen, damit sie vor dem Einpflanzen im Herbst noch möglichst viele Wurzeln bilden können und gut über den Winter kommen. Heute bin ich damit fertig geworden (16 Vergissmeinnicht, 12 Fingerhüte in zwei Farben und 40 Hornveilchen in 4 Farben). Wenn ich dann demnächst die einjährigen Sommerblumen aus den Beeten nehme, setze ich schon mal ein paar von den Zweijährigen an ihre Stelle. Einige von den Hornveilchen überwintern später in den Pflanzkübeln und die übrigen Pflanzen im Anzuchtgewächshaus auf der Terrasse. Die verteile ich dann im nächsten Frühjahr überall da, wo ich meine, dass noch ein Farbtupfer fehlt.
Lohnt sich der Aufwand? Meines Erachtens auf jeden Fall, denn die Zweijährigen überbrücken genau die ansonsten etwas blütenärmere Zeit zwischen dem Verwelken der Frühlingszwiebelblüher und dem Aufblühen der Rosen und Frühsommerstauden. Wenn sie dann verblüht sind, werden sie rausgenommen, und Einjährige (die bis dahin vorgezogen sind) nehmen wieder ihren Platz ein.
Schlagworte: Anzucht, Fingerhut, Gartenplanung, Gartenszene, Gärtnern, Hornveilchen, Vergissmeinnicht, ZweijährigeIris | 09.09.2009 | 13:20 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare