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Artikel mit dem Schlagwort ‘ohne Rasen’

Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?

Foto: Vorgartenbeet mit Mulchdecke aus Blutbuchenlaub

Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.

Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.

Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.

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Iris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Mein Septembergarten 2009

Der Herbst naht mit Riesenschritten. Und bevor nun bald die meisten Gartenpflanzen anfangen zu welken und ihr Laub zu verlieren, hab ich letzte Woche noch mal ein paar Gartenaufnahmen gemacht. Wenn man von der Terrasse aus, durch den Rosenbogen, in Richtung linke untere Gartengrenze guckt, sieht das momentan so aus:

Foto: Terrassenaussicht durch den Rosenbogen auf das linke Gartenbeet

Und wenn man sich, am großen Staudenbeet vor der Terrasse vorbei, zur Bank an der rechten Gartengrenze bewegt, hat man dieses Bild vor Augen:

Foto: Blick auf Gartenbank und Rosenschirm mit blühendem Staudenbeet und Wettermädchen im Vordergrund

Einige der blühenden Rosen, die man da auf der linken Seite sieht, hab ich dann noch mal von der Bank aus, zurück in Richtung Rosenbogen, aus der Nähe fotografiert:

Foto: Blick auf das große Staudenbeet mit Rosenblüten im Vordergrund

Die gelbe Beetrose ‘Amber Queen’ ist meine persönliche Lieblingsrose und hat derzeit ihre dritte diesjährige Blütezeit. Zu ihrer Linken steht seit diesem Sommer die orange-farbene Edelrose ‘Cherry Brandy’, die auch schon einen sehr positiven ersten Eindruck auf mich gemacht hat.

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Iris | 14.09.2009 | 10:12 Uhr | Garteneindrücke | 14 Kommentare

Kein Rasen in kleinen Gärten!

Zunächst mal möchte ich hier ein paar Gründe nennen, die mich dazu bewogen haben, den Rasen aus unserem kleinen Reihenhausgarten zu entfernen:

  • Damit ein Zierrasen wirklich eine Zierde ist, muss er während der Vegetationperiode von März bis November mindestens einmal wöchentlich gemäht werden (und die Entsorgung des anfallenden Rasenschnitts kann gerade auf kleinen Grundstücken schnell zum Problem werden).
  • Zeitgleich müssen die Kanten am Zaun und an den Beet- bzw. Terrassenrändern geschnitten werden.
  • Ein- bis zweimal jährlich muss der Rasen außerdem vertikutiert werden.
  • Dreimal im Jahr muss er gedüngt werden und zwar – sofern man kein Düngemittelexperte ist, der den (hohen) Nährstoffbedarf von Rasen genau kennt und Dünger selbst herstellen kann – mit im Handel erhältlichen Rasendüngern.
  • In sommerlichen Trockenperioden muss man ihn regelmäßig und reichlich beregnen, was nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld kostet.
  • Ständig muss man mühsam das Unkraut zwischen des Rasengräsern jäten, das nicht nur durch Flugpollen, sondern auch durch kriechende Wurzelausläufer aus den Nachbargärten unvermeidlich einwandert.
  • In den Herbst- und Wintermonaten muss die Rasenfläche immer wieder von Laub befreit werden, damit die Gräser darunter nicht vergammeln.

Zusammengefasst lässt sich also feststellen: Rasen ist nicht pflegeleicht! Im Gegenteil, er gehört nach meinen Erfahrungen zu den pflegeintensivsten Gartenanlagen überhaupt. Und dieser ganze Aufwand für ein paar kümmerliche Quadratmeter eintöniges Rasengrün (mehr ist in einem kleinen Garten ja nicht drin), das keinerlei Nahrung für Hummeln, Bienen oder Schmetterlinge bietet und auf dem man nicht mal Ball spielen kann, weil es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser in den Blumenrabatten der Nachbarn landet? Meine Antwort auf diese mir selbst gestellte Frage lautete: Nein, soviel Zeit, Geld und Mühe ist mir eine unnütze Rasenfläche nicht wert. Und es ist mir mittlerweile unverständlich, was die Besitzer kleiner Gärten in Deutschland mehrheitlich dazu motiviert, sich weiterhin einen Rasen zu halten.

Alternativen zur 0815-Rasenanlage?

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Iris | 20.07.2009 | 19:04 Uhr | Gewusst wie | 10 Kommentare

Mein Sommergarten 2009

Foto: Reihenhausgarten mit Staudenbeeten, Bank und Rosenschirm

Zwischen diesen aktuellen Aufnahmen von unserem Garten und dem Foto, was mein Lieblingsgärtnergehilfe kurz nach der Umgestaltung aufgenommen hat, liegen noch nicht einmal 4 Monate. Kaum zu glauben, oder?

Foto: Reihenhausgarten mit Sommerblumenrondell, blühenden Staudenbeeten und Rindenmulchwegen

Auch in den vergangenen Jahren hab ich während des Frühsommers oft darüber gestaunt, wie aus winzigen Setzlingen und eingezogenen Stauden, binnen weniger Wochen, unübersehbare Blütenberge werden; doch dieses Jahr erschien mir die Verwandlung unseres Gartens sogar noch spektakulärer. Seitdem wir keinen Rasen mehr haben, ist mehr Platz für blühende Verwandlungskünstler.

Foto: Reihenhausgarten mit clematisberankten Obelisken, zentralem Blumenrondell, umrahmt von Rindenmulchwegen

Und jeden Morgen, wenn ich in den Garten gehe, bestätigt mir der überwältigende Anblick dieser bunten Pracht und das Summen und Flattern der vielen Gartenbewohner, dass uns die Neugestaltung vollauf gelungen ist. Denn es ist genau so noch schöner geworden, wie als ich es mir erträumt hatte.

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Iris | 17.07.2009 | 19:22 Uhr | Garteneindrücke | 11 Kommentare

Rasenlose Gärten

Nachdem ich im letzten Winter auf die Idee kam, die pflegeintensive Rasenfläche aus unserem kleinen Reihenhausgarten zu entfernen und mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich diesen Plan im März in die Tat umgesetzt hatten, war ich neugierig darauf, wie wohl andere rasenlose Gärten aussehen. Also suchte ich im Internet schon desöfteren nach Anschauungsbeispielen. Doch leider habe ich bis jetzt nicht viele gefunden. Die wenigen Gärten, die ich fand, sind allerdings jeder auf seine Art außergewöhnlich schön und phantasievoll gestaltet. Daher möchte ich sie an dieser Stelle mal vorstellen:

Falls der eine oder andere geneigte Leser weitere Beispiele rasenloser Gärten kennt, würde ich mich übrigens über Verweise in den Kommentaren sehr freuen.

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Iris | 22.04.2009 | 19:06 Uhr | Surftipps | 2 Kommentare
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