Artikel mit dem Schlagwort ‘Rosengarten’
Rosenportrait ‘Aloha’

Lasst Euch von ihren schönen Blüten nicht täuschen! Die Kletterrose ‘Aloha’ kann ich leider nicht empfehlen, denn im Hinblick auf meine Rosenpräferenzen war sie ein glatter Fehlkauf. Und das Ärgerlichste daran ist, dass ich sie (als einzige meiner Rosen) auch noch in zweifacher Ausführung gepflanzt habe – nämlich zu beiden Seiten an die Sichtschutzzäune unserer Terrasse. Zwar hat sie die Zäune schnell mit ihrem gesunden dunkelgrünen Laub berankt, aber eine Rose setzt man ja normalerweise nicht als Blattschmuckpflanze ein. Für eine Kletterrose blüht sie jedoch im Vergleich zu meinen anderen Kletterrosen eher spärlich, obwohl sie vom Züchter als reichblütig beschrieben wird, und ihre (zugegeben spektakulären) Blüten welken wie im Zeitraffer. Bei großer Hitze halten sie nicht mal einen Tag und lassen ihre Blütenblätter dann auch sofort fallen, sodass ich während der Blütezeit ständig die Terrasse unter ihr fegen muss.

Abschließend auch hier wieder ein paar allgemeine Informationen:
Die ‘Aloha’ ist ein Klettermaxe der Rosenzüchtung Kordes. Sie wächst starktriebig und rasch auf eine Höhe von etwa 2,50 Meter, ist mit kräftigen Stacheln bewehrt und gilt als außerordentlich SRT- und mehltauresistent. Ihre stark gefüllten, zwischen Apricot, Orange und Rosarot changierenden Blüten erscheinen mehrfach und verströmen einen leicht fruchtigen Duft.
Iris | 07.07.2010 | 14:18 Uhr | Pflanzenportraits | 2 Kommentare
Rosenportrait ‘Westerland’

Die Strauchrose ‘Westerland’ ist eine der jüngsten Blumenköniginnen in meinem Garten. Ich hatte sie letztes Frühjahr im Zuge unserer radikalen Gartenumstaltung angeschafft, damit sie zusammen mit der Clematis ‘Arctic Queen’ den Rosenschirm am neu eingerichteten Bankplatz berankt. Allzu viel kann ich also über sie noch nicht berichten – außer, dass sie, wie die meisten anderen meiner Rosen auch, im letzten Winter komplett zurückgefroren war und sich von ganz unten wieder aufbauen musste. Dafür hat sie allerdings inzwischen schon wieder kräftig an Höhe und Trieben zugelegt. Rund 80 cm des Rosenschirms hat sie bereits erklommen und kleidet ihn gut mit ihrem gesunden, sattgrünen Laub. Auch etliche ihrer zwischen Orange, Gelb und Apricot changierenden Blütenbüschel hat sie in den letzten Tagen schon hervorgebracht. Leider sind die jedoch in der momentanen hochsommerlichen Hitze nicht ganz so haltbar wie beispielsweise die meiner ‘Amber Queen’.

Abschließend wie gehabt noch ein paar Informationen zu Herkunft und Habitus:
Die öfterblühende Strauchrose ‘Westerland’ (benannt nach dem gleichnamigen Ort auf der Insel Sylt) vom Rosenzüchter Kordes entstammt einer Kreuzung aus ‘Friedrich Wörlein’ und ‘Circus’. Sie erreicht eine Höhe von etwa 150 cm, wächst zunächst aufrecht und buschig, später überhängend, kann aber auch als niedrige Kletterrose gezogen werden. Ihr Blütenduft ist fruchtig und recht intensiv. 1974 wurde sie mit dem Siegel der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) ausgezeichnet, das sie bis heute trägt.
Iris | 05.07.2010 | 09:47 Uhr | Pflanzenportraits | 4 Kommentare
Rosenportrait ‘Apricot Clementine’

Die meisten Vorzüge meiner Zwergrose ‘Apricot Clementine’ hatte ich hier vorletzten Sommer schon mal beschrieben. Sie steht immer noch dort, wo ich sie bei ihrem Einzug hingepflanzt hab – nämlich direkt mittig vor unserer Terrasse, so dass man ihre Blütenpracht jederzeit aus der Nähe betrachten kann. Und das finde ich immer noch so lohnenswert wie damals. Als weiteren Pluspunkt konnte ich ihr zwischenzeitlich ihre hervorragende Frosthärte gutschreiben. Zwar war auch sie, wie fast alle meine Rosen, im letzten Winter bis zum Boden zurückgefroren, doch sie trieb kräftig wieder aus und hat nun wieder ihre normalen Ausmaße. Jetzt blüht sie, als wäre nichts gewesen.

Abschließend noch ein paar Informationen zu Herkunft und Habitus:
Die Patio-/Zwergrose ‘Apricot Clementine’ aus der Rosenzüchtung Tantau wird circa 40-60 cm hoch und 30 cm breit, blüht mit einer kurzen Pause den ganzen Sommer und Frühherbst durch und bleibt dabei durchgehend so kompakt und standfest, dass sie als einzige meiner Rosen noch nie gestützt werden musste. Ihr sanfter Rosenduft ist allerdings so schwach, dass er nur in unmittelbarer Blütennähe wahrgenommen werden kann. Aufgrund dieser Eigenschaften könnte ich sie mir auch sehr gut in einem Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse vorstellen.
Iris | 03.07.2010 | 12:14 Uhr | Pflanzenportraits | 4 Kommentare
Meine schönste Rose: ‘Amber Queen’

Es war Liebe auf den ersten Blick. Und obwohl in den Jahren, seit ich diesen Garten habe, noch etliche Rosen nach ihr hier einzogen, ist die Beetrose ‘Amber Queen’ nach wie vor meine liebste. Das Bernsteingelb ihrer zahlreichen edel geformten Blüten finde ich einfach umwerfend schön. Es gibt nichts, was ich an ihr bemängeln könnte: Sie überstand selbst die härtesten beiden Winter, die wir hier seit Jahrzehnten hatten, wird so gut wie nie krank, und wenn ihre überreiche Blüte erst mal eingesetzt hat, hört sie bis zum Wintereinbruch nicht mehr auf. Darüber hinaus gehören ihre Blüten (neben denen der ‘Aspirin’) zu den regen- und hitzeunanfälligsten von allen meinen Rosen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man ihre Triebe an einer Rankhilfe anbindet, denn diese sind zu dünn, um ihre großen, stark gefüllten Blütenbüschel allein zu tragen – schon gar nicht, wenn sie nass sind.
Nebenbei: Nicht nur ich bin so absolut begeistert von dieser Rose. Für keine andere hab ich bislang so viele bewundernde Komplimente von Passanten und Besuchern unseres Gartens eingeheimst wie für sie.

Die Beetrose ‘Amber Queen’ aus dem Hause Harkness gehört zu den Floribundarosen und entstand aus einer Kreuzung von ‘Southampton’ und ‘Typhoon’. Sie wird nur etwa 50-60 cm hoch, wächst breitbuschig und ihre Blüten verströmen einen sanften, angenehmen Duft. In Österreich wird sie auch unter ihrem Zweitnamen ‘Prinz Eugen von Savoyen’ gehandelt.
Schlagworte: Blüten, Gelb, Makro, Rose, Rosengarten, ZierpflanzenIris | 01.07.2010 | 18:27 Uhr | Pflanzenportraits | 9 Kommentare
Rasenlose Gärten
Nachdem ich im letzten Winter auf die Idee kam, die pflegeintensive Rasenfläche aus unserem kleinen Reihenhausgarten zu entfernen und mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich diesen Plan im März in die Tat umgesetzt hatten, war ich neugierig darauf, wie wohl andere rasenlose Gärten aussehen. Also suchte ich im Internet schon desöfteren nach Anschauungsbeispielen. Doch leider habe ich bis jetzt nicht viele gefunden. Die wenigen Gärten, die ich fand, sind allerdings jeder auf seine Art außergewöhnlich schön und phantasievoll gestaltet. Daher möchte ich sie an dieser Stelle mal vorstellen:
- Kleiner abwechslunsgreicher Duftgarten in Oberbayern
- Rosenzobels Japangarten
- Circa 500 m² großer, naturnah gestalteter Rosen- und Staudengarten
Falls der eine oder andere geneigte Leser weitere Beispiele rasenloser Gärten kennt, würde ich mich übrigens über Verweise in den Kommentaren sehr freuen.
Schlagworte: Duftgarten, Gartengestaltung, Japangarten, ohne Rasen, Rosengarten, Staudengarten, ZiergartenIris | 22.04.2009 | 19:06 Uhr | Surftipps | 1 Kommentar