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Artikel mit dem Schlagwort ‘Präriegarten’

Unser Landhausgarten im Juni 2014

Foto: Blick in den Garten von der Böschung vor dem Bauerngarten aus
Im Nutzgarten wächst und gedeiht das Gemüse – allen Schnecken- und Mäuseinvasionen zum Trotz – derzeit prächtig. Die ersten Frühkartoffeln, Spinat und zahlreiche erstklassige Salatköpfe haben wir bereits geerntet und Erdbeeren haben wir dieses Jahr so viele, dass ich davon schon etliche Gläser Marmelade einkochen konnte. Auch mein direkt ausgesäter Kohlrabi entwickelt sich hervorragend und wird voraussichtlich im nächsten Monat die ersten erntereifen Knollen liefern. Des Weiteren hab ich, aufgrund guter Erfahrungen vom letzten Jahr, auch in dieser Saison wieder Zuckererbsen, Stangenbohnen, Knollensellerie und Zwiebeln gepflanzt, die bislang auch alle prima dastehen.
Foto: Blick in den Steingarten mit blühendem Rosengarten im Hintergrund
In den Ziergartenteilen dominierten im Juni Teppiche und wegsäumende Bänder aus Hängepolsterglockenblumen. Doch auch violetter Steppensalbei setzt an zahlreichen Stellen Akzente.
Foto: Blick auf Gartenteich und oberen Steingarten mit blühendem Rosengarten im Hintergrund
Im Steingarten verleiht gelb blühendes Pfennigkraut unserem kleinen Gartenteich endlich den schönen, lückenlosen Pflanzenrahmen, den ich mir gewünscht hab. An der Teichmauer blühten zudem unermüdlich Zimbelkraut und Polsterglockenblumen, und Dank zahlreich vertretener Wasserschnecken ist das Teichwasser derzeit glasklar. Neben inzwischen in diversen Arten vertretenen Libellenlarven, Rückenschwimmern und Wasserläufern bezogen in diesem Frühjahr auch mehrere Molche den Teich, die jedoch kürzlich fast alle an Land gegangen sind. Ich hoffe, dass wir zumindest einige von ihnen im nächsten Frühling hier wiedersehen werden.
Foto: Blick in den Präriegarten mit Insektenhotel
Auch der zuletzt angelegte Präriegarten nimmt allmählich Formen an. Am auffälligsten sticht dort derzeit die Brennende Liebe ins Auge. Auch das Reitgras blüht bereits und ich freu mich schon auf die Blüte der zahlreichen Sonnenbräute und Sonnenhüte.
Foto: Blick auf den blühenden Rosengarten vom Steingarten aus
Erwähnt werden muss an dieser Stelle natürlich auch die Hauptblüte im Rosengarten. Trotz erheblicher Wühlmausschäden an etlichen Kletter- und Strauchrosen fiel unsere Rosenblüte zwar nicht ganz so üppig aus wie letztes Jahr, aber doch prächtiger als erwartet. Besonders schön blühten auch dieses Jahr wieder die Strauchrose Angela sowie die Guirlande d’Amour am Pavillon.
Foto: Blick auf den blühenden Rosengarten mit Terracotta-Putto
Am kommenden Sonntag werden wir zum zweiten Mal im Rahmen der Offenen Gärten in Lippe unseren Garten für Besucher öffnen und erhoffen uns für diesen Tag gutes Wetter und anregendes GärtnerInnenlatein. Vielleicht hat ja auch der Eine oder die Andere meiner Blog-LeserInnen Lust, sich unser Gartenparadies mal live anzugucken? Ich würde mich freuen. :o)

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Iris | 30.06.2014 | 19:18 Uhr | Garteneindrücke | 2 Kommentare

Von der Weide zum fertigen Landhausgarten

Foto: Blick über den spätsommerlichen Bauerngarten auf unser rotes Haus
Jetzt, im September 2013, nach zweieinhalb Jahren Bau- und Pflanzzeit, habe ich endlich das Gefühl, wir haben wieder einen richtigen Garten. Alle baulichen Maßnahmen sind abgeschlossen und die geplanten Gartenräume in ihren Grundstrukturen angelegt.
Foto: Blick in den blühenden Heidegarten mit Terracotta-Büste auf Gabionensäule
Die Gartenteile, die seit ihrer Erstanlage schon mindestens eine Saison Entwicklungszeit hatten, haben sich auch bereits zu gut eingewachsenen, artenreichen Biotopen entwickelt. So genieße ich es mittlerweile sehr, bei meinen täglichen Gängen durch Heide- und Bauerngarten stets von zahllosen Hummeln und Schmetterlingen aller Art umschwirrt zu werden.
Foto: Blick über den Staketenzaun auf die üppig umrankte weiße Gartenschaukel
Und wie Elke vom Blog Günstig Gärtnern neulich treffend bemerkte, wirken manche Gartenecken jetzt schon, als wären sie immer schon so gewesen.
Foto: Blick vom Steingarten in den blühenden Präriegarten mit Wildbienenstand
Anderen Gartenräumen jedoch, die erst zum Schluss angelegt wurden, sieht man an, dass sie noch etwas Zeit brauchen, ehe sie sich in geplanter Pracht entfalten. So ist z.B. im Präriegarten zwischen den Stauden derzeit noch relativ viel Boden zu sehen. Doch in ein bis zwei Jahren wird er sich sicher zu meinem Lieblingsgartenteil in dieser Jahreszeit gemausert haben.
Foto: Ausschnitt Präriegartenbeet mit blühendem weißen und gelben Sonnhüten, Reitgras und hoher Fetthenne
Der Weg in den oberen Teil des Gartens lohnt sich allerdings auch jetzt schon. Zumindest fühle ich mich dort derzeit sehr behütet. ;o)

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Iris | 07.09.2013 | 14:19 Uhr | Garteneindrücke | 10 Kommentare

Vom Brachland zum Landhausgarten VII – Steingarten

Zwar sind wir immer noch ziemlich beschäftigt damit, uns nach unserem Einzug im neuen Haus wohnlich einzurichten, doch ich will hier nicht noch einen Monat verstreichen lassen, ohne Euch von den Fortschritten im Garten zu berichten. Viel ist in den letzten Wochen darin zwar nicht passiert, weil wir wie gesagt vorrangig mit den Feinarbeiten im Haus zu tun hatten, aber ein bisschen was Neues gibt’s doch zu sehen. In meinem heutigen Bericht soll es vor allem um unseren Steingarten gehen, dessen Anlage nun endlich vollendet ist.
Vorher will ich Euch aber noch eben unseren derzeit romantischsten Sitzplatz zeigen – die völlig eingewachsene Gartenschaukel im Bauernstaudenbeet.
Foto: Holzschaukel im Bauerngartenbeet
Jetzt aber gleich weiter zum Steingarten.
Foto: Bruchsteinmauer vor rotem Gartenhaus
Wie Ihr seht, hab ich es endlich geschafft, die untere Aufschüttung vollständig zu „besteinen“ und die eingebauten Pflanzlöcher mit meinen selbst gezogenen Steingartenpflanzen zu bestücken. Was lange währt, wird endlich gut. :o)
Foto: Steingarten vom Weg bergauf fotografiert
Auf dem Foto oben scheint es zwar, als wären die Steinterrassen durchgehend, aber auf dem folgenden kann man schon erkennen, dass von rechts noch ein Weg zum Teich führt.
Foto: Obere Aufschüttung im Steingarten mit Teich im Vordergrund
Und in umgekehrter Richtung führt er zum gegenüberliegenden, gerade erst frisch bepflanzten Präriestaudenbeet. Das wiederum konnte ich erst jetzt anlegen, weil wir dort zuvor die Steine zum Aufbau des Steingartens gelagert hatten. Ehe ich da die Ableger von meinen hohen Sonnenanbeterinnen einpflanzen konnte (u.a. Sonnenbräute, Sonnenhüte, Brennende Liebe, Taglilien, Hohe Fetthennen, Wiesenmargeriten, Türkenmohn, Duftnesseln und natürlich Gräser), mussten wir allerdings den verdichteten Boden erst mal gründlich fräsen und umgraben.
Foto: Blick vom Steingarten aufs Präriestaudenbeet mit Wildbienenhaus
Das kleine Häuschen auf Stelzen, das man auf einigen Fotos im Präriestaudenbeet sieht, soll übrigens ein Wildbienenstand werden. Das zeig ich Euch dann noch mal genauer, wenn es fertig eingerichtet ist. Vorerst war’s das an dieser Stelle aber erst mal wieder von mir. Auf den nächsten Bericht aus unserem Traumgarten lass ich Euch aber dieses Mal nicht so lange warten – versprochen!

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Iris | 29.08.2012 | 13:25 Uhr | Garteneindrücke, Gewusst wie | 5 Kommentare