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Artikel mit dem Schlagwort ‘ohne Rasen’

Mein Junigarten 2010

Foto: Terrassenblick in Richtung rechte Gartengrenze

Bevor es heute morgen wieder so richtig hochsommerlich heiß wurde, hab ich mir meine Digicam geschnappt, um vor Monatsende noch schnell ein paar Eindrücke von unserem diesjährigen Junigarten einzufangen.

Foto: Gartenbank mit blühenden Rosen und Brennender Liebe im Vordergrund

Noch vor wenigen Monaten konnte ich mir kaum vorstellen, dass mein Bankplatz zwischen den Rosen je wieder so üppig aussehen könnte. Über diese Wunderkraft des Sommers staune ich immer noch jedes Jahr aufs Neue. Meine Rosen waren nach dem Winter übrigens fast alle bis zum Boden zurückgefroren. Bis auf eine Kletterrose (die allerdings auch längst gegen ein neues Exemplar ausgetauscht ist) haben jedoch alle überlebt und kräftig wieder ausgetrieben.

Foto: Frontansicht vom großen Staudenbeet

Zwar hat das große Staudenbeet seinen Höhepunkt noch nicht erreicht, doch schon jetzt geben die Pflanzen kaum mehr einen Blick auf den Boden frei, und einige ziehen auch bereits mit farbenprächtigen Blüten alle Blicke auf sich.

Blühender dreieckiger Glücksklee neben orangegelben Tagetes und Ringelblumenlaub

Auf meinem Weg zurück unter das schattenspendende Terrassendach fiel mein Blick auf das kleine Terrassenbeet mit dem Oleanderkübel, und ich dachte: “Was für eine außergewöhnlich schöne Farbkombination; die muss ich unbedingt auch noch im Bild festhalten.” Letzten Herbst konnte ich ein paar Knollen dieses dreieckigen Glücksklees (Oxalis triangularis) mit den dunkelvioletten Blättern von einer netten Nachbarin abstauben. Da der Klee nicht winterhart ist, setzte ich die Knollen in den Oleanderkübel. So kann ich beide zusammen im Haus überwintern und muss den Oleander nicht jedes Jahr neu unterpflanzen. Den Kübel platziere ich jedes Frühjahr in einem kleinen Beet links vor der Terrasse, wo während der Spätherbst- und Wintermonate immer unser Thermokomposter steht. Um den Kübel herum pflanze ich dann noch ein paar Einjährige. Dieses Jahr hab ich mich für Tagetes patula und Ringelblumen entschieden (die hier auf dem Foto das hellgrüne Laub beisteuern) und finde dieses Arrangement momentan sehr reizvoll.

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Iris | 29.06.2010 | 22:48 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare

Mein Maigarten

Foto 1: Reihenhausgarten im Mai

Gestern war es seit Wochen zum ersten Mal nicht nur sonnig und trocken von oben, sondern auch mild genug, um sich längere Zeit draußen aufzuhalten, ohne sich mit Gartenarbeit warm halten zu müssen. Diese Gelegenheit nutzte ich, um mit der Digicam ein paar Eindrücke aus unserem Maigarten einzufangen.

Foto 2: Reihenhausgarten im Mai

Der Mai ist der grüne Monat. Nichtsdestotrotz blühen bei uns jetzt auch schon etliche Stauden und Sträucher. Besonders ins Auge fallen derzeit u.a. die Polsterstauden, die ich als Randbepflanzung meiner Blumenbeete einsetze. Dank der kühlen Witterung der letzten Wochen dauert die Blüte der frühblühenden Arten (Gänsekresse, Blaukissen, Moossteinbrech und Polsterphlox) dieses Jahr besonders lange an.

Foto 3: Reihenhausgarten im Mai

Letztes Frühjahr hab ich auf einem schmalen Randstreifen zwischen unserem Gartenzaun und der Bordsteinkante des Zufahrtsweges einen kleinen Wall aus Bruchsteinen gebaut und diesen ebenfalls mit verschiedenen Polsterstauden bepflanzt. Zwischenzeitlich haben sie sich dort prächtig entwickelt und bilden nun einen schönen pflegeleichten Gartenabschluss.

