Artikel mit dem Schlagwort ‘Hummel’
Ein rauschendes Fest mit kugelrunden Schönheiten
In den letzten Tagen bin ich nicht sehr oft zum Fotografieren gekommen, obwohl es an schönen Motiven derzeit nun wirklich nicht mangelt. Denn das alljährliche Freudenfest des Lebens befindet sich auf seinem Höhepunkt. Die Natur hat wieder ihr spektakuläres Frühlingsfeuerwerk gezündet. Täglich gibt es im Garten frisch gesprießtes Grün und neue Blüten zu entdecken. Und in ihrem Gefolge treffen auch immer mehr krabbelnde, schwebende und summende Gartengäste ein.
Indessen ist der Festschmaus für alle angerichtet: Direkt nach dem Ausbringen des letzten Mulchkomposts, kam wie bestellt der Regen und tränkte den Boden ausgiebig. Das wurde auch Zeit, denn sein Durst war groß. Nun kann man ihn genüsslich schmatzen hören. Mahlzeit, wohl bekomm’s!
Ein paar Bilder hab ich aber zwischenzeitlich doch gemacht. Und zwei davon möchte ich hier heute zeigen. Auf dem ersten ist meine momentane Lieblingsblume im Vorgarten zu sehen – eine karminrote Kugelprimel. Diese Farbe ist doch der Wahnsinn, oder?

Zum zweiten Bild inspirierte mich ein Blog-Stammgast, der hier kürzlich kommentierte, erst der Insektenbesuch würde eine Blüte so richtig zum Leben erwecken. Voilà, lieber Rolf, belebte Vergissmeinnicht für Dich ;o).

Iris | 04.05.2010 | 09:22 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 8 Kommentare
Der April ist ein verspieltes Kind

Voller Energie und unbeschwerter Lebensfreude kleckst er mir – als ob’s ein Kinderspiel wär – Tausende kunterbunter Blumen in den Garten. Und mit seinen putzigen kleinen Freunden, die wie aus dem Nichts in Scharen herbeiströmen, tanzt er dann fröhliche Lieder summend um sie herum.
Schlagworte: Biene, Blüten, Frühling, Hummel, MakroIris | 11.04.2010 | 12:58 Uhr | Garteneindrücke | 3 Kommentare
Königinnen in Not

Kurz nach Beginn der Krokusblüte fanden sich auch die lange vermissten Hummeln wieder in unserem Garten ein. Doch etlichen der Hummelköniginnen geht es sichtlich schlecht. Der außergewöhnlich hartnäckige Winter hat ihnen offenbar schwer zu schaffen gemacht. Viele von ihnen wurden nicht nur durch den langen Nahrungsmangel sehr geschwächt, sondern obendrein durch starken Milbenbefall.

Gestern Abend sah ich eine dunkle Erdhummel völlig entkräftet über unsere Terrasse kriechen. Glücklicherweise hatte ich erst vor kurzem auf der Website des NABU gelesen, wie man derart geschwächten Tieren zumindest ein bisschen helfen kann – nämlich indem man ihnen etwas Zuckerlösung auf einem Teelöffel anbietet. Wie man hier sehen kann, hat ‘meine’ matte Königin den Energietrank dankbar angenommen. Sie tat sich etwa zehn Minuten daran gütlich und nahm ungefähr ein Viertel der Flüssigkeit auf. Und weil es schon kurz vorm Dunkelwerden war, ließ ich sie in eine von meinen Topfprimeln krabbeln und stellte diese dann ins Anzuchtgewächshaus, wo sie etwas geschützter übernachten konnte.
Heute Morgen nach dem Aufwachen schaute ich gleich nach, ob sie noch da war. Ich fand sie so, wie ich sie gestern zurückgelassen hatte, ließ sie auf ein Blatt Papier krabbeln und gab ihr im Haus (wo sie sich nebenbei auch noch etwas aufwärmen konnte) noch mal etwas Zuckerlösung. Anschließend setzte ich sie draußen auf einen der großen Natursteine in einem Blumenbeet, das schon von der Morgensonne beschienen wurde. Danach machte sie schon einen viel vitaleren Eindruck, bewegte sich schneller und benutzte auch schon mal ihre Flügel. Jetzt ist sie fort. Ich hoffe, sie hält weiter durch und gründet ein großes Volk.
Schlagworte: Hummel, Makro, NützlingsförderungIris | 30.03.2010 | 09:55 Uhr | Tiere im Garten | 6 Kommentare
Mein summender Garten

Von all den kleinen Mitbewohnern in unserem Garten mag ich die Hummeln besonders gern. Es macht mir einfach immer gute Laune, diese drolligen Fellpuschel bei ihrem hektischen Gewusel zu beobachten. Und nachdem man das einige Male gemacht hat, versteht man auch, wieso es im Volksmund heißt, ein zur Hibbeligkeit Neigender habe ‘Hummeln im Hintern’ ;o).
Gut, ihre Verwandten, die Honigbienen kann man auch nicht gerade als träge bezeichnen; doch sie scheinen mir immer irgendwie konzentrierter bei der Arbeit zu sein. Und sie lassen sich durch fast nichts davon abbringen – auch nicht von einer aufdringlichen Fotografin ;o). Diesen dienstbeflissenden Nektar- und Pollensammlern bringe ich ebenfalls viel Sympathie entgegen. Ich finde sie sogar, im Vergleich zu den Hummeln, ein klein wenig hübscher und eleganter. Jene machen den Mangel an Grazie aber durch ihre besondere Possierlichkeit wieder wett.

Doch die emsigen Blütenbesucher haben ein gemeinsames Problem – sie finden in der Natur immer weniger Nahrungsquellen. Claudia wies neulich in ihrem wilden Gartenblog ebenfalls darauf hin und fragte ihre Leser nach den bienen- und insektenfreundlichsten Blühpflanzen in ihren Gärten. Neugierig geworden recherchierte ich daraufhin im Netz, welche meiner Gartenpflanzen für Bienen und Hummeln besonders ergiebig sind und welche Einjährigen ich evtl. in den nächsten Jahren noch in den Sommerflor aufnehmen könnte, um unseren Garten auch künftig zu einer wertvollen Bienenweide zu machen. Und die informativsten Online-Quellen zum Thema Bienen- und Hummelschutz, die ich gefunden habe, möchte ich nun hier an andere interessierte Hobbygärtner weitergeben:
- NABU.de zum Thema sommerliches Hummelsterben
inkl. einer sehr umfangreichen Pflanzenartenliste mit Bienenpflanzen (PDF-Datei). - Faszination Wildbienen
eine wunderschöne Website, die u.a. ausführlich über die Möglichkeiten zur Verbesserung des Nahrungsangebots von Wildbienen informiert. - wildbienen.de
eine ebenfalls sehr ambitioniert geführte Netzressource zum Thema Bienen- und Hummelschutz, die u.a. anschauliche Informationen über Nisthilfen beinhaltet. - bombus.de – die Hummelseite
dieses umfangreiche Webprojekt über einheimische Hummelarten und ihre Ansiedelung wird offensichtlich von einem echten Hummel-Liebhaber betrieben. - Die Honigmacher
fundierte Informationen über Honigbienen und Imkerei, u.a. zu Bienenfutterpflanzen.
Iris | 24.09.2009 | 09:50 Uhr | Surftipps, Tiere im Garten | 2 Kommentare
Leben im Juligarten

Im Juli war viel los in unserem Garten – mehr wahrnehmbares Leben als je zuvor. Diese Fotocollage zeigt natürlich nicht die Vertreter aller Arten, die derzeit vor unserer Terrassentür zu finden sind, sondern nur diejenigen von ihnen, die unbedingt ins Blog wollten ;o). Auffällig häufig vertretene Insekten in unserem Juligarten 2009 waren Schwebfliegen, Bienen, Hummeln, Marienkäfer und Distelfalter.
Wie die Tiere heißen, die hier zu sehen sind, dürft Ihr ausnahmsweise raten. Ihr könnt es natürlich auch im Web recherchieren – z.B. da, wo ich selbst es auch desöfteren tue:
- Natur-Lexikon.com
- Insektenbox.de
- Insektengalerie.de
- Portal für Schmetterlinge und Raupen
- Nafoku.de – Pflanzen und Tiere rund um Freiburg
- Nützlinge im Garten und auf dem Balkon
Iris | 31.07.2009 | 21:31 Uhr | Surftipps, Tiere im Garten | 10 Kommentare