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Artikel mit dem Schlagwort ‘ohne Rasen’

Mein Maigarten

Foto 1: Reihenhausgarten im Mai

Gestern war es seit Wochen zum ersten Mal nicht nur sonnig und trocken von oben, sondern auch mild genug, um sich längere Zeit draußen aufzuhalten, ohne sich mit Gartenarbeit warm halten zu müssen. Diese Gelegenheit nutzte ich, um mit der Digicam ein paar Eindrücke aus unserem Maigarten einzufangen.

Foto 2: Reihenhausgarten im Mai

Der Mai ist der grüne Monat. Nichtsdestotrotz blühen bei uns jetzt auch schon etliche Stauden und Sträucher. Besonders ins Auge fallen derzeit u.a. die Polsterstauden, die ich als Randbepflanzung meiner Blumenbeete einsetze. Dank der kühlen Witterung der letzten Wochen dauert die Blüte der frühblühenden Arten (Gänsekresse, Blaukissen, Moossteinbrech und Polsterphlox) dieses Jahr besonders lange an.

Foto 3: Reihenhausgarten im Mai

Letztes Frühjahr hab ich auf einem schmalen Randstreifen zwischen unserem Gartenzaun und der Bordsteinkante des Zufahrtsweges einen kleinen Wall aus Bruchsteinen gebaut und diesen ebenfalls mit verschiedenen Polsterstauden bepflanzt. Zwischenzeitlich haben sie sich dort prächtig entwickelt und bilden nun einen schönen pflegeleichten Gartenabschluss.

Foto: Polsterstauden auf Bruchsteinwall vor Gartenzaun

Besonders schön finde ich an der Stelle derzeit das sonnengelbe Steinkraut, das so malerisch in den Weg fällt. Allerdings hab ich diese Polsterstaude nur dort gepflanzt. Für die Randbepflanzung meiner Gartenbeete schien es mir ungeeignet, weil seine Blütentriebe zu weit in die schmalen Rindenmulchwege hineinragen würden.

Foto: Polsterstauden auf Bruchsteinwall vor Gartenzaun

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Iris | 22.05.2010 | 14:09 Uhr | Garteneindrücke | 7 Kommentare

Der erste Schnee dieses Winters

Nun hat es auch hier in Lippe endlich geschneit.  Darauf hatte ich in den letzten Wochen schon ungeduldig gewartet, denn ich war gespannt, wie sich unser Garten, nach unserer diesjährigen Umgestaltungsaktion, im Winterkleid macht. Als ich heute Mittag dick eingemummelt, mit der Digicam bewaffnet aus der Terrassentür trat und in Richtung rechte untere Gartengrenze schaute, bot sich mir dieser Anblick:

Foto: Verschneiter Reihenhausgarten

So sah es auf der linken Seite aus:

Foto: Blick durch den Rosenbogen auf ein verschneites Vogelhaus

Und so von der gegenüberliegenden Seite in Richtung Terrasse:

Foto: Blick auf das verschneite Vogelhaus in Richtung Terrasse

Na, was sagt Ihr? Also ich finde, unser rasenloser Garten sieht sogar im verschneiten Zustand interessanter aus als vorher.

Btw: Gut, dass ich meine Adventsdeko auf der Terrasse vorgestern schon fotografiert hatte, um sie hier vorzuzeigen. Seit heute ist sie nämlich teilweise unsichtbar; fügt sich aber dafür nahtlos in die verschneite Gartenlandschaft ein ;o).

Foto: Schneebedeckte Terrassendeko mit winterlich verpackten Blumenkübeln, Tannengestecken und -kranz sowie Laternen und Terracotta-Windlichtern

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Iris | 18.12.2009 | 16:10 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke | 5 Kommentare

Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?

Foto: Vorgartenbeet mit Mulchdecke aus Blutbuchenlaub

Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.

Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.

Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.

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Iris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare
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