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Artikel mit dem Schlagwort ‘Herbst’

Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?

Foto: Vorgartenbeet mit Mulchdecke aus Blutbuchenlaub

Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.

Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.

Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.

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Iris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Abschied von der Blütenpracht

Foto: Blick aufs Hortensien- und Rhododendronbeet mit Tagetes und Salvien

So sah es vorgestern noch in unserem Garten aus. Doch schon gestern war das Feuer der Salvien erloschen, und nach der letzten Frostnacht machen nun auch die Tagetes schlapp. Normalerweise halten gerade diese einjährigen Sommerblüher länger durch; doch die außergewöhnlich frühen Minusgrade haben ihrer leuchtenden Blütenpracht ein jähes Ende gemacht. Nachher werd ich ihre welken Reste abräumen und sie, wie zuvor bereits den herbstlichen Stauden- und Strauchschnitt, im Komposter recyceln. Danach werden dann wieder verschiedene Schattierungen von Grün und Braun sowie die Blatt- und Gehölzformen das Gartenbild bestimmen. Meine Fuchsien aus dem Vorgarten hab ich schon gestern in den Keller verfrachtet; der Oleander hält es nah am Haus noch ein wenig länger draußen aus, wenn die Nachttemperaturen nicht noch tiefer sinken. Hach ja *seufz*, etwas traurig bin ich schon, dass die leuchtend bunten Blumen sich dieses Jahr schon so früh verabschiedet haben.

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Iris | 15.10.2009 | 10:48 Uhr | Garteneindrücke | 9 Kommentare

Mein Septembergarten 2009

Der Herbst naht mit Riesenschritten. Und bevor nun bald die meisten Gartenpflanzen anfangen zu welken und ihr Laub zu verlieren, hab ich letzte Woche noch mal ein paar Gartenaufnahmen gemacht. Wenn man von der Terrasse aus, durch den Rosenbogen, in Richtung linke untere Gartengrenze guckt, sieht das momentan so aus:

Foto: Terrassenaussicht durch den Rosenbogen auf das linke Gartenbeet

Und wenn man sich, am großen Staudenbeet vor der Terrasse vorbei, zur Bank an der rechten Gartengrenze bewegt, hat man dieses Bild vor Augen:

Foto: Blick auf Gartenbank und Rosenschirm mit blühendem Staudenbeet und Wettermädchen im Vordergrund

Einige der blühenden Rosen, die man da auf der linken Seite sieht, hab ich dann noch mal von der Bank aus, zurück in Richtung Rosenbogen, aus der Nähe fotografiert:

Foto: Blick auf das große Staudenbeet mit Rosenblüten im Vordergrund

Die gelbe Beetrose ‘Amber Queen’ ist meine persönliche Lieblingsrose und hat derzeit ihre dritte diesjährige Blütezeit. Zu ihrer Linken steht seit diesem Sommer die orange-farbene Edelrose ‘Cherry Brandy’, die auch schon einen sehr positiven ersten Eindruck auf mich gemacht hat.

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Iris | 14.09.2009 | 10:12 Uhr | Garteneindrücke | 14 Kommentare
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