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Artikel mit dem Schlagwort ‘Waldgarten’

Vom Brachland zum Landhausgarten VI

Gestern ist mir aufgefallen, dass es nun schon wieder über zwei Monate her ist, seit ich Euch hier zum letzten Mal von den Fortschritten in unserem Neubaugarten berichtet hab. Die Zeit rennt! Am 1. Juli wollen wir in unser neues Zuhause einziehen und bis dahin sind noch tausend Dinge zu erledigen. Aber ich schätze das geht wohl so ziemlich allen in der Schlussphase eines Hausbaus so – jedenfalls nach den Erfahrungsberichten aus unserem Bekanntenkreis zu schließen.
Nichtsdestotrotz (ich liebe dieses Wort ;o) will ich es nicht versäumen, Euch hier noch meine letzten Gartenfotos zu zeigen. Zwar stammen sie noch aus dem Wonnemonat Mai, aber ich hoffe, das verspätete Erscheinen hier stört Euch nicht allzu sehr.
Foto: Blick auf das Bauerngartenbeet vom Gartenhaus aus
Das erste Bild zeigt einen Blick von der Böschung am Gartenhaus hinunter zum Gewächshaus und zur Gartenschaukel im Bauerngartenbeet. Wie Ihr seht, ist meine Scharlachdornhecke vor der Böschung dieses Jahr schon ein ganzes Stück gewachsen. Doch leider hab ich es verpasst, die Polsterstauden im April zu fotografieren. Während der Steinkrautblüte sah mein inzwischen fast lückenloser Böschungsteppich nämlich noch viel schöner aus. Na ja, auf dem Foto stand die Blüte des Immergrünchens kurz bevor, die zwischenzeitlich das leuchtende Gelb zurückbrachte.
Foto: Weiße Gartenschaukel mit Natursteinvorplatz im Bauerngartenbeet
Vor der Schaukel im Bauerngartenbeet, mit Blick auf den umzäunten Gemüsegarten, hab ich noch einen kleinen Vorplatz aus Natursteinen gelegt. So kann man die Schaukel jederzeit bequem und sauberen Fußes erreichen. Außerdem geben die Steine diesem Sitzplatz das gewisse Etwas, finde ich. Die Lücken hab ich übrigens, wie die Wege im Rosengarten, wieder mit Sternmoos „geimpft“. Ich mag sein frisches Grün inzwischen sehr. Und es gedeiht auf unserem nahrhaften Lehmboden auch richtig gut. Wie man auf dem Foto außerdem sieht, hat auch meine bereits im letzten Herbst umgepflanzte Strauchpfingstrose ihren Umzug bestens überstanden, was mich sehr gefreut hat.
Foto: Obere Steingartenterrassen mit Bepflanzung mit Rosengarten im Hintergrund
Nachdem das Bauerngartenbeet in Schuss gebracht war, widmete ich mich der Vervollständigung der oberen Böschungsbepflanzung im Steingarten. Alle Pflanzen, die ich in die Lücken einsetzte, sind selbstgezogene Ableger aus meinem Noch-Garten. Die untere Böschung ist leider immer noch nicht voll „besteint“. Ich bin derzeit dabei, aber eine solche Menge Steine zu einer natürlich anmutenden Steinterrasse zu legen, dauert eben seine Zeit. Und nebenbei muss ich ja auch noch unseren Umzug vorbereiten.
Foto: Blick aus dem Bauerngarten auf den oberen Gartenteil mit Alu-Gusslaterne an der Weggabelung am Gartenhaus
Inzwischen haben wir auch Licht im Garten. Bereits im letzten Jahr hatte ich mir zwei dreiflammige Alu-Gusslaternen gekauft, die mein Stiefvater (Elektriker im Ruhestand) kürzlich angeschlossen hat. Damit wir und unsere Gäste die diversen Sitzplätze in den verschiedenen Gartenteilen auch abends komfortabel nutzen können, erschien uns (neben der Terrassenbeleuchtung) die Anschaffung von Lampen für die obere Gartenhälfte sinnvoll. Und diese beiden fanden wir für unseren Landhausgarten schön und passend. Eine stellten wir an der Weggabelung des Hauptweges zwischen Stein- und Bauerngarten auf und die andere mitten in im kleinsten Beet des Rosengartens an der Grenze zum Waldgarten.
Foto: Die zweite Alu-Gusslaterne im Rosengarten
Als Leuchtmittel haben wir uns für warmweiße LED-Birnen entschieden – erstens weil sie langlebig und energiesparend sind, zweitens weil warmweißes LED-Licht unter Experten als relativ insektenfreundlich gilt. Den Nachteil der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten haben wir dafür gern in Kauf genommen.
Foto: Ahornhain im Mai 2012
Zum Schluss meiner heutigen Berichterstattung zeig ich Euch noch mein Lieblingsfoto aus unserem diesjährigen Maigarten. Es zeigt den sich entwickelnden Waldgarten. Nicht nur, dass dort in den vergangenen Wochen eine Blütenpracht sondergleichen zu sehen war (und immer noch ist), ich musste dafür auch dieses Jahr noch gar nichts tun. Dieser Gartenteil entwickelt sich seit seiner Erstbepflanzung weitgehend unter der Regie der Natur. Und das macht sie doch phantastisch, nicht wahr?

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Iris | 14.06.2012 | 13:45 Uhr | Garteneindrücke, Gewusst wie | 10 Kommentare

Vom Brachland zum Landhausgarten III

Nach einem spät hereinbrechenden Winter, der hier zwar kaum Schnee, aber dafür eisige Kahlfröste brachte, konnten mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich im März 2012 endlich die Arbeit an unserem Traumgarten fortsetzen. Und dank des sonnigen und milden Vorfrühlingswetters kamen wir seither auch schon ein gutes Stück voran. Es entspricht zwar nicht der zeitlichen Abfolge unserer Arbeiten, aber ich fang mit meinen Berichten mal am oberen Grundstücksende an, weil ich denke, dass Ihr so die Struktur des Gartens am besten nachvollziehen könnt:
Foto: Ahornhain im März 2012
Im werdenden Waldgärtchen gab’s bis jetzt noch nicht viel zu tun, außer Abgestorbenes an den Wildstauden zurückzuschneiden und die durch den Kahlfrost unansehnlich gewordenen Waldgräser etwas zu frisieren. Die Spitzhorne hatte ich bereits im Spätherbst geschnitten, sodass in dieser Saison wohl schon eine erkennbare Kronenbildung erwartet werden kann. Gleichzeitig hatte ich auch die einheimischen Sträucher etwas zurechtgestutzt, damit sie sich schön verzweigen. Die im Vorjahr von mir verteilten Schneeglöckchen aus dem Ex-Garten meiner Mutter sind inzwischen leider schon verblüht, doch dafür zeigen sich nun immer mehr der anderen heimischen Frühblüher, die ich letztes Frühjahr hier angepflanzt hatte – wie Lerchensporn, Aaronstab, Blausternchen, Buschwindröschen, Schlüsselblumen und Milzkraut.
Foto: Blick vom Steingarten auf das Rundbeet mit Terracotta-Putto im Rosengarten
Genau zu Beginn der Forsythienblüte häufelte ich nebenan im Rosengarten die Rosen ab, schnitt ihre erfrorenen Triebe zurück und versorgte sie mit Rosendünger. Anschließend stellten wir im eigens für ihn angelegten Rosenrondell den Terracotta-Putto auf seine Säule, ehe die weißen Bodendeckerrosen ‘Diamant’ um ihn herum wieder mit dem Austrieb beginnen.
Einen Verlust gibt’s hier allerdings auch zu beklagen: Eine meiner Lieblingsrosen, die Zwergrose ‘Apricot Clementine’ hat den spätwinterlichen Frost leider trotz sorgfältigem Winterschutz nicht überlebt.
Foto: Blick auf den Teich im Steingarten in Richtung Rosengarten
Auch auf der bereits im Herbst mit Steinen verkleideten oberen Aufschüttung im Steingarten zeigt sich erstes Grün der eingesetzten Steingartenstauden. Und im frühlingsfein gemachten Teich haben die Sumpfschwertlilien ausgetrieben.
Foto: Blick vom Hauptweg neben dem Steingarten in Richtung Haus
Leider habe ich es immer noch nicht geschafft, die untere Aufschüttung an der linken Steingartenmauer mit Steinen zu verkleiden. Doch das steht als nächstes auf dem Programm. Dafür kann man aber hier schon erkennen, wie es unterhalb des Steingartens weiter geht. Da wurde nämlich die Grundstruktur des Bauerngartens vollendet – hauptsächlich das Verdienst meines Lieblingsgärtnergehilfen. Doch das hat einen separaten Blog-Artikel verdient…

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Iris | 03.04.2012 | 14:20 Uhr | Dekoration, Garteneindrücke | 2 Kommentare

Vom Brachland zum Landhausgarten

Ich hab’s Euch ja gesagt, dass das Blog hier aufgrund unseres Bauprojektes vorerst auf Sparflamme weiterläuft. Allerdings ist die letzte lange Funkstille nicht ausschließlich unserem Neubau und dem damit verbundenen chronischen Zeitmangel geschuldet, muss ich zugeben. Sie hat auch damit zu tun, dass ich so ungern Unfertiges vorzeige. Doch da es nach meinem Gefühl nun doch allmählich Zeit für ein Blog-Lebenszeichen wurde, hab ich mich dazu durchgerungen, hier zumindest mal wieder ein paar Eindrücke von unseren zwischenzeitlichen Fortschritten zu zeigen.
Foto: Frisch angelegter Waldgarten im Herbst
Also zunächst mal gibt es hier inzwischen einen vielfältig bepflanzten Naturgartenteil, der einmal ein Waldgärtchen werden soll, wenn er groß ist.
Foto: Blick vom Rosengarten über den Steingarten zum Neubau
Wie man sieht, waren mein Lieblingsgärtnergehilfe und ich außerdem sehr beschäftigt mit der Anlage des Steingartens, dessen Einfassung in Form einer Trockenmauer wir nun endlich vollendet haben.
Foto: Teich im Steingarten
Ferner wurde dieser Gartenraum mit einem kleinen Folienteich ausgestattet, in den ich auch schon einige Schwertlilien gepflanzt habe – passend zum Bartirisbeet darunter.
Foto: Blick in den Steingarten von unten auf das Irisbeet
Den größten Teil der ca. 30 Bartiris (14 Sorten) hab ich mir übrigens, durch Teilung der Rhizome im Frühjahr, selbst herangezogen. Im Hintergrund sieht man den Rankpavillon im Rosengarten, welcher ebenfalls bereits voll eingerichtet ist. 26 Rosen aller Arten haben dort ihren Platz gefunden, und die meisten davon sind sogar schon erkennbar angewachsen. Begleitet werden sie von 5 großblumigen Clematis-Hybriden, einem Rotdorn-Stämmchen sowie zahlreichen selbstgezogenen Stauden.
Foto: Gewächshaus
Im Bauerngartenteil steht bislang nicht nur das Gewächshaus, auch das Blumenbeet dahinter ist schon vollständig mit typischen Bauerngartenpflanzen bestellt. Allerdings macht das bis dato noch keinen großen Eindruck – wie das halt bei Stauden-Neuanlagen so ist. Frühestens im nächsten Jahr kann ich Euch zeigen, wie ich mir das vorgestellt hab.
Foto: Gartenhaus mit fast vollständig zugewachsener Böschung davor
Apropos Anlaufzeit von Staudenpflanzungen: Die Böschung vor dem Gartenhaus hat sich in den letzten Monaten seit der Erstbepflanzung schon erstaunlich üppig entwickelt, findet Ihr nicht? Ich freu mich jetzt schon drauf, wenn die Polsterstauden im nächsten Frühjahr zu ihrer ersten Hauptblüte auftrumpfen. Um meine Vorfreude auf den Frühling noch etwas zu steigern, hab ich in die fertigen Gartenbereiche auch schon mehrere Hundert Blumenzwiebeln eingebuddelt.
Foto: Rohbau
Fast hätt ich’s vergessen: Nicht ganz unwichtig ist natürlich auch der Baufortschritt an unserem Wohnhaus ;o). In aller Kürze (immerhin ist das hier ein Garten- und kein Baublog): Unser Rohbau steht und ist regendicht. Somit haben wir unser primäres Etappenziel für dieses Jahr erreicht.

Fortsetzung folgt…

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Iris | 25.10.2011 | 23:25 Uhr | Garteneindrücke | 4 Kommentare