Foto: Polsterstauden auf Bruchsteinwall vor Gartenzaun

Besonders schön finde ich an der Stelle derzeit das sonnengelbe Steinkraut, das so malerisch in den Weg fällt. Allerdings hab ich diese Polsterstaude nur dort gepflanzt. Für die Randbepflanzung meiner Gartenbeete schien es mir ungeeignet, weil seine Blütentriebe zu weit in die schmalen Rindenmulchwege hineinragen würden.

Foto: Polsterstauden auf Bruchsteinwall vor Gartenzaun

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Iris | 22.05.2010 | 14:09 Uhr | Garteneindrücke | 7 Kommentare

Der erste Schnee dieses Winters

Nun hat es auch hier in Lippe endlich geschneit.  Darauf hatte ich in den letzten Wochen schon ungeduldig gewartet, denn ich war gespannt, wie sich unser Garten, nach unserer diesjährigen Umgestaltungsaktion, im Winterkleid macht. Als ich heute Mittag dick eingemummelt, mit der Digicam bewaffnet aus der Terrassentür trat und in Richtung rechte untere Gartengrenze schaute, bot sich mir dieser Anblick:

Foto: Verschneiter Reihenhausgarten

So sah es auf der linken Seite aus:

Foto: Blick durch den Rosenbogen auf ein verschneites Vogelhaus

Und so von der gegenüberliegenden Seite in Richtung Terrasse:

Foto: Blick auf das verschneite Vogelhaus in Richtung Terrasse

Na, was sagt Ihr? Also ich finde, unser rasenloser Garten sieht sogar im verschneiten Zustand interessanter aus als vorher.

Btw: Gut, dass ich meine Adventsdeko auf der Terrasse vorgestern schon fotografiert hatte, um sie hier vorzuzeigen. Seit heute ist sie nämlich teilweise unsichtbar; fügt sich aber dafür nahtlos in die verschneite Gartenlandschaft ein ;o).

Foto: Schneebedeckte Terrassendeko mit winterlich verpackten Blumenkübeln, Tannengestecken und -kranz sowie Laternen und Terracotta-Windlichtern

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Iris | 18.12.2009 | 16:10 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke | 5 Kommentare

Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?

Foto: Vorgartenbeet mit Mulchdecke aus Blutbuchenlaub

Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.

Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.

Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.

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Iris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Mein Septembergarten 2009

Der Herbst naht mit Riesenschritten. Und bevor nun bald die meisten Gartenpflanzen anfangen zu welken und ihr Laub zu verlieren, hab ich letzte Woche noch mal ein paar Gartenaufnahmen gemacht. Wenn man von der Terrasse aus, durch den Rosenbogen, in Richtung linke untere Gartengrenze guckt, sieht das momentan so aus:

Foto: Terrassenaussicht durch den Rosenbogen auf das linke Gartenbeet

Und wenn man sich, am großen Staudenbeet vor der Terrasse vorbei, zur Bank an der rechten Gartengrenze bewegt, hat man dieses Bild vor Augen:

Foto: Blick auf Gartenbank und Rosenschirm mit blühendem Staudenbeet und Wettermädchen im Vordergrund

Einige der blühenden Rosen, die man da auf der linken Seite sieht, hab ich dann noch mal von der Bank aus, zurück in Richtung Rosenbogen, aus der Nähe fotografiert:

Foto: Blick auf das große Staudenbeet mit Rosenblüten im Vordergrund

Die gelbe Beetrose ‘Amber Queen’ ist meine persönliche Lieblingsrose und hat derzeit ihre dritte diesjährige Blütezeit. Zu ihrer Linken steht seit diesem Sommer die orange-farbene Edelrose ‘Cherry Brandy’, die auch schon einen sehr positiven ersten Eindruck auf mich gemacht hat.

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Iris | 14.09.2009 | 10:12 Uhr | Garteneindrücke | 14 Kommentare
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