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Artikel mit dem Schlagwort ‘Vergissmeinnicht’

Ein rauschendes Fest mit kugelrunden Schönheiten

In den letzten Tagen bin ich nicht sehr oft zum Fotografieren gekommen, obwohl es an schönen Motiven derzeit nun wirklich nicht mangelt. Denn das alljährliche Freudenfest des Lebens befindet sich auf seinem Höhepunkt. Die Natur hat wieder ihr spektakuläres Frühlingsfeuerwerk gezündet. Täglich gibt es im Garten frisch gesprießtes Grün und neue Blüten zu entdecken. Und in ihrem Gefolge treffen auch immer mehr krabbelnde, schwebende und summende Gartengäste ein.

Indessen ist der Festschmaus für alle angerichtet: Direkt nach dem Ausbringen des letzten Mulchkomposts, kam wie bestellt der Regen und tränkte den Boden ausgiebig. Das wurde auch Zeit, denn sein Durst war groß. Nun kann man ihn genüsslich schmatzen hören. Mahlzeit, wohl bekomm’s!

Ein paar Bilder hab ich aber zwischenzeitlich doch gemacht. Und zwei davon möchte ich hier heute zeigen. Auf dem ersten ist meine momentane Lieblingsblume im Vorgarten zu sehen – eine karminrote Kugelprimel. Diese Farbe ist doch der Wahnsinn, oder?

Foto: Karminrote Kugelprimel

Zum zweiten Bild inspirierte mich ein Blog-Stammgast, der hier kürzlich kommentierte, erst der Insektenbesuch würde eine Blüte so richtig zum Leben erwecken. Voilà, lieber Rolf, belebte Vergissmeinnicht für Dich ;o).

Fotocollage: Steinhummel und Siebenpunktmarienkäfer auf Vergissmeinnicht

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Iris | 04.05.2010 | 09:22 Uhr | Pflanzenportraits, Tiere im Garten | 8 Kommentare

Zweijährige für die nächste Gartensaison

Wenn man wie ich einen sehr kleinen Garten hat, aber trotzdem das ganze Jahr über Beete mit geschlossener Pflanzendecke, obendrein noch möglichst üppig blühend haben möchte, ist vor allem eines unerlässlich: Vorausschauendes Gärtnern.

Foto: Meine Anzuchtecke im September 2009

Aus diesem Grund kümmere ich mich seit einigen Wochen um die Anzucht von zweijährigen Frühjahrs- und Frühsommerblühern fürs nächste Jahr. Im Juni hatte ich in meiner Anzuchtecke auf der Terrasse Hornveilchen, Fingerhüte und Vergissmeinnicht ausgesät. Anfang der Woche begann ich dann, die angezogenen Pflänzchen einzeln einzutopfen, damit sie vor dem Einpflanzen im Herbst noch möglichst viele Wurzeln bilden können und gut über den Winter kommen. Heute bin ich damit fertig geworden (16 Vergissmeinnicht, 12 Fingerhüte in zwei Farben und 40 Hornveilchen in 4 Farben). Wenn ich dann demnächst die einjährigen Sommerblumen aus den Beeten nehme, setze ich schon mal ein paar von den Zweijährigen an ihre Stelle. Einige von den Hornveilchen überwintern später in den Pflanzkübeln und die übrigen Pflanzen im Anzuchtgewächshaus auf der Terrasse. Die verteile ich dann im nächsten Frühjahr überall da, wo ich meine, dass noch ein Farbtupfer fehlt.

Lohnt sich der Aufwand? Meines Erachtens auf jeden Fall, denn die Zweijährigen überbrücken genau die ansonsten etwas blütenärmere Zeit zwischen dem Verwelken der Frühlingszwiebelblüher und dem Aufblühen der Rosen und Frühsommerstauden. Wenn sie dann verblüht sind, werden sie rausgenommen, und Einjährige (die bis dahin vorgezogen sind) nehmen wieder ihren Platz ein.

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Iris | 09.09.2009 | 13:20 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare