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Artikel mit dem Schlagwort ‘Rindenmulchwege’

Septemberstimmung 2010

Es aufzuschreiben fällt mir schwer: Herbst ist’s.

Und ich fühle mich derzeit um einen großen Teil der Gartensaison geprellt, denn bis jetzt war dieses Gartenjahr ein Jahr der Extreme: Erst lange zu kalt und zu nass, anschließend unerträglich heiß und trocken, dann wieder wochenlang zu nass und zu kalt, um den Aufenthalt im Garten mal einfach nur genießen zu können.

Zwar stehen in unserem Garten noch etliche Stauden und Einjährige in voller Blüte, doch bei näherem Hinsehen sieht man vielen Pflanzen die Strapazen des vergangenen Sommers an. Es kommt mir vor, als wären sie schon mindestens in Oktoberverfassung.

So richtig begeistern kann mich im Garten momentan nur das Lampenputzergras Hameln – meines Erachtens eines der schönsten Ziergräser überhaupt.

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Iris | 10.09.2010 | 20:13 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare

Mein Septembergarten 2009

Der Herbst naht mit Riesenschritten. Und bevor nun bald die meisten Gartenpflanzen anfangen zu welken und ihr Laub zu verlieren, hab ich letzte Woche noch mal ein paar Gartenaufnahmen gemacht. Wenn man von der Terrasse aus, durch den Rosenbogen, in Richtung linke untere Gartengrenze guckt, sieht das momentan so aus:

Foto: Terrassenaussicht durch den Rosenbogen auf das linke Gartenbeet

Und wenn man sich, am großen Staudenbeet vor der Terrasse vorbei, zur Bank an der rechten Gartengrenze bewegt, hat man dieses Bild vor Augen:

Foto: Blick auf Gartenbank und Rosenschirm mit blühendem Staudenbeet und Wettermädchen im Vordergrund

Einige der blühenden Rosen, die man da auf der linken Seite sieht, hab ich dann noch mal von der Bank aus, zurück in Richtung Rosenbogen, aus der Nähe fotografiert:

Foto: Blick auf das große Staudenbeet mit Rosenblüten im Vordergrund

Die gelbe Beetrose ‘Amber Queen’ ist meine persönliche Lieblingsrose und hat derzeit ihre dritte diesjährige Blütezeit. Zu ihrer Linken steht seit diesem Sommer die orange-farbene Edelrose ‘Cherry Brandy’, die auch schon einen sehr positiven ersten Eindruck auf mich gemacht hat.

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Iris | 14.09.2009 | 10:12 Uhr | Garteneindrücke | 14 Kommentare

Mein Sommergarten 2009

Foto: Reihenhausgarten mit Staudenbeeten, Bank und Rosenschirm

Zwischen diesen aktuellen Aufnahmen von unserem Garten und dem Foto, was mein Lieblingsgärtnergehilfe kurz nach der Umgestaltung aufgenommen hat, liegen noch nicht einmal 4 Monate. Kaum zu glauben, oder?

Foto: Reihenhausgarten mit Sommerblumenrondell, blühenden Staudenbeeten und Rindenmulchwegen

Auch in den vergangenen Jahren hab ich während des Frühsommers oft darüber gestaunt, wie aus winzigen Setzlingen und eingezogenen Stauden, binnen weniger Wochen, unübersehbare Blütenberge werden; doch dieses Jahr erschien mir die Verwandlung unseres Gartens sogar noch spektakulärer. Seitdem wir keinen Rasen mehr haben, ist mehr Platz für blühende Verwandlungskünstler.

Foto: Reihenhausgarten mit clematisberankten Obelisken, zentralem Blumenrondell, umrahmt von Rindenmulchwegen

Und jeden Morgen, wenn ich in den Garten gehe, bestätigt mir der überwältigende Anblick dieser bunten Pracht und das Summen und Flattern der vielen Gartenbewohner, dass uns die Neugestaltung vollauf gelungen ist. Denn es ist genau so noch schöner geworden, wie als ich es mir erträumt hatte.

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Iris | 17.07.2009 | 19:22 Uhr | Garteneindrücke | 11 Kommentare

Garten ohne Rasen

Neu angelegter Reihenhausgarten ohne Rasen
So, geschafft! Mein im vergangenen Winter langsam aber stetig konkreter gewordene Plan, unseren kleinen Reihenhausgarten vom Rasen zu befreien und stattdessen Blumenbeete und einen zweiten Sitzplatz nebst Rosenschirm anzulegen, hat endlich Gestalt angenommen.

Dazu trugen mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich zunächst die Grasnarbe ab. Anschließend markierten wir die geplanten neuen Wege sowie den Platz für eine Bank, mit Hilfe von Bambusstäben und Schnur, und hoben sie etwa 15 cm tief aus. Die dabei anfallende Erde verteilten wir gleichmäßig auf die entstehenden drei Beete rund um das schon vorhandene Blumenrondell im Zentrum. Danach trennten wir Wege und Beete durch Rollpalisaden. Schließlich verdichteten wir die Erde in den ausgehobenen Wegen und füllten sie mit Rindenmulch auf.

Binnen vier Tagen stand unsere neue Gartenstruktur; und nach dem Umpflanzen einiger größerer Sträucher hatte mein Lieblingsgärtnergehilfe seinen verabredeten Part bei der Umgestaltung erfüllt. Zu der Aktion überredet hatte ich ihn übrigens mit der Aussicht auf die künftig rasenmähfreien Sommer ;o).

Zur vorläufigen Fertigstellung meiner erträumten üppigen Blumenbeete musste ich dann ‘nur’ noch knapp drei Wochen lang Hunderte Frühlingszwiebeln, sowie meine Rosen und Stauden neu einsetzen. Noch bin ich zwar ziemlich erschöpft von der Buddelei und mein Rücken bringt mich jeden Abend fast um, aber ich bin auch froh und ein bisschen stolz, dass wir zwei das ohne fremde Hilfe so realisieren konnten, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Demnächst wird die nackte Erde noch mit Mulchkompost abgedeckt, die provisorisch in den Beeten verteilten Betontrittplatten durch Natursteine ersetzt; und Ende April kommen dann die bereits vorgezogenen einjährigen Sommerblumen in die Pflanzlücken zwischen den Stauden. Hach, ich kann’s kaum erwarten, das alles in den kommenden Monaten wachsen und blühen zu sehen.

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Iris | 25.03.2009 | 18:29 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare