direkt zum Seiteninhalt springen »

Artikel mit dem Schlagwort ‘Winterschutz’

Arbeiten im Novembergarten

Foto: Rotes Vogelfutterhaus vor Goldiguster mit Rosenbogen im Vordergrund

Gerade rechtzeitig ehe der Winter zum letzten Wochenende mit eisigem Frost und Schnee auch hier in Lippe einzog, hatte ich alle anstehenden Arbeiten zum Ende der diesjährigen Gartensaison erledigt – als da waren:

  • 3 neue Rosen gepflanzt und alle Rosen angehäufelt
  • Pampasgras zu einem Schopf zusammengebunden
  • Clematis an den Obelisken heruntergeschnitten
  • Fuchsien und Oleander zurückgeschnitten und ins Winterquartier verfrachtet
  • Begonienknollen aus den Töpfen genommen und in einem Bett aus trockener Blumenerde im Keller untergebracht
  • Draußen überwinternde Pflanzkübel mehrlagig mit Noppenfolie umwickelt, auf Styropor in Jutesäcke eingepackt und die Pflanzen darin mit Tannengrün locker abgedeckt
  • Falllaub von den Wegen und immergrünen Polsterstauden abgesammelt und auf freien Flächen im Staudenbeet oder unter frostempfindlichen Sträuchern verteilt
  • Gartenmöbel, Gartenschlauch, Gießkannen und nicht frostfeste Gartendeko eingeräumt
  • Gartenwerkzeuge gereinigt und im Geräteschrank verstaut
  • Vogelfutterhaus aufgestellt und Meisenknödelhalter aufgehängt

Sonderlich viel Spaß gemacht haben mir die Gartenarbeiten in diesem Monat allerdings nicht mehr, denn der November war hier fast durchgehend nasskalt und düster. Aber na ja, was muss, das muss; schließlich will ich, dass möglichst alle meine Gartenschätze den Winter schadlos überstehen.
In den nächsten Monaten wird sich hier im Lebensglück-Garten-Blog voraussichtlich nicht viel tun, denn in dieser Zeit gibt es naturgemäß nicht viel Neues aus dem Garten zu berichten. Während unser kleines grünes Reich also nun unter der Schneedecke ruht, mummele ich mich in meine Kuscheldecke ein und schmökere von Zeit zu Zeit in meinen Gartenbüchern.

Tags:, , ,
Iris | 30.11.2010 | 14:29 Uhr | Verschiedenes | 7 Kommentare

Herbstlaub – Segen oder Ärgernis?

Foto: Vorgartenbeet mit Mulchdecke aus Blutbuchenlaub

Derzeit kann man sich als Gartenbesitzer über die hemmungslose Entblätterung umliegender Bäume und -sträucher und das entsprechend massenhaft anfallende Herbstlaub ärgern, welches man in Sisyphos-Manier zusammenharkt, -fegt oder -bläst und anschließend säckeweise zum nächsten Kompostwerk kutschiert.

Wie gesagt, kann man. Muss man aber nicht. Ich z.B. hab mich heute morgen gefreut, dass ich diese schöne rote Blätterdecke aus dem Herbstlaub einer benachbarten Blutpflaume in unseren Vorgarten legen konnte, auf der das Restgrün und -gelb der Pflanzen noch mal so richtig schön zur Geltung kommt. Nicht nur, dass sie das Beet noch ein letztes Mal in diesem Jahr farblich hervorhebt, die darin überwiegend wachsenden Waldstauden und -gehölze wissen eine derartige Winterdecke sicher auch zu schätzen. Doch weil Herbstlaub nährstoffarm ist und daher normalerweise nur langsam verrottet, hab ich beim Verteilen einige Hände Hornspäne mit untergemischt.

Auch im hinteren Garten kann ich – seit wir keinen Rasen mehr haben – recht gelassen mit dem herbstlichen Falllaub umgehen: Das meiste lasse ich einfach da liegen, wo es hinfällt. Nur von den immergrünen Polsterstauden, die unter einer geschlossenen Laubdecke faulen könnten, sammle ich es von Zeit zu Zeit ab und verteile es zwischen Sträuchern und eingezogenen Stauden.

Tags:, , , , , , , ,
Iris | 06.11.2009 | 18:50 Uhr | Garteneindrücke | 6 Kommentare