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Artikel mit dem Schlagwort ‘Herbst’

Endspurt für den Radewiger Bauernmarkt

Zum Bloggen oder für ausgiebige Surftouren hatte ich in den letzten Tagen kaum Zeit. Auch im Garten komme ich momentan zu nichts. Und auf unserer Terrasse sieht’s gegenwärtig aus wie in einem Blumenladen.

Stauden und herbstliche Pflanzkörbe auf der Terrasse

Der Grund für all das? Am kommenden Sonntag findet in Herford der Radewiger Bauern- und Kreativmarkt statt, an dem ich mich heuer erstmals mit einem eigenen Marktstand beteilige. Zu diesem Zweck hatte ich während der Sommermonate bereits ca. 200 Stauden herangezogen, sowie einige Vogelfutterhäuser und Meisenknödelhalter aus Holz angefertigt. Des weiteren möchte ich dort herbstlich bepflanzte Körbe und Türkränze anbieten, die ich der Frische wegen natürlich erst in den letzten Tagen herstellen konnte. Erstere sind heute fertig geworden, Letztere sind noch in Arbeit.

Mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich sind schon sehr gespannt auf den Radewiger Bauernmarkt. Auch wenn ich Euren Gartenblogs derzeit nicht so viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann wie sonst, wär’s trotzdem nett, wenn Ihr uns am Sonntag die Daumen drücken würdet für schönes Marktwetter. Noch toller wäre natürlich, wenn Ihr es persönlich mitbringt ;o). Und nächste Woche berichte ich dann hier, wie’s gelaufen ist.

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Iris | 30.09.2010 | 22:10 Uhr | Verschiedenes | 4 Kommentare

Septemberstimmung 2010

Es aufzuschreiben fällt mir schwer: Herbst ist’s.

Und ich fühle mich derzeit um einen großen Teil der Gartensaison geprellt, denn bis jetzt war dieses Gartenjahr ein Jahr der Extreme: Erst lange zu kalt und zu nass, anschließend unerträglich heiß und trocken, dann wieder wochenlang zu nass und zu kalt, um den Aufenthalt im Garten mal einfach nur genießen zu können.

Zwar stehen in unserem Garten noch etliche Stauden und Einjährige in voller Blüte, doch bei näherem Hinsehen sieht man vielen Pflanzen die Strapazen des vergangenen Sommers an. Es kommt mir vor, als wären sie schon mindestens in Oktoberverfassung.

So richtig begeistern kann mich im Garten momentan nur das Lampenputzergras Hameln – meines Erachtens eines der schönsten Ziergräser überhaupt.

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Iris | 10.09.2010 | 20:13 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Der Garten in der unblumigen Jahreszeit

Foto: Unser Novembergarten mit Blick in Richtung Gartenbank

Die Zeit üppig blühender Beete ist lange vorbei. Und ich hab eine Weile gebraucht, mich innerlich mit dem abrupten Ende der bunten Pracht abzufinden und mich wieder an den Anblick eines weitgehend auf seine Grundstrukturen reduzierten Gartens zu gewöhnen.

Die größtenteils eingezogenen Prachtstauden geben nun den Blick frei auf die im Sommer eher unauffälligen Gehölze im Hintergrund und die immergrünen Pflanzen in Bodennähe. Unsere Aufmerksamkeit ist wieder stärker auf die Vielfalt der Laubformen und -farben sowie den Wuchscharakter der noch sichtbaren Pflanzen gerichtet. Daher wird nun die Bedeutung strukturgebender Zierpflanzen für ein ganzjährig interessantes Erscheinungsbild auch des kleinsten Gartens besonders augenfällig.

Foto: Traubenheide »Curly Red« mit Lavendelheide im Vordergrund

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Iris | 24.11.2009 | 10:22 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Blüten im Novembergarten

“Es wird durchgeblüht!” So lautete eine Devise des berühmten Staudenzüchters und Gartenphilosophen Karl Foerster. Wie Frau Landgeflüster versuche auch ich diesen Anspruch zu verwirklichen und das ganze Jahr über etwas Blühendes im Garten zu haben. Zwar hatte die üppige Blütenpracht des Sommerflors hier in diesem Jahr ein frühes Ende, doch ein paar Blumen sind auch jetzt im November noch in meinem Garten zu finden. Anders als im Sommer fallen sie allerdings nicht mehr massenhaft schon von Weitem ins Auge, sondern man muss bei den meisten schon genauer hingucken, um sie zu entdecken. So sieht man z.B. bei uns noch an vielen Stellen zarte Blüten und Knospen der Glockenblume Blauranke aus dem Herbstlaub hervorlugen.

Foto: Knospen der Glockenblume Blauranke im Herbstlaub

Auch an manchen Rosenbüschen findet man noch vereinzelte Blüten. Doch die Chrysanthemen stehlen ihnen schon seit Längerem die Show. Fast verblüht hingegen ist die letzte Herbstaster. Meine Fuchsien aus dem Vorgarten hatte ich vor den ersten Nachtfrösten im Oktober schon mal für zwei Wochen in den Keller verfrachtet. Doch da die Temperaturen danach noch mal deutlich wieder anstiegen, holte ich sie wieder rauf, damit sie nicht ganz so lange im unkomfortablen Winterquartier durchhalten müssen. Jetzt stehen sie auf der Terrasse, zusammen mit der Strauchmargerite, die auch noch mal reichlich Blüten angesetzt hat. Außer denen, die hier abgebildet sind, blühen derzeit bei uns noch ein paar Alpen- und Duftveilchen, Primeln, Lampenputzergras und Heide.

Fotocollage: Letzte Blüten im November

Ein Spätblüher ist allerdings auch beim flüchtigen Blick in unseren Garten kaum zu übersehen: Das Pampasgras. Winterlich verschnürt, mit einer wärmenden Laubschicht zu Füßen thront es über allem.

Foto: Pampasgras im Gegenlicht

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Iris | 22.11.2009 | 10:26 Uhr | Garteneindrücke, Pflanzenportraits | 4 Kommentare

Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?

Foto: Vorgartenbeet mit Mulchdecke aus Blutbuchenlaub

Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.

Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.

Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.

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Iris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare
